Noch…

Noch glauben die Menschen, man könne die Wirtschaft einfach aus und wieder einschalten, wie es gerade beliebt. Das kann man aber nicht. Einmal ausgeschaltet braucht es Jahre, damit die Wirtschaft wieder anspringt. Ab Herbst wird das offensichtlich, dann gelten die normalen Insolvenz-Regelungen wieder. Und dann wird es Insolvenzen geben, die Banken werden Kredite abschreiben müssen. Viele haben schon jetzt ihre Arbeit verloren, sie wissen es nur noch nicht.

Und noch kann die Bundesregierung mit Geld die Probleme zuwerfen, wie wenn es schneit, und man sieht den Müll in den Ecken der Straßen nicht. Man wirft wie blöd Kurzarbeitergeld und ALG I, und die vielen haben keine Einkommenseinbrüche. Die aber werden kommen. Kurzarbeit steigert die Produktivität nicht, sie verringert sie. Und die Produktivität leidet seit Jahren unter Schwund, verursacht von viel zu geringen Löhnen, Hartz IV als Ausgleich für solche Löhne und als Quersubvention. Es ist inzwischen sehr viel billiger, eine FTE (Full Time Employee, also in Vollzeit beschäftigter Mensch) mit Mindestlohn Pappschachteln falten zu lassen, als eine Maschine zu entwickeln, die die Schachteln faltet.

Noch kann die Dame im Kanzleramt den Leuten die aktuelle Geldverschwendungsorgie als Sieg verkaufen, noch spürt das niemand im Portemonnaie. Aber sobald die Arbeitslosen kommen werden sei es merken. 1.800 Milliarden Euro einfach weg – wie Reparationen. Nur dass es eben keinen heißen Krieg gab, an dem man uns wieder hätte die Schuld geben können oder den wir verloren hätten. Aber es ist Krieg, auf fünf von sechs Ebenen.

6-Ebenen

Noch lassen sich auch die Massen von Migranten, die uns als Schutzsuchende und Flüchtlinge verkauft werden, einigermaßen mit  Geld ruhig halten. Doch auch auf dieser Ebene bröckelt es gewaltig. Die sog. Party-Szenen von Frankfurt und / oder Stuttgart beweisen das. Es wurden Massen von Menschen in dieses Land geholt, die sich nicht integrieren wollen und wohl auch nicht können. Die sind so fest verwurzelt in den Ursprungskulturen, in den Glaubenskonzepten und in den gesellschaftlichen Hierarchien, dass das niemals funktionieren kann. Aktuell wirft man auch da einfach Geld drauf, in der Hoffnung, dass es ruhig bleibt, aber das bleibt es nicht. Und wo das viele Geld herkommen soll, wenn die Massenarbeitslosigkeit wieder um sich greifen wird, das weiß auch keiner.

Noch kann man sich an den Strohalm der Hoffnung klammern, dass es wohl nicht so schlimm kommen wird. Aber das ist leider nur ein Strohhalm, kein Baumstamm.

Die EU wird uns nicht helfen. Viel zu viel Schaden wurde angerichtet durch die völlig verfehlte Europolitik und insbesondere durch die Inflationsstrategie. Baggar their Neighbour ist keine gute Strategie und das war es noch nie!

Unsere Inflationsrate bei einem Prozent zu halten, während man sich auf zwei Prozent (1,9 %) geeinigt hatte, ist unschön, denn dann nimmt man sich einen Vorteil, weil der eigene Kram billig wird. Und darum wird auch niemand jemals in den nächsten 1.000 Jahren wieder mit uns eine Währungsgemeinschaft bilden.

Auch die darauf folgende Austeritätspolitik, die dann andere zwangen, nach innen 30 % abzuwerten, Löhne zu kürzen und Steuern zu erhöhen, wie man das im Rahmen der sog. Schuldenkrise gemacht hat, hat unser Ansehen in Europa nicht zwingend gesteigert – das war eine Schweinerei sonder gleichen, gemein und hinterhältig obendrein. Gerettet hat man die eigenen Banken und Versicherungen, aber nicht die Griechen oder Portugiesen.

Insgesamt hat die Verarmungspolitik großen Schaden in Europa angerichtet, auch und vor allem bei uns. Das wird sich jetzt rächen. Der Zahltag steht vor der Tür. Der innere und äußere Frieden wird NOCH jeden Tag brüchiger.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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