Der Unterschied zwischen „uns“ und „denen“

Ich wohne auf dem Dorf, in einer Welt, in der vorgeblich „alles gut“ oder auch „heil“ ist. Aber auch wir wurden bereichert. In dem Haus schräg gegenüber auf der Ecke wohnen die, die uns bereichern.

Just in diesem Moment ist die Polizei da. Das ist auch der Grund, warum ich überhaupt schon wach bin. Jemand aus dem Bereicherungs-Haus wird in diesem Moment verhaftet. Leider geht das nicht zivilisiert.

Eigentlich muss es reichen, wenn die Polizei an deiner Tür klingelt – sind sie der und der – jawoll – sie sind verhaftet, bitte kommen sie mit – darf ich mir noch etwas anziehen – ja natürlich – und dann zieht man sich etwas an und geht mit, steigt in den Wagen ein, schnallt sich an, und dann wird man weggefahren.

So muss das unter zivilisierten Menschen ablaufen. Aber nicht mit diesen Leuten. Die können das nicht. Die müssen Widerstand leisten. Bedeutet, der Typ lag auf dem Boden, die Polizei war mindestens zu zweit, der Delinquent muss immer wieder irgendwas gemacht haben und die Polizistin kreischte die ganze Zeit „Ey, benimm dich mal!“ Von der Kreischerei bin ich dann auch wach geworden. Toll.

Was mich wieder zu den Fragen bringt

  • Wie entstehen Vorurteile?
  • Was sind zivilisierte Menschen?
  • Sind die Mitbürger aus der Partyszene überhaupt zivilisierte Menschen?

Der Mensch als solcher hat seine Entscheidungsprozesse im Laufe der auf Geschwindigkeit optimiert. Will heißen, der Mensch erkennt Muster. Es ist im Zweifel sehr viel besser irgendwo ein Gesicht, z.B. von einem Raubtier, zu sehen und Fersengeld zu geben, obwohl kein Raubtier da ist. Besser einmal zu viel weggelaufen als einmal zu wenig, letzteres lässt einen im Zweifel auf der Speisekarte von einem Raubtier landen.

Und so haben wir auch die Erkennung von Freunden und Feinden optimiert. Und auch da gilt das Motto: besser einmal zu viel einen Feind erkannt, als einmal zu wenig.

Wann fällt denn jemand in die Feind-Kategorie? Immer dann, wenn er sich schlecht benimmt, der Gesellschaft, in der wir leben, Schaden zufügt. Egal auf welche Art. Wenn wir es nun mit großen Menschengruppen zu tun haben, die ständig negativ auffallen, mit denen wir oft schlechte Erfahrungen machen, dann sortieren wir das ein. Ist die als negativ erkannte Gruppe einigermaßen homogen und an Äußerlichkeiten festzumachen, dann haben wir unser frisches „Feind-Bild“. Und das bedeutet, die negativen Erfahrungen, die wir zuvor mit den Angehörigen der Spezies Homo-Sapiens  gemacht haben, die aus genau dieser Gruppe stammen, lassen uns bei jedem einzelnen sehr vorsichtig werden, egal ob der sich genau so schlecht benimmt wie die anderen oder nicht. Aber unsere Erwartungshaltung an diese Leute ist negativ. Die Frage ist, ob das dann schon ein Vorurteil ist oder einfach nur ein Erfahrungswert.

Wann ist der Mensch zivilisiert? Wann hat er seine volle Würde? Hat er die per Geburt oder muss er sich die erst erarbeiten? Was ist Würde? Ist jeder, der aus der Spezies Homo Sapiens stammt, automatisch zivilisiert?

Ich glaube nicht an die Zivilisation per Geburt. Die volle Würde hat der Mensch bei seiner Geburt, er verliert sie aber, wenn er sich nicht um sie kümmert. Wer Drogen nimmt verliert sie im Rausch. Wer einen anderen Menschen verletzt oder gar tötet, verliert sie in diesem Akt. Überhaupt denke ich, das jeder Rausch, jede Triebhaftigkeit  und jeder Wahn dem Menschen seine Würde nimmt.

Ein Mensch, der zivilisiert ist und seine volle Würde hat, lebt im Bewusstsein seiner selbst und in dem Bewusstsein, dass er in einer Gesellschaft ist. Dieser Gesellschaft schadet er nicht. Die Würde, also das Bewusstsein das es gut und schlecht gibt, die eigene Verletzlichkeit, die eigene Ehre und das Bewusstsein der Verletzlichkeit der Gesellschaft sowie deren Ehre, sind die Voraussetzungen für die Zivilisation. In einer Zivilisation lernt der Mensch, seine Triebe zu kontrollieren.

Ein Mensch, der sich seinen Trieben hingibt und sich einen Dreck um die Folgen kümmert, ist kein zivilisierter Mensch. Ihm geht die Unterscheidungsfähigkeit zwischen gut und schlecht verloren, er schadet sich und anderen.

Diese Beschaffenheit der Menschen, also das Erkennen von Mustern, wird gerne von Ideologen aller Coloer ausgenutzt. Aber leider kommt fast keine Zivilisation ohne eine einigende Ideologie aus. Gesellschaft und Zivilisation kann nur funktionieren, wo es eine Wertegemeinschaft gibt. Es wird vordefiniert, was gut und schlecht ist, welche Triebe zu kontrollieren sind, was für den einzelnen Menschen erstrebenswert ist und was nicht.

Diese Aufgabe übernimmt normalerweise die Religion. In unserer Zivilisation war es das Christentum, dass diese Vorgaben gemacht hat. In der arabischen Welt ist es der Islam. Bei uns machen jetzt auch die Faschisten aus der grünen Ecke mit, die sich ständig neue Verbündete suchen und täglich neue Vorgaben machen.

Und da wären wir auch schon an der großen Nahtstelle, die gerade aufreißt und die nicht geflickt werden kann.

Während das Christentum von allen verlangt, dass der Sexualtrieb zu kontrollieren ist, der Islam diese Vorgabe nur den Frauen macht und diese um so schärfer sanktioniert, ist das Motto der grünen Faschisten, das jede Perversion zu dulden ist.

Die christlichen Tugenden sehen Arbeitsbereitschaft und Leistungswille vor, die anderen nicht. Man nimmt sich, was man will. Die grünen Faschisten, weil sie sich für elitär halten, die Moslems, weil sie sich als Herrenmenschen sehen – also ähnliche Gründe in unterschiedlichen Ausprägungen. Zunehmend wirken grüne Faschisten und Moslems parasitär, sie bereichern sich auf  Kosten  der Gesellschaft. Beide Gruppen sind aggressiv und jederzeit Gewaltbereit.

Unsere Gesellschaft, unsere Zivilisation ist auf diese doppelten Angriffe nicht vorbereitet und darum geht das auch nicht gut.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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