Das ist keine Petitesse!

Fünf Jahre lang verhandelten die europäischen Mächte in Münster und Osnabrück, bis sie den Dreißigjährigen Krieg in Europa beendet haben. Der 24. Oktober 1648 war der offizielle Tag des Friedensschlusses. Dieses große Ereignis wurde vom Sommer 1648 bis zum Frühjahr 1649 mit zahlreichen Staatsakten und Festveranstaltungen gefeiert – und bis heute ist Münster als Stadt des Westfälischen Friedens untrennbar mit diesem Ereignis verbunden.

In diesem Jahr hat der G7 Gipfel in eben jenem Münster stattgefunden. Und genau in jenem, geschichtsträchtigem Saal, in dem die Unterzeichung stattgefunden hat, tagte man. Was ist jetzt passiert? Der Saal war unberührt seit den Tagen des berühmten Friedesschlusses, aber nun hat das Außenministerium, dessen Leiterin bekanntlich Frau Baerbock ist, das Kreuz abnehmen lassen. Angeblich, weil das Kreuz, das christliche Kreuz, irgendwen diskriminieren würde.

DAS tut es genau nicht. „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbat willens“ so steht es in Markus 3,27. Menschenfreundlicher geht es nicht. Auch friedlicher, als das Christentum, kann man kaum sein: „Da sprach Jesus zu ihm: Steck dein Schwert an seinen Ort“ (Matthäus 26,52).

Die Grünen hingegen, die ertragen das Kreuz nicht. Es steht für alles, was sie nicht sind.

Die Grünen sind so eine Art Natur-Religion, man betet die Schöpfung an, aber nicht den Schöpfer. Und der Mensch, der gehört erst gar nicht dazu, der soll ausgemärzt werden. Darum kennen die Grünen auch kein Verzeihen, alle Nazi-Sünden werden als Erb-Sünde fünf-mal täglich widergekäut, und damit wird einfach alles begründet. Ob Aufgabe der Grenze, ob Kriminalität von Migranten, alles egal, wir seien Sünder und schuldig für immer, ohne Gnade. Und diesem Sünder wird alles oktroiert, Impfung, veganes Essen, Gendersprech – die Apokalypse lauert hinter jdem Strauch, und es gibt kein Entrinnen, ausser man folgt den Grünen.

Doch mit dieser Einstellung hackt man sich selber die Wurzeln ab. Die Religion des Jesus Christus ist festverwurzelt in der Welt und im Himmel, weiß, wo sie steht, kennt einen Erlöser und man muss ihn nur annehmen. Die Religion der Grünen kennt nur Schuld, ewige Schuld. Sie erkennt nichts höheres an, als sich selbst und kann deshalb niemals über sich hinauswachsen. Sie vagabundiert und weil sie wurzellos ist, hat keinen festen Boden unter den Füßen und muss darum jeder Strömung des Zeitgeites folgen.

Es ist beileibe keine Petitesse. Hier geht es um nichts weniger als einen Kulturbruch.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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Eine Antwort zu Das ist keine Petitesse!

  1. Wolf schreibt:

    Ein Freund hat das sektenhafte Auftreten von linksgrün schon vor zwanzig Jahren mit „Church of Climatology” auf den Punkt gebracht: http://rasputin.cc/Climatology/

    „Folget mir, auf dass ich euch erlösen möge.”

    Spätestens bei den „Ablässen” bleibt einem das Lachen in Halse stecken.

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