Interkulturelle Kompetenz vs. Rassismus

Wer heute auf kulturelle Unterschiede aufmerksam macht, dem unterstellt man Rassismus.

Jemand, der internationale Spezialistenteams führen muss, der braucht interkulturelle Kompetenz. Der muss wissen, wie Inder ticken und wie die geführt werden wollen. Das es in Indien außerordentlich unhöflich ist, einen höher gestellten zu kritisieren. Das macht man da einfach nicht. Das bedeutet aber auch, dass man ein das Ergebnis eines Projekts nicht von den indischen Kollegen testen lassen kann. Selbst, wenn das Ergebnis völliger Murks ist, sagen die Inder einem das nicht – das wäre nämlich Kritik ergo unhöflich, und Inder sind höfliche, nette Leute. Und das muss man wissen, wenn man mit Indern arbeitet.

Kollegen aus den Nordeuropäischen Regionen gibt man eine Aufgabe und dann fragt man vielleicht nochmal nach. Die kommen nur, wenn es Probleme gibt, übernehmen die Verantwortung und die wollen eigentlich nix mit einem zu tun haben, bis das Projekt fertig ist. Dann bekommt man das Ergebnis. Auch das muss man wissen. Die Nordeuropäer mögen es gar nicht, der Chef ihnen rein quasselt, das interpretieren sie so, als würde der Chef sie für inkompetent halten.

Kollegen aus Südeuropa sind da ganz anders. Die wollen jedes Detail besprechen, Vorschläge machen und müssen zwingend dafür gelobt werden. Sie erwarten für alles einen Segen, übernehmen aber auch nicht die Verantwortung für Probleme. Die erwarten eine sehr enge Führung und Leitung. Und auch das muss man wissen.

Ein wichtiger Hinweis ist Sprache, denn Sprache gibt den Denkraum vor. Komplexe und präzise Sprachen sind ein Hinweis, dass der Sprecher in der Lage sein kann, komplexe Vorgänge zu durchdenken, das er verschiedene auch abstrakte Konzepte beherrscht. Einfach, weil er in seiner Sprache dieses Denken gelernt hat. Kollegen, aus solchen kulturellen Kreisen lassen sich in aller Regel leicht motivieren, weil sie aus sich schon einen inneren Antrieb haben.

Ein weiterer Hinweis ist die Religion. Es gibt Religionen, die sind rein auf Äußerlichkeiten ausgelegt. Dann sind Ehrkonzepte ebenfalls auf Äußerlichkeiten angelegt. Wenn die Religion aber keine innere Verfestigung hat, wirkt sie nur durch äußere Kontrolle und damit wird keine innere Moral ausgebildet. Weil die Spiritualität fehlt. Menschen aus diesen Kulturkreisen haben oft keine hohe Eigenmotivation, was bedeutet, das man da sehr eng führen und kontrollieren muss.

Wie viele Projekte und ganze Unternehmungen sind schon krachend gescheitert, weil die Führungskräfte diese Dinge ignoriert haben?

Nur hat man das einmal gelernt und begriffen, das Menschen völlig unterschiedlich sind, dann ist man dafür sensibel und wendet das permanent an.

Da fällt einem dann auf, das Menschen aus Kulturen hergeholt werden, die mit unserer Kultur nicht verwand sind. Wo die Sprache eher simpel ist. Wo die Religion eine Kontrolle von Außen darstellt. Wo keine einzige von unseren Strukturen passt, und denen wir auch keine Leitplanke bieten können, weil das schon als gegeben vorausgesetzt ist und wir sowas gar nicht haben.

Und dann sagt man das und fragt nochmal nach, was da gemacht wird und was man davon erwartet, wozu das gut sein soll und heißt es plötzlich, man sei ein Rassist.

 

 

 

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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