Wat nu?

Alles und jeder merkt: es wird eng. Und jeder fragt: was machen wir jetzt?

Woher soll ich das wissen?

Meinungsfreiheit? Abgeschafft dank Toleranzgesetz und Hate-Speech Debatte.
Demokratie? Schon lange abgeschafft, das ist nur noch eine Simulation mit Jauch und Plasberg damit man es nicht merkt. Dazu gehören dann Wahlen, aber man hat keine Wahl, man wählt eine Einheitspartei.Flüchtlinge? Ja nix, die Leute gehen doch nicht mehr weg. Der Islam ist da, ob wir wollen oder nicht.

Und was jetzt wird? Keine Ahnung. Selbst Danisch stellt das Bloggen ein. Vorher schon Andreas von Duckhome und flegel-g.de. Der unvermeintliche Michael winkler stellt das Bloggen nicht ein. Der altemann zum Glück auch nicht.

Vielleicht blogge ich mehr, ich weiß noch nicht.

Prognose: Merkel wird das neue Jahr nicht mehr als Kanzlerin erleben. Ihr „seit willkommen Millionen“ wird nicht funktionieren, weder in Deutschland noch in der EU. Darum wird die Dame nicht zu halten sein. Was dann kommt weiß ich nicht, aber besser wirds auf keinen Fall. Die Flinten-Uschi ist entsetzlich, alles andere ist weggebissen. Der dicke Siggi kanns auch nicht und jeder weiß es.

Wir werden es erleben.

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25 Jahre Deutsche Einheit

Die Einheit. Seit nunmahr 25 Jahren.

Vor 26 Jahren habe ich gewarnt. Wer 1:2 die Währung übernimmt, der übernimmt auch 1:2 die Schulden. Ich sei Einheitsfeindlich, hiess es da. Da hatte ich auf dem Abschlusszeugnis in Politik auch nur eine 3.

Was ich nicht wissen konnte: die haben damals einfach Schulden herbei gezaubert, wo nie welche waren. Das war ein Wirtschaftsverbrechen ohne jeden Vergleich. Den Sozialismus, in seinem Lauf, hält weder durch Och noch Esel auf, sagte Honecker. Aber Verbrecher. Mutwillig zerstört haben sie die Wirtschaft der DDR.

Die DDR war Staatskapitalismus. Die Mauer hieß Antifaschistischer Schutzwall, nicht etwa Antikapitalistischer Schutzwall. Das Verbrechen bestand konkret darin, die Organisation umzudeuten.

Der sozialistische Betrieb hatte weder Ausgaben noch Einnahmen. Er bekam Rohstoffe und Werktätige zugeteilt, die Kommune als Eigentümerin erhielt die Einnahmen und zahlte die Rechnungen. Kleinigkeiten gingen durch die Buchhaltung.

Dann hat man die Zuteilungen der Kommunen als Schulden der Betriebe gekennzeichnet und dieser der deutschen Bank zugeschlagen. Keine Einnahmen, nur Schulden…

Mutwillig wurde eine ganze Volksökonomie zerstört. Die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört. Lästige Konkurrenz beseitigt. Sich Filet-Stücke einverleibt.

Das Land heute:

  • 2. größter Niedriglohnsektor der Welt
  • Schulden ohne Ende
  • Flüchtlinge wohin das Auge blickt
  • Arbeitslose wie Sand am Meer
  • Alternativlose Politik vom übelsten
  • Kriegsgefahr
  • Gedankenpolizei ante Portas

Was man machen kann? Keine Ahnung. Beten vielleicht? Der Krieg kommt, so sicher wie das Amen in der Kirche. Die politische Verfolgung ist schon da. Man kann schon nicht mehr alles sagen, man könnte seinen Job verlieren. Menschen verhungern schon wieder in diesem Land, siehe Ralph Boes.

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Die Krim – Ein Reisebericht

Avatar von Gert Ewen UngarGert Ewen Ungar

Meine Faszination für Russland ergibt sich unter anderem aus dem eklatanten Auseinanderfallen zwischen dem Russland, das ich vor Ort erlebe und der Darstellung Russlands in den deutschen Medien. Es tut sich hier für mich fast eine ethische Verpflichtung auf, das Land zu bereisen und darüber zu berichten, mehr aber noch, auch andere zum Besuch Russlands zu animieren, damit sie sich selbst ein Bild machen, und sich davon überzeugen können, wie verquer die hiesigen Medien in ihrer Berichterstattung sind.
Während Russland hier als Diktatur unter dem homophoben Diktator Putin beschrieben wird, der größenwahnsinnig und von niedrigsten Machtinteressen die Wiederherstellung der Sowjetunion anstrebt, erlebe ich Russland als Land im Aufbruch, das sich gerade von seinen historischen Erschütterungen erholt. Damit meine ich nicht nur den grausamen Überfall durch den deutschen Faschismus, der 27 Millionen Sowjetbürger das Leben kostete, auch nicht zunächst den Stalinismus, damit meine ich vor allem den neoliberalen Durchmarsch unter Jelzin…

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Und wieder die Flüchtlinge

Heute hat mich ein lieber Freund angerufen.

Der Mann ist kein Spinner, sondern ein eben ein normaler Mann. Er engagiert sich für die Flüchtlinge, die nun auch in seinem Dorf angekommen sind.

Er wollte meine Meinung wissen, ob er vielleicht Schizophren ist oder sonstwas, was er nicht ist. Ihm ist aufgefallen, das wenn die Menschen hier ankommen, sie völlig verstört sind, vom Krieg und von der Flucht. Ihm ist aber auch aufgefallen, das die Mehrzahl nicht unseren westlichen Wertekanon teilen.

Frauen schlagen darf man hier nicht, und die Mehrzahl der muslimischen Flüchtlinge können den Koran nur auswendig in einer Sprache, die sie nicht verstehen. Hatten wir hier ja auch, bevor Luther die Bibel übersetzt hat. Konnten viele Leute die Bibel rezitieren, aber auf Latein. Und Latein sprachen sie nicht und haben sie auch nicht verstanden..

Was man denn jetzt machen soll, wollte der Freund wissen. Ich wüsste das auch gern.

Sagst was pro Flüchtling, bist du ein linker Multikulti-Spinner, sagst du, das macht Probleme bist du eine Nazi-Sau.

Was ist das eigentlich mit Syrien, wollte er noch wissen. Das Land ist doch klein, so viele Bodenschätze können da nicht sein. Nein, sind da auch nicht, aber der einzige Militärstützpunkt ausserhalb Russland und der Ukraine der Russen ist da. Und Assad will den Russen partou nicht rauswerfen.

Und die Strategie der Deutschen ist mal wieder hinterfotzig hoch 10. Schmutzig und widerlich, einfach ekelerregend. Das Dublin-Abkommen gilt für Syrer nicht. Bedeutet, Sysrer werden nicht zurück geschickt in die Ach-so-sicheren 3. Staaten. Und wer flüchtet denn aus Syrien? Leute, die noch Geld haben. Wer hat da noch Geld? Die Gebildeten. Ärzte, Anwälte, Ingeneure. Wiederaufbau in Syrien? In 100 Jahren nicht, den Brain-Drain kann das Land nie mehr auffangen.

Aber was tun? Ich weiß es doch auch nicht.

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Das Elend mit den Flüchtlingen

800.000 sollen uns in diesem Jahr erreichen. Womöglich auch eine ganze Million. Zumeist junge Mäner, alleinstehend und nicht westlich sozialisiert. Das heißt deutlich schlechtere Schulbildung und viel häufiger funktionales Analphabetentum. Wenn irgendwo im arabischen Raum aufgewachsen, dann können sie mit unseren Schriftzeichen sowieso nichts anfangen. Ich kann auch kein Arabisch lesen.

Jetzt hat sowas Folgen. Sowas kommt ja immer von sowas.

Eine Folge ist das Geplärre um die sog. rechten Brandanschläge. Oft ist da nichts dran, will heißen, jemand hat eine Herdplatte nicht ausgemacht, Kinder haben irgendwo gezündelt, ein anderer hat den Stromkasten angezapft. Das wenigste stellt sich als echter Anschlag heraus.

Trotzdem zeigt man sofort mit dem Finger auf die Deutschen und Schreit „rechtes Pack!“ Na, danke.

Eine weitere Folge ist das Gewinsel um die Ursachen. Deutschland habe sich zu sehr aus den Kriegen heraus gehalten und den Frieden nicht schnell genug herbei gebombt. Das ist doch gruselig. Die Menschen flüchten doch vor den Bomben, welche Mutter gibt dem jungen Sohn denn nicht alles, was sie hat, damit er überleben – sprich flüchten kann? Ich würde das doch genauso tun! Nie käme ich aber auf die Idee, noch mehr Bomben irgendwo abzuwerfen. Bomben sind der Krieg, nicht der Frieden.

Was für eine kranke Ideologie!

Dann dieses entsetzliche Instrumentalisieren der Flüchtlinge selber. Jemand stopft einen Transporter voll mit Menschen und lässt die elendig krepieren, zufällig findet man das am Tag des Flüchtlingsgipfels…

Das ist Ekelerregend.

Man muss nicht Pro Flüchtling sein, auch nicht Anti-USA oder sonstwas. Es reicht, wenn man Mensch ist. Ein bisschen Empathie. Man darf Menschen nicht für Ideologien aller Art missbrauchen.

Die Leute stammen aus einem anderen Kulturkreis und das ist für unsere Gesellschaft ein Problem, das Benannt werden muss und an dem man arbeiten muss. Man kann aber auch nicht einfach hergehen und denen die Lebensgrundlage wegbomben und dann sagen sieh zu, wo du bleibst. Die jenigen zu verbrämen, die Probleme benennen ist genauso falsch, die Otto-Brenner-Stiftung hat da gerade mit der Querfront Studie ein Pamphlet der übelsten Sorte hergestellt.

Wir brauchen einen Ideologiefreien Umgang mit Ursache und Wirkung.

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Und der Grexit

Leute, kauft Kämme! Es kommen lausige Zeiten!

Leider ist das letzte bisschen Gehirn aus Europas Finanzministern entfleucht. Nun wird er kommen, der Grexit.

Saldenmechanik braucht keiner, Realität ist eh doof – und die Griechen wollen einfach nicht in Demut um Geld betteln.

In Wahheit haben die Griechen sich Spitzenökonome an die Macht gewählt, im letzten Januar. Und die Jungs beherrschen ihren Job. Die haben mal geguckt, was so passiert ist in den letzten 5 Jahren und haben völlig überraschend festgestellt, dass die Wundermedizien Aderlass der Vodoo-Ökonomen der EU nicht bringt, ausser dem Tod des Patienten. Und dann haben die das dem Patienten, den Griechen, gesagt und der meinte dann, och, wenn ich dran verrecke will ich das nicht mehr. Der Patient sagte das Per Volksentscheid. Macht man so in einer Demokratie.

Da war der Aufschrei unter den Medikussen groß. Kann man doch nicht machen, dem Patienten erst die Wahrheit sagen und dann auch noch fragen, ob der das will! Nein Aderlass, mehr Aderlass, noch mehr Aderlass!

So ist das, wenn man die Logik über Bord wirft und an ihre Stelle eben Vodoo setzt. Ricadianische Äquivalenz, das ist Vodoo in Reinkultur. Noch nicht mal. Also man nimmt an, dass die Leute kein Geld mehr ausgeben, wenn der Staat sich verschuldet. Weil die Leute denken würden, sie müssten das über Steuern bezahlen. Darum legen die Leute das Geld auf Seite damit sie die Rechnung des Finanzamtes in meinetwegen 200 Jahren zahlen können.

Klar. Logisch. Warum bin ich da nicht drauf gekommen?

Weil das ein so absurdes Gedankenspiel ist, das ich in meiner logischen Welt da nicht drauf kommen kann. In meiner Welt denken die Leute nämlich, dass wenn die Löhne um 30 % gekürzt werden, sie 30 % weniger ausgeben können. An Steuern irgendwann denkt da keiner bzw. die Wenigsten. Und in meiner Welt denkt einer, der arbeitslos war und dann einen Job hat, oh, vom ersten Geld, da gönn ich mir was!

Und so kommt es dann dass ricadianisches Äquivalenz Vodoo auf Staatsausgaben einen Multiplikator von 0,8 setzt und die Realität den von 2,5 setzt. Will heißen, auf jeden Euro, den der Staat weniger ausgibt glaubt die Vodoo Fraktion an Mehrausgaben des privaten Sektors von 20 % annimmt und die Realität zeigt, dass für jeden Euro, den der Staat „spart“ 2,50 Euro weniger ausgegeben werden.

So ist es nunmal. Kürzt man die Löhne um 30 % ruiniert man ein Volk und kürzt sein BIP um 30 %.

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Der Krieg

Hilft ja alles nix. Wir haben ja nicht nur die Probleme mit der Währung, wir haben massive Probleme mit unserem vollkommen durchgeknalltem Imperium.

Das derzeitige Imperium ist die USA. Davor waren es die Engländer. Beim letzten Tausch hat man aber die alte Imperium gewissermassen nur verlagert, der Finazplatz ist noch immer die City of London und man spricht die gleiche Sprache. Seit mehr oder weniger haben wir es mit angelsächsischen Imperien zu tun.

In den USA leben die Amerikaner. Ein Volk von eher schlichterem Gemüt. Die Bildung eher übersichtlich. Politisch eher uninteressiert, stark mit überleben beschäftigt. Kriminalität hoch, Knastrate die höchste der Welt.

Gods own contry, man hält sich für auserwählt. Und mit diesem Sendungsbewustsein beglückt man die Welt.

Das Imperium hat in den letzten Jahren seine Industrie in den fernen Osten verlegt und stellt nun fest, das die Arbeitsplätze auch weg sind. Rücksichtslos hat man die eigenen Energieressourcen geplündert und was man nicht ahnen konnte – verbraucht ist verbraucht.

Und dieses Imperium, das in erheblichen Schwierigkeiten ist, sucht nun nach Rohstoffen. Und holt sie sich. Mit dem Bewusstsein, das man von Gott selber den Planeten erhalten habe, glaubt man, man habe das Recht dazu.

Demnächst dazu mehr

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Der Euro, der Grexit, der Rest

Griechenland, die haben uns erpresst. Furchtbar. Schreibt die Bild.

Was hat man denn da gemacht? Man hat die Griechen runtergeschrieben, jemand hat gesagt, wär ja nicht so schlimm, wenn die ausstiegen, alles halb so wild.

Ist das so? Ist das halb so wild? Was passiert denn dann?

Wir stellen uns vor, die Griechen steigen aus, halbwegs geordnet, geht alles soweit gut, und in ein paar Jahren, sagen wir 5 Jahre, gehts den Griechen besser, die Arbeitslosigkeit sinkt. Man hat wieder eine eigene Währung, die konnte man abwerten, Importe wurden unendlich teuer, aber langsam wirds besser. Die Schulden konnte man auch irgendwie verhandeln, die zahlt man in der neuen, niedrig bewerteten Währung zurück.

Und das sehen die Portugiesen, die Spanier, die Italiener, und die Franzosen. In dem Moment platzt der Euro, denn dann ist der Grexit die Blaupause.

Nehmen wir an, es geht nicht gut. Es gab Kuddelmuddel, die Schulden müssen in Euro zurück gezahlt werden, Griechenland ist dann depressiv, hoffnungsloser Fall. Dann kommt die goldene Morgenröte und die Faschisten regieren in Griechenland.

Und die anderen? Die wissen, es gibt kein Entrinnen. Unter der Knute der Austerität ist die Hoffnung entschwunden. Die Arbeitslosigkeit in ungeahnten Höhen, Binnennachfrage weg.

Dann reagieren überall wieder die Faschisten. Auch in Deutschland. Deutschland hat zwar dann gewonnen, aber es gibt keine Kunden mehr. Und dann ist Deutschland auch bankrott.

Es gibt einen Termin. 2017 wird in Frankreich gewählt.

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38 Kunstgriffe, wie ich Gegner platt rede ohne selbst wirklich was zu sagen …

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Schuldenkrise, mal wieder

Nicht müde werden, tapfer gegen den Blödsinn anschreiben.

Statt Schuldenkrise kann man auch Guthabenkrise sagen. Jede einzelne Schuld besitzt immer und in jedem Fall einen Gläubiger.

Wenn ich Dir einen Euro leihe, dann habe ich einen Euro Guthaben bei Dir und Du den gleichen Euro als Schuld bei mir. Immer. Das ist so. Geht nicht anders. Heißt Saldenmechanik.

Wenn jetzt alle von der Schuldenkrise schreiben, berichten, labern, was auch immer, dann lassen sie Grundsätzlich die Guthabenseite weg, weil – und das ist das Entscheidende – das die Vermögen sind. Die Guthaben gehören den Reichen, den sog. Eliten und es sind deren Vermögen.

Dann kommen sie mit Austerität, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und dem ganzen Nonsens. Der wird aber nicht helfen. Das ist Brüningsche Sparpolitik. Das hilft nie. Und das kann auch nicht helfen, weil Ursache und Wirkung vertauscht werden, nicht bekannt sind, was auch immer.

Beispiel

Das sind die Rahmenbedingungen:

Staatshaushalt steht in der Kreide, also müssen wir sparen, „den Gürtel enger schnallen“. Arbeitslosigkeit bei sagen wir 6 %, also Lohnkürzungsprogramm, „Price themselves back to the market“, die Arbeitslosen wollen nur nicht arbeiten, sonst würden sie ihre Haut billiger zu Markte tragen. Binnenachfrage robust, Aussenhandel stabil und ausgeglichen, eigene Währung vorhanden, Inflation bei 2%, Wechselkurs zum Euro 1:1, Verschuldung zum BIP 100%, Lohnstückkosten 1,5 Gerumpel (unsere Währung)

Jetzt machen wir Austerität, wegen zuvielen Schulden, Kürzen die Löhne um 15 %, die Renten gleich mit. Was passiert?

Die Binnennachfrage bricht ein, die Arbeitslosigkeit steigt, die Steuereinnahmen sinken, Sozialausgaben steigen, die Verschuldung steigt, wir müssen aufwerten, im Aussenhandel ist das sofort wieder weg.

Wenn ich keine eigene Währung habe, sinken meine Lohnstückkosten auf sagen wir 1,2 Euro, und ich mache einen Aussenhandelsüberschuss, meine Arbeitslosen werden trotzdem mehr, die Binnennachfrage sackt trotzdem weg, die Verschuldung steigt weiter, denn die Leute haben kein Geld. Zusätzlich mache ich aber mit meinen Billig-Preisen die Märkte für meine Nachbarn kaputt. Bagger their Neighbour nennt man das.

Warum passiert das?

Für jede Sache, die ich produziere, brauche ich einen Käufer. Verkaufe ich mein Zeug nicht, muss ich den Laden zu machen. Meine 15 Angestellten muss ich entlassen, statt selber Nachfrager zu sein und Steuern zu zahlen, bekommen die dann Staatsknete, weshalb die Staatsverschuldung steigt.

Das ist alles. Ich kann noch so tolle Sachen billig anbieten, ohne Nachfrage nutzt es nichts.

Gegen Staatsverschuldung hilft nur Geld ausgeben und Geld umverteilen.

Wenn ich will, dass meine Steuereinnahmen steigen weil meine Verschuldung so hoch ist, dann muss ich denen die Schulden wegnehmen, die sie als Guthaben besitzen, und das sind immer noch die Reichen. Da macht man dann Vermögensteuern oder Erbschaftssteuern.

Wenn ich will, das meine Arbeitslosen weniger werden, dann muss ich die Kaufkraft stärken. Hat die Masse an Leuten mehr Geld in der Tasche, können die auch mehr ausgeben, dann werden Autos gekauft, und Garagen repariert und Häuser renoviert und qualitätsbewusst beim Bäckermeister die Brötchen geholt. Und dann kann der Bäckermeister noch einen Gesellen einstellen, und der kauft sich neue Schuhe und lässt sein Auto von der Meisterwerkstatt reparieren, und der KFZ Meister stellt dann auch einen Gesellen ein usw.

So kann man die Probleme loswerden.

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