Die SPD lässt mich weiter leiden

Unfassbar. Un-fucking-fassbar. Ich hab da noch nicht mal mehr Worte für.

Mal davon ab, das ich 2005 aus ihr ausgetreten bin, weil sie für Menschen wie mich – Verfechter der sozialen MARKTWIRTSCHAFT und Rechtsstaatlichkeit keine Heimat mehr bietet, nein, sie wandelt sich immer mehr zur USPD. Das Godesberger Programm? Vergessen.

Für Leute wie mich war die Agenda 2010 eine Zumutung, das war auch der Grund, warum ich ausgetreten bin. Ein Christenmensch wie ich kann sowas nicht mittragen. Das geht einfach nicht – zu behaupten, man würde fördern und fordern, und dann einfach nur einen Bespitzelungsapparat für die Ärmsten und Wehrlosesten einzuführen, für die dann die einfachsten Grundrechte wie Berufs- und Bewegungsfreiheit keine Gültigkeit mehr hatten, das geht aus meiner Sicht nicht. Bis heute macht man sowas via „Eingliederungsvereinbarung“ bei der es unmissverständlich heißt: unterschreibst du das nicht, bekommst du kein Geld. Mütter werden gezwungen, ihre Kinder zu vernachlässigen, das Geld war 2005 schon zu wenig und ist inzwischen sehr viel zu wenig, Kindergeld ist „Einkommen“ und damit für Einkommenschwache nicht vorhanden, Mehrwertsteuer wird aber auch auf Schnuller und Windel fällig. Dabei war das Kindergeld immer gedacht als Steuerausgleich für genau sowas. Und Leute gehen in Wohnungen um Zahnbürsten zu zählen – könnte ja doch eine sog. „Bedarfsgemeinschaft“ sein, Kontoauszüge müssen vorgelegt werden, Geldgeschenke an Kinder müssen gemeldet werden – alles das ist so derart widerlich, ich will damit nichts, aber auch gar nichts, zu tun haben.

Mit das übelste war, als ein Jobcenter einer jungen Frau einen Jobvorschlag als Nutte geschickt hat mit der Drohung, wenn sie das nicht macht, streicht man Hartz IV. Inzwischen konnten Gerichte da eingreifen, aber alleine, dass man sowas wagt! Schäm dich, SPD! Du bist ein Grauen!

Jetzt sind wir viele Jahre weiter, inzwischen hat die „Dame“ Bundeskanzlerin die Grenzen selbstherrlich öffnen lassen, wer ihr widerspricht ist sofort NAZI.

Für die neuen „Mitbürger“ gelten die SPD-Bespitzelungsgesetze mit Geldern, die kaum zum Leben reichen und den Jobverpflichtungen im Rotlicht natürlich nicht. Das gilt nur für Altbürger… Und wer macht fröhlich mit? Richtig übel.

Die „Neubürger“ brauchen sich an gar keine Gesetze mehr halten. Die SPD findet das gut. Wer muckt und sagt, das kann doch nicht sein, der ist NAZI oder ERZNAZI. Da sieht man 1933 schon um die Ecke gucken.

Tatsächlich ist es 2019 mit Verhältnissen wie 1928. Eine abgehobene, kleine Gruppe von Leuten, heute „Elite“ genannt, tanzt den Tanz auf dem Vulkan. Täglich schafft man neue „Mitbürger“ ein, deren tiefster Gedanke ist, uns umzubringen, wie der Koran das vorschreibt. Vorher zockt man uns ab, wo es geht. Und da, wo es nicht geht, grätscht Prinz Kevin rein. Der Kevin von den Jusos und er will BMW enteignen. Gesagt hat er, er würde BMW „Kollektivieren“ wollen – BMW ist aber eine Aktiengesellschaft, gehört also schon einem Kollektiv, also doch Verstaatlichung und Enteignung. Außerdem will er, dass jeder nur noch an dem Wohneigentum Eigentum haben darf, dass er bewohnt, weil er findet, dass man sich nicht an Grundbedürfnissen anderer bereichern dürfen sollte.

Logik dahinter: Enteignet die Bäcker! Brot muss allen gehören! Der Bäcker ist ein Unmensch, weil er sich am Grundbedürfnis nach Brot bereichert!

Leck mich am Arsch! Wie bescheuert kann man sein!

Erst holt man unter dem Jubel der Kevin Kühnerts dieser Welt 3 bis 4 Millionen Menschen in dieses Land, ohne dass man dafür die Infrastruktur -AUCH WOHNUNGEN- gebaut hätte und dann wundert man sich, dass plötzlich Nachfrage da ist, und dann sollen es die Wohnungsgesllschaften sein, die das verursacht hätten? Ähh, nein. Ursache ist: Steigerung der Nachfrager. Als Betriebswirt, der ich bin, sage ich: Angebot und Nachfrage regulieren im Normalfall den Preis, hier funktioniert der Markt. Die Nachfrage steigt, der Preis steigt. Normal.

Nachfrager gibt es als normale Leute, die schon immer Nachfrager waren, Nachfrager auf der Suche nach Betongold, weil das Geld (zum Nullzins), das die Eurokrise in den Markt pumpt, irgendwo hin muss und weil man künstlich um 3 Millionen mehr Nachfrager in den Markt gedrückt hat – ohne das Angebot entsprechend zu erhöhen. Klein Kevin will aber keine Wohnungen bauen, der will Wohnungen enteignen. jau, Lösung, klar…

Und BMW schmeißt schöne Gewinne, das will er auch verstaatlichen. Dass da von 5 Mrd Gewinn schon 2 ins Staatsäckel gegen – geschenkt. Der will ja die Mobilität neu erinden. am liebsten, ohne dass die Menschen mobil sind.

Ganz ehrlich: ich dachte, das sei mit dem Godesberger Programm von 1957 endgültig überwunden gewesen. Ich habe mich getäuscht.

Hätte ich mein Parteibuch noch, ich würde es verbrennen.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Innenpolitik, SPD, Verkommenheit, zweck des Blogs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Die SPD lässt mich weiter leiden

  1. Ralf schreibt:

    Ach, das kommt mir doch alles bekannt vor.

    Gerhard Schröder als Juso Vorsitzender 1978-1980 galt auch damals als strammer Linker.

    Er selbst erklärte damals „Ja, ich bin Marxist“, und das sei auch die politische Position der Jusos.

    Was kam ist bekannt Agenda 2010 und Angriffskriege.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.