Bento entdeckt: wahre Liebe

Schreiben die natürlich nicht so. Bei denen ist das gleich wieder Abweichung und schimpft sich „Demisexualität“.

Siehe auch: http://www.bento.de/gefuehle/was-wir-von-demisexuellen-lernen-koennen-1604723/#refsponi, abgerufen am 21.08.2017

Nach deren Definition ist jemand, der sich erst verlieben möchte, bevor er das Bett mit jemand anderem teilt, demisexuell und das sei eine asexuelle Neigung.

Ich betrachte das eher als normal. Liebe und Sex, das sind zwei Seiten der selben Medallie. Eine körperliche Erfahrung hinterlässt immer auch seelische Spuren und natürlich umgekehrt. Mir kann doch keiner erzählen, das herumvöglen mit jemand x-beliebiges die gleiche Erfüllung bringen kann wie ein Intimsein mit einem geliebten Menschen als Ausdruck dieser Liebe. Und was soll das mit Asexualität zu tun haben, also der Abwesenheit von sexuellem Verlangen?

Man könne von demisexuellen Menschen lernen, schreiben sie weiter. Stimmt. So unnützer Kram wie Treue, das Nichtherumhuren, Vertrauen, Nähe, Intimität – quasi die Basis von Ehe und Familie, denn hapert es daran scheitert die Ehe und zerbricht die Familie.

Frag doch mal jemaden, wie war deine Kindheit? Dann sagt der gut oder schlecht und dann frag, wie war die Ehe deiner Eltern – meistens ist die Antwort die gleiche. Das geht nicht immer auf, aber in ca. 90 %.

Der Artikel geht dann noch ein wenig auf Dating Apps ein, und wie man da Mr. oder Mrs. Right treffen könne. Kann man aber nicht. Was soll an einem Typen richtig sein, der jede Nacht in einem anderen Bett liegt? Für sowas hatte man früher den Ausdruck Casanova oder Schürzenjäger, die waren noch nie gut angesehen. Für die Damen hatte man deutlich unfreundlichere Worte, wenn sie einen solchen Lebenswandel führten. Was man sich bei solchen Datings allerdings holen kann sind Geschlechtskrankheiten aller Art, ungewollte Kinder und eine leere Seele.

Alles in allem ein nutzloser und fragwürdiger Artikel der ein ebensolches Licht auf die Autorin Alex Berber wirft.

 

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Anti-SJW und Feminismus, Verkommenheit, zweck des Blogs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s