Große Aufregung um etwas, was man schon lange weiß, aber nicht wahr haben wollte

Der Konkrete Anlass ist das sog. Framing-Handbuch der ARD, was sie sich für teuer Geld vom Gebührenzahler von irgendeiner Soziologen-Tante hat schreiben lassen.

Hier das Original zum selber lesen (das hätte man gerne verhindert): https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2019/02/framing_gutachten_ard.pdf

Hier die sog. „Klarstellung“, man habe das nie verwendet (klar, der Klapperstorch bringt nämlich auch die Kinder): http://www.ard.de/home/die-ard/presse-kontakt/pressearchiv/Klarstellung_Was_hat_es_mit_dem_Framing_Manual_auf_sich_/5314070/index.html

Über einige Sachen muss man sich völlig im klaren sein, bevor man sich mit dem konkreten Krempel auseinander setzt:

  1. Die ARD existiert von alliierter Gnade, deren Auftrag war schon immer die „Umerziehung“ der Deutschen
  2. Die komplette Führung der ARD ist in sog. Think-Tanks wie der Atlantik-Gruppe organisiert und bekommt von da die Richtung vorgegeben. Das gilt im übrigen auch für das ZDF
  3. Alle Rundfunkräte sind durchsetzt mit Vertretern der politischen Parteien, nicht aber mit einfachen Bürgern
  4. Weil die ARD wie das ZDF von Anfang an auf Gnaden und Befehl der Alliierten existieren, macht sie auch zu Befehlsempfängern eben jener Kreise. Wenn die Alliierten sagen, wir machen Demokratie, sind das die größten Demokraten vor dem Herrn, sagen die Alliierten etwas von Delegitimation der Opposition machen die eben das. Es sind die Medien der Alliierten, nicht unsere!

Wenn man das verstanden und begriffen hat, versteht man auch, worum es in diesem Überlebenskampf geht.

Wir haben die Wahl Trumps zum Präsidenten der USA, die Atlantik-Brücke gehört aber zur Clinton-Riege. Es handelt sich um die lokale Elite der USA, nach deren Pfeife unser Rundfunk tanzt. Darum das ständige Trump-Bashing. Darum das Weglassen von wichtigen Informationen, wie etwa der zum Zoll-Streit. Das Auto-nach-USA nur 2,5 % Zoll kostet, umgekehrt aber 10 % fällig werden, lässt man bei uns dezent weg. Passt halt nicht ins Bild des Bekloppten Trump, der gerade übergeschnappt sei.

Trump gehört nicht zur lokalen Elite der USA, der hat weder mit unseren Parteien noch mit der Atlantik-Brücke irgendwas an der Mütze. Er vertritt die Interessen der amerikanischen Bürger.

Unsere Interessen, die Interessen der deutschen Bürger, vertritt niemand. Die einzigen, die solche Interessen zumindest anerkennen, sind die sog. Nazis von der AfD, die man uns als Gott-sei-bei-mir verkaufen will.

Und schon hat man auch den Grund, sie Interessen der deutschen Bürger decken sich nicht mit denen der lokalen Eliten der USA, also scheißt man auf den Bürger und seinen Willen, also kann man hier auch getrost wieder Diktatur spielen…

Wer begriffen hat, wo welche Eliten mit welchen Interessen sitzen, wundert man sich über nix mehr. Der Bürger ist Spielfigur, wenn überhaupt. Er wird benutzt, so man ihn denn wahr nimmt.

Und damit kann man dann die Pamphlete lesen und schon weiß man, woher der wind weht. „Gelenkte Demokratie“ – den lokalen Eliten der USA dienend.

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Komma in mein Bürro un mach die Türe zu

Viel passiert. Vor allem von der Sorte viel, für die ich nur ein extrem bedingtes Verständnis aufbringe.

Erstmal ist diese Dame noch immer Kanzler die dem Krieg das Wort redet, die Revanchismus gegenüber den Briten betreibt, die das eigene Volk in Armut treibt und entrechtet, die die Demokratie einfach so mal abschafft. Diese Dame ist noch immer Kanzler.

Das kann es nicht sein. Das GEHT gar nicht! Und als ob das nicht schlimm genug wäre, sie hat auch noch bestimmt, das ihr Klon AKK Nachfolger wird. Wo gibt es denn sowas? Woher der Anspruch, seinen Nachfolger in einer DEMOKRATIE bestimmen zu wollen? Bestimmen zu können?

Was bedeutet das denn für die Demokratie? Nichts weniger als das sie futsch ist. Weg. Wie nicht mehr da. Das ist gar keine Demokratie mehr.

Dann hätten wir Tichy vs. SPD. Die SPD, die eigentlich eine politische Partei darstellen will, hat Medien wie Zeitungen und Rundfunkanstalten und Agenturen mehr oder weniger komplett im Sack.

Solche Medien, bei denen der SPD ein bedeutender Anteil, wenn nicht sogar die Mehrheit gehört (gehört wie – das ist deren Eigentum!) werden wohl eher wohlwollend gegenüber dem Eigentümer berichten. Wer vermasselt es sich schon gerne mit seinem Chef? Eben.

Zurück zum Tichy. Die SPD lässt also kritische Berichte löschen? Einfach so? Nach deren Willen, weil Tichy nicht genug Geld hat? Klar… Das lässt so derart tief blicken, wer jetzt noch sein Parteibuch hält, dem kann man nicht helfen. Das ist DER Verrat an allem, was Demokraten heilig sein sollte, den Kommunisten aber von jeher ein Dorn im Auge war.

Die Bertelsmänner (Friede Springer, Freundin der Dame Kanzler) machen mal wieder Politik und sie behaupten, das bis 2060 jede Menge Fachkräfte fehlen würden, die man nur durch Einwanderung aus nicht-EU Ländern rekrutieren könne. Falls die Einwanderung aus Japan meinen würden, könnte ich das verstehen, aber die Japaner haben selbst mit dem demografischem Wandel zu tun, die werden uns kaum die eigenen Fachkräfte überlassen.

Das ist also Unfug, und zwar – wie so oft – offensichtlicher Unfug.

Die Grünen wollen Nord-Straem-II verhindern, wegen fossiler Brennstoffe und so. Die Grünen schalten alle sämtlichen Kraftwerke ab, ob Braunkohle-, Steinkohle-, Atom- oder Ölkraftwerke – einfach alles. Woher der Strom kommen soll, wenn der Zufallsstrom aus Sonne und Wind grad nicht da ist, sagen sie nicht.

Man hat ja extra die Klima-Heilige Greta installiert, ein Kind das Asperger haben soll und aus Schweden stammt, aber was soll’s. Im Namen des Grünen-Guten kann man auch ein behindertes Kind aus Schweden verbrennen, was macht das schon. Ist ja für den guten Zweck.

Mit den Grünen kann man keine vernünftige Politik machen. Die interessieren sich nicht für Vernunft. Schlimm ist, das man sie nur an ihren ach-so-heeren-Zielen misst, nie an dem, was das in der Realität bedeutet.

CDU/CSU macht eine Werkstatt. Man will da die Realität mit dem abgleichen, was die Politik wollte.

Geht aus wie das Schießen von Hornberg. Die Denkverbote und damit auch die Redeverbote sind so groß, was will man da ausrichten?

Schon jetzt sind die Ergebnisse so, dass das AfD-Programm übertroffen wird.

Für Forderungen nach Abschiebung von straffälligen Sex-Tätern wurde man vor Wochen noch als rechtes Arschloch bezeichnet, jetzt will das die CDU?

Mein Fazit: gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.  Das einzig stabile hier ist die Wand, vor die das System gefahren wird.

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Über Engelbert

Engelbert wurde 1935 geboren. Der war in keiner Armee, denn für die Armee vom Hitler war er zu jung, für die Bundeswehr zu alt.

Mein Vater hat viele Jahre nur eine beschränkte Schulbildung erhalten, denn Rheydt wurde früh bombardiert, viele Schulen waren kaputt und es gab während der ganzen Schulzeit Engelberts immer Schicht-Unterricht. Morgens die kleinen, mittags die mittleren, abends die Berufsschüler. Er hatte trotzdem eine perfekte Rechtschreibung, gute Grammatik und sehr gute Mathekenntnisse in allen Grundrechenarten, konnte gut auswendig lernen und Kopfrechnen.

Mit 14 kam er in die Lehre. Das war nicht wie heute, wo man gefragt wurde, was man machen will. Da ging es zur Berufsberatung, darfst du eine Lehre machen oder musst du direkt Geld verdienen, oh gut, eine Lehre, du wirst Weber, die werden hier gebraucht.

Also macht er eine Lehre zum Weber. Er wäre gerne Textilingenieur geworden. Sein Lehrer und sein Lehrherr erkannten seine Begabung, er war der Einzige Volksschüler, der verkürzen durfte und schon nach 2 Jahren fertig war, statt nach 3. In der Anschlussklasse für die angehenden Ingenieure sassen nur Leute mit Abitur, die waren ihm vor allem in der Mengenlehre und Rechnen mit unbekannten haushoch überlegen, denn das kannte er nicht.

Als ich dann in der Realschule die 6. Klasse besucht habe und wir die binomischen Formeln hatten, hat er sich das von mir erklären lassen. Der fand das gut, das ich das konnte, was ihm verwehrt blieb.

Irgendwann, kurz nach seiner Ausbildung und noch vor Abschluss der Vorbereitungsklasse gab es eine Rede des feinen Herrn Wirtschaftsminister, der damals Erhardt hieß und demnach „war der deutsche Arbeiter zu schade, um Textilien herzustellen“. Mein Vater wusste, das die Textilindustrie in der Heimatstadt verurteilt war, unter zu gehen. Es war ein langsames und grausames Sterben, das sich bis heute hinzieht und von der sich die Region nie erholt hat.

Der Vater bracht die Weiterbildung ab und suchte nach anderen Wegen und fand seine Möglichkeit schließlich im Bau, mein Vater wurde Fußbodenleger. Das Handwerk hatte goldenen Boden, für ihn im doppelten Sinne.

In jenen Tagen hatte die SPD noch keinen Ekel vor Arbeitern und Handwerkern. Ihre Mitglieder waren solche Männer und ihre Frauen. Menschen, die wollten, das ihre Kinder eine Wahlfreiheit im Beruf hatten und die sich deshalb krumm gelegt haben, damit Kinder wie ich auf die Realschule oder gar auf das Gymnasium gehen konnten. Für meinen Vater war die Gesamtschule das Ideal, die Idee, alle gehen zu gleichen Schule und je nach Begabung können die sich bilden – das hat Engelbert begeistert. Der wäre so gerne zum Gymnasium gegangen, aber das war unbezahlbar für eine Witwe mit 6 Kindern.

Nach der Schule habe ich ein soziales Jahr gemacht, danach eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Das hieß damals noch so, auch als Mädchen erlernte man den „Beruf des Industriekaufmannes“. Es ist ein Unglück, dass ich dann keinen Kaufmannsgehilfenbrief mehr erhalten habe, sondern schon einen IHK-Lappen wo dann „Industriekauffrau“ drauf stand. Ich hab meine Ausbildung seinerzeit verkürzt, weil ich schwanger war und so passte das gerade.

So bin ich die Tochter eines Handwerkes, eines Bodenlegers. Ein ehrlicher und ehrbarer Mann war mein Vater.

Ich selber bin auch eine Art Handwerker. Es ist schade, das Engelbert nicht mehr erlebt hat, wie ich im Abendstudium den Abschluss zur staatl. geprüften Betriebswirtin gemacht habe. Ich bin sicher, es hätte ihn gefreut.

 

 

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Die Ehe – das 7. Sakrament

Berufsschule. Religionsunterricht. Thema: die Sakramente. Lehrerin: Frl. Egal , ausser uns hat sie noch eine andere Berufsschule unterrichtet. Alle Klassen jeweils eine Stunde.

Anfang der Stunde: „Welches Thema haben wir?“ „Die Sakramente, Frau Lehrerin!“ „Fräulein, bitte!“ „Frollein Lehrerin!“ „Und welches genau?“ „Das Siebte, Frollein Lehrerin, die Ehe“

Und dann ergab sich der unter Berufsschülern übliche Klamauk und die Stunde endete mit „Ich sehe, Sie sind für dieses Thema noch nicht reif!“ der Frollein Lehrerin.

Und dann der nächste Mittwoch, die nächste 6. Stunde und wider die Frage: „Welches Thema haben wir?“ „Die Sakramente, Frau Lehrerin!“ „Fräulein, bitte!“ „Frollein Lehrerin!“ „Und welches genau?“ „Das Siebte, Frollein Lehrerin, die Ehe“

So ging das, seit Oktober 1991. Bis Januar 1993 – da hatte ICH Prüfung, nach 2,5 Jahren.

Ich weiß auch theologischer Sicht alles über die Ehe. Das sie unauflöslich sei, das sie wichtig sie für die Kinder usw. usf.

Info: Gott selbst gibt da mal gar nix drauf. Gott sagt, wenn ein Fuß dich ärgert, so hack ihn ab und wirf ihn vorn dir. Denn es ist besser ohne Fuß in das Himmelsreich zu gehen, als mit ihm, in die ewige Verderbnis.

So hält denn auch das Judentum – und Jesus war Jude – nichts von der Unauflöslichkeit der Ehe im Christentum. Jesus sagt immer wieder, die ehe könne man nicht auflösen, doch das Leute einander zum ekel werden? Der Eine die andere vergewaltigt? Die Eine den anderen unterjocht?

Eher nein. Denn wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein…

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Verschwörungstheorie vs. Verschwörungspraxis

Immer wieder heißt es, Verschwörungen gäbe es gar nicht. Das Label „Verschwörungs-Theorie“ würde alles erschlagen.

Zu 90 % mag das stimmen. Aber Verschwörungen gibt es wirklich und nicht nur in der Theorie, derartige Theoretiker, die sowas aufdecken, heißen zum Beispiel Kriminalkommissar. Die müssen immer wieder Verschwörungen aufdecken, mal wegen Schmuggel von Zigaretten oder Drogen, dann wegen Verschiebung geklauter Autos, seltener wegen Mord-Komplotts. Das ist nur Sonntags nach der Tagesschau im Ersten.

Aber: Verschwörungen sind real, sie passieren jeden Tag. Es gibt ja auch positive Verschwörungen, etwa bei Überraschungspartys oder wenn einer einen besonders spektakulären Heiratsantrag machen will, zuweilen wird da schon mal das Stadion-Personal – sagen wir, willig gestimmt. Notfalls mit Geld.

Warum dann nicht auch in der Politik?

Hatte die Causa Maaßen so schon ein „Geschmäckle“ wurde dieses jetzt durch Ralf Stegner, auch berüchtigt als „Pöbel Ralle“, verstärkt.

vt-in-praxis

 

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Endlich: Veganismus für alle oder die Rückkehr der Steckrübe

Die Guten wollen mal wieder die Welt retten:

Und auch sehr schön:
https://www.welt.de/wirtschaft/article187275826/Feinstaub-Vegane-Gesellschaft-fordert-Musterklagen-fuer-Fleischverbote.html

Mal im Ernst: wir hatten das schon mal. 1915 wurden alleine im QI in Deutschland mehr als 5 Millionen Schweine umgebracht, weil jemand ausgerechnet hat, dass man mit dem, was die Schweine vertilgten, vermeintlich die Menschen viel besser ernähren könnte.

Man hat das also schon mal gemacht. Und die Folgen waren weder nachhaltige Ernährung noch weniger Feinstaub, die Folge war schlicht Hunger.

Es fehlte an Dung und damit an Dünger. Auch wenn sich sehr viele veganen Gutmenschen das nicht vorstellen können, Ananas wächst nicht in den Alpen und auch Weizen will ernährt – sprich gedüngt sein.

Im Herbst 2015 war es dann soweit, der 1. Hungerwinter im WKI war die direkte Folge.

Durch den Krieg wurde der Lebensmittelindustrie nur minderwertiges Blech geliefert, so dass die Konserven aus dem März im Oktober schon verdorben waren. Im sommer gab es dann zu wenig Dünger auf den Feldern und es folgte ein nasser und kalter Herbst – eine grausam schlechte Ernte war die Folge. Ausserdem gab es einen Schwarzmarkt mit illegalem Fleisch, denn die Bauern hatten – ahnend was kommt – die Viehbestände zu niedrig angegeben. Fleisch ergab Traumrenditen. Durch den Schwarzmarkt wurde dann vermutlich dann auch noch solches an Schweine verfüttert, was Menschen tatsächlich hätten essen können, etwa Kartoffeln. Doch die wurden per staatlicher Preisverordnung schlecht bezahlt und damit durch die Sau vergoldet.

Und dann kamen die Steckrübenwinter. Der Winter 1915/16 wurde noch irgendwie überstanden, obwohl es keine Vorräte gab, denn Deutschland musste 20 % aller Lebensmittel importieren. Doch die Sommer 2016/17 konnte keine guten Ernten einbringen, vor allem fehlte es an Dünger – und die Schweine hatte man ja umgebracht.

Und nachdem man diese Dinge nun weiß, bereits gesicherte Erkenntnisse hat, fordern trotzdem wieder irgendwelche Herren Professoren den Verzicht und eine neue Mordrunde gegen die Schweine.

Siehe auch: https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-schweinemord-von-1915-als-die-wissenschaft-eine.993.de.html?dram:article_id=332117

und: https://www.welt.de/geschichte/article124743724/Wie-der-Steckruebenwinter-zum-Trauma-wurde.html

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Was ist die Digitalisierung?

Ich mache jetzt so ungefähr 25 Jahre Digitalisierung. Viele verstehen unter IT den Wegfall von Rechenschieber und Schreibmaschine, und JA, exakt DAS ist Digitalisierung.

Man nimmt einen Prozess und digitalisiert ihn, will heißen, man setzt ihn in IT um. Zum Beispiel Korrespondenz.

Vor 40 Jahren bat der Chef die Sekretärin zum Diktat, die hat per Steno aufgenommen (auf Papier) und das dann runter getippt. Wenn sie sich vertippt hat – neu tippen oder TippEx, meistens neu tippen.

Wie funktioniert jetzt die Digitalisierung?

Step 1: Die Schreibmaschine hat einen Speicher und man kann sich jeweils einen Satz anzeigen lassen, ehe man tippen will. Fehler werden vor dem Tippen korrigiert.

Step 2: Man tippt den Text in einen einfachen Rechner und korrigiert ihn am Monitor komplett. Es kommen nur noch korrigierte Texte aus dem Drucker

Step 3: Man tippt die Texte nicht nur, man kann sie auch dauerhaft speichern. Erste Korrekturprogramme prüfen den Text automatisch. Damit kann man doppelte Diktate vermeiden – der erste große Schritt in Richtung Abschaffung der Schreibstuben

Step 4: Statt der Sekretärin diktiert man auf Band. Die aktuellen Korrekturprogramme korrigieren schon bei der Eingabe.

Step 5: Statt auf Band diktiert man direkt dem Computer, und der vertippt sich nicht.

DAS ist Digitalisierung.

 

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