Deutschland erlebt jetzt gerade eine nie dagewesene Ablösung des Meinstreams.
Waren die politischen Talkshows wie Maischberger oder Lanz eben noch tonangebend, ist es jetzt der Podcast von Ben.
Siehe auch: https://www.youtube.com/@ben_ungeskriptet, abgerufen am 20.08.2026
Den Durchbruch, wenn man es so nennen mag, hatte er mit dem Höcke Interview, und seit dem ist auch der Apparat hinter ihm her, mit absurdesten Vorwürfen, er habe nicht genug eingeordnet oder was auch immer man an den Haaren herbei zieht.
Der super Knüller auf dem Kanal war dann letzte Woche das Siegmund Interview, das schoss durch die Decke. 4,3 Mio Aufrufe in 5 Tagen. Alles Freiwille. Alles Leute, die das sehen wollten. 4 Stunden freies Reden im Vorfeld einer Wahl. Nochmal: 4 Stunden freies Reden. Mit der Betonung auf Frei und Reden.
Bei Maischberger geht ein AfD Politiker rein, ihn erwartet ein Tribunal, und er muss sich rechtfertigen für absolut alles, was je in der Geschichte passiert ist und noch, warum sein Großvater an der Front in Stalingrat keinen Widerstand gegen Hitler geleistet hat.
Alles immer abgestimmt, alles immer getimed. Und immer langweilig, immer vorhersehbar. AfD Böse Nazis.
Alle machen dabei mit, der ganze alte Mainstream. Leute verlieren ihre Arbeit, wenn die sich in der AfD engagieren, Wohnungen werden angezündet, Partei-Büros sowieso, genau wie Autos.
Der Steiger Guido Reil kann mehrere Lieder davon singen.
Und jetzt, mit einem mal, ist das vorbei. Die Nachstellungen natürlich nicht, aber sie verlaufen im Sande.
Der Mainstream hatte gedacht, er sei der Mainstream, und da müsse man nur das Format kopieren, und dann sei das ein Selbstläufer, man hätte wieder den Selbstläufer.
Kopiert haben die fast alles. Format, Studio, Licht, vermutlich auch Verträge. Was sie nicht kopierten war der Bias, denn die Moderatorin konnte genau das nicht, was Ben auszeichnet – Leute reden lassen.
Und so hat sie den Herrn Tillschneider eingeladen, einen sehr belesenen Mann, der in der AfD im Hintergrund viele Entscheidungen beeinflusst, aber nicht trifft, und mit dem man mit Sicherheit schon allein wegen seines neuen Buches 3 Stunden Content hätte kreieren können – aber ach. Statt den Mann reden zu lassen, musste Frau Amann reden. Musste oktroyieren, Musste den Standpunkt klar machen. Höcke ist ihr persönliches Feindbild, das haben wir aus der Interaktion gelernt.
Wen soll das interessieren? Wir wussten das alle vorher. Herr Tillschneider hat dann nach nicht einmal einer Stunde die Notbremse gezogen, ist aufgestanden und gegangen.
Herr Tillschneider ist Herr Tillschneider, nicht das Lieblingsobjekt der Dame Amann, Herr Höcke. Ist auch nicht so, als hätte er nicht gewarnt, hat er, mehrfach.
Damit der geneigte Leser das auch wirklich richtig versteht: Frau Amann war beim Spiegel, als stellvertretende Chefredakteurin.
Für die ist es normal, dass sie die Themen setzt. Wenn irgendwas blöd läuft, verlässt sie das Studio. Sie ist es, die wichtig ist. Ihre Autorität verleiht anderen Gewicht. Und so agiert die Dame, nach wie vor.
Das gescheiterte Tillschneider Interview ermöglich ihr Aufrufe, aber nur durch das scheitern. Nach 1 Tag kaum 70.000 Aufrufe, aber sie agiert, als hätte sie 1 Mio in einer Stunde.
Aber die Zeiten sind vorbei. Das müssen alle MSM in Deutschland jetzt lernen – die sind nicht mehr Mainstream und damit nicht mehr relevant.
Der ÖRR, allen voran der WDR, ist komplett irrelevant.












