Wacht auf! Das mit der SPD wird nix mehr!

Derzeit ist SPD Parteitag. Man hat beschlossen, mal wieder um zufallen, SchrumpfKo nicht mehr ausgeschlossen, ausserdem wolle man weiblicher und vielfältiger werden.

Weiblicher und vielfältiger. So so. Seit Anbeginn vereint die SPD konservative, aktuell im Seeheimer Kreis, aus dem auch der ehemalige SPD Kanzler Schröder stammt und stramme Sozialisten, aktuell im Leverkusener Kreis bzw. parlamentarische Linke. Das ist zum Beispiel die angestammte politische Heimat eines Oscar Lafontaines. Das ist ausgesprochen vielfältig, und wenn man sich die Mitglieder der PL anguckt, das ist auch weiblich.

Guckst Du: http://www.parlamentarische-linke.de/unsere-mitglieder/, abgerufen am 09.12.2017

Weder Vielfalt noch Weiblichkeit sind per se gut. Man muss schon wissen, wozu man die Vielfalt braucht und was man mit der Weiblichkeit anstellen will. Man müsste also erstmal Definieren, was man unter Vielfalt versteht. Der politische Unterschied zwischen einem Sozialisten, der die Staatsquote von den derzeit abenteuerlichen 52,6 % nochmal anheben will um noch mehr umzuverteilen und den Seeheimern, die die Unternehmenssteuern auf kommunaler Ebene so gut wie abschafft kann doch kaum größer sein. Die SPD ist Heimat auch für alles dazwischen.

Wo soll da noch mehr Vielfalt hin? Oder meinen die gar nicht Meinungsvielfalt, sondern nur eine Vielfalt der Hautfarben? Welchen Nutzen sollte denn das bitte bringen? 5 ja sagende Deppen in weiß, gelb, schwarz, rot und alles dazwischen bleiben doch 5 ja sagende Deppen. Ich will doch nicht von einem Deppen regiert werden, bloß weil der schwarz ist. Mit ist doch egal, welche Hautfarbe der hat, so lange der Deutsch ist und Deutsch denkt, meine Werte teilt, die Religions- und Meinungsfreiheit nicht völlig in den Orkus bläst.

Oder meinen die Vielfalt der Religionen? Da muss man leider feststellen, hat die SPD verkackt. Sie hat es nie geschafft einen wirklich säkularen Staat zu schaffen, obwohl sie seit 125 Jahren Gelegenheit hatte. Und von den Moslems brauche ich nicht noch mehr, die akzeptieren die Trennung von Staat und Religion in keiner Weise. Sollte damit allerdings der Buddhismus gemeint sein, year, her damit!

Weiblicher und vielfältiger. Das sind zwei Blabla Füllwörter aus dem Bullshit-Bingo. Völlig Inhaltsleer.

Nein, liebe SPD, so wird das nix. Ich habt den holländischen Weg gewählt. Schade.

 

 

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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3 Antworten zu Wacht auf! Das mit der SPD wird nix mehr!

  1. Uwe schreibt:

    Gestern hieß es, der geringe Prozntsatz, mit dem der Generalsekretär gewählt worden ist, sei eine Stafe für den Parteivorsitzenden, der eben diesen Generalsekretär vorgeschlagen hat und eine Konsequenz dessen, dass dieser Generalsekretär eben ein Mann und keine Frau ist.
    Leute, das ist doch Schwachfug hoch drei.
    Wenn ein Mensch in ein Amt gewählt wird, dann sollte es doch ausschließlich darum gehen, ob dieser Mensch in der Lage ist, dieses Amt gut auszuüben. Und nicht darum, welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welche Religion oder welche sexuelle Orientierung dieser Mensch hat.
    Das ist doch lediglich Kasperltheater. Ich bleibe dabei: Die SPD ist für mich nicht wählbar. Seit gestern mit einem Grund mehr!

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  2. altermann schreibt:

    Die vierte Strophe von „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“:
    Einst waren wir Atheisten,
    Kämpfer der SPD,
    heut‘ sind wir lammfromme Christen,
    Ehre sei Gott in der Höh‘

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