Berlin mag gescheitert sein, aber Köln ist auch nicht besser

Köln, die große Stadt in der ich arbeite. Ich fahre dort jeden Tag hin. Seit Jahren. Früher habe ich für Europas größte öffentlich-rechtliche Sendeanstalt in der Innenstadt gearbeitet, später dann für deren Inkasso-Büro. Spöttisch auch „Bockeldorf Inkasso“ genannt, angelehnt an Moskau Inkasso, denn die Methoden sind ähnlich.

Was man aber sagen kann ist dass ich seit fast 15 Jahren täglich in Köln bin. Und ich sehe den Verfall dieser Stadt. Ich sehe den auch in Rheydt, meiner Heimat-Stadt, feindlich übernommen von Mönchengladbach. Rheydt verkommt jeden Tag ein Stück mehr, das war früher schon so schlimm, dass ich da irgendwann weggezogen bin. Zuviel Gewalt, zuviele Drogen, zuviele Tote – damals schon.

Vor ein paar Monaten war ich in Berlin, da hat es geregnet und die Stadt versank im Chaos. U-Bahn fuhr nicht mehr, weil vollgelaufen, Busse fuhren nicht, weil Straßen unter Wasser, Taxen machten das Geschäft des Lebens. Alles kaputt, schmutzig, Drogen, blöde Anmache. Diese Stadt ist unfähig, einen Abwasserkanal zu bauen. Wie soll das mit einem Flughafen gehen?

Viele beklagen das Scheitern von Berlin. Aber Berlin scheitert nicht alleine, denn seit Hartz IV ist die Binnennachfrage im Arsch. Die Einzelhändler werden verdrängt von 1 € Läden, weil die Fachgeschäfte keine Umsätze mehr haben. Die Löhne steigen seit fast 20 Jahren nicht mehr, und seither geht die Infrastruktur kaputt. Schwimmbäder schließen, die Menschen verarmen. Mit Harz IV und dem unfassbar großem Druck auf die Arbeitnehmer, den Steuererleichterungen für Reiche und Unternehmer, der Staatsquote von unfassbaren 51,6 % waren die Kommunen nicht mehr in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Weil die Unternehmenssteuern wegbrechen. Der Bund wird freilich immer fetter, finanziert aber nur völlig bescheuerte Gender-Professuren und sonstiges, was völlig abwägig ist. Je absurder je besser.

Die Länder haben derweil Infrastruktur verkommen lassen und Dumme gezüchtet. Vom einst so stolzen Bildungssystem ist dank Quote, Teilzeitlehrerinnen, Save-Space ab Klasse 1, zu wenig Lerndruck, Einstampfen 3-gliedriges Schulsystem, Turbo-Abi und madig-machen der betrieblichen Ausbildung bei gleichzeitigem in-die-Uni-drücken von Leuten, die besser Schreiner geworden wären und jetzt gar nix machen – nichts, aber auch gar nichts übrig geblieben.

Die erste Zeit bis 2008 war Deutschland durch diese hausgemachte Rezession der kranke Mann Europas. Die einzige Inflation (ungefähr 1%) kam von Gebührenerhöhungen für Müll und Abwasser sowie von den gestiegenen Energiekosten. Die Reallöhne und damit die Kaufkraft sanken dramatisch, während die Gewinne aus den Unternehmen und der Kapitalmärkte stiegen.

Dann kam die Lehman-Pleite, seit dem soll am deutschen Wesen mal wieder die Welt genesen. Und jede blöde Bank wird gerettet und dann sagt man, man habe Italien/Portugal/Griechenland/Spanien/Lieblingsland-hier-einsetzen gerettet, aber immer um den Preis das die Bürger dieser Länder in die gleiche beschissene Situation gedrängt wurden und werden, in der wir schon sind. Und man klopft sich auf die Schulter ob der Heldentaten, die in Wahrheit mieses, ekelerregendes, widerliches und erbärmliches Erpressen von souveränen Staaten sind. Da kann man sich nur mit Grausen abwenden.

Seit 2015 importiert zusätzlich noch muselmische Hilfsarbeiter und Analphabeten, die das Arbeiten nicht erfunden haben und das Wort „Fleiß“ in keiner Sprache buchstabieren können. Größtes Problem: fehlender Assimilierungs-Wille, denn damit das auch nur zum nebeinander Leben reicht, müssten die zumindest die puretanischen Arbeitseinstallungen haben, die wir seit Generationen mehr oder weniger eingeprügelt bekommen haben. Sonstige kulturelle Unterschiede, besonders moralische und von der Religion abgeleitete, machen es nicht besser. Dazu dann noch ein paar Extremisten – fertig ist die Situation die, die wir jetzt haben.

Und vor diesem Hintergrund – Bürger arm gemacht, Kommunen arm gemacht, Dumme gezüchtet und an die Macht gebracht, Vernunft mit PC totgeschlagen – muss man Berlin und alle anderen Städte betrachen. Seit 20 jahren betreibt man ganz systematisch eine Zerstörungspolitik, die vor allem die normalen Bürger zu bezahlen haben.

Wo Innenstädte veröden, wo Kriminatität steigt, wo Drogen der florierenste Einzelhandel ist, hat die Politik seit Jahren grandios versagt.

https://www.welt.de/wirtschaft/article165248634/Deutschlands-Innenstaedte-drohen-zu-veroeden.html, abgerufen am 27.11.2017

Was erwartet man denn als Ergebnis einer solchen Politik? Wo soll denn die Verbesserung herkommen? Vom Gender-Klo?

Was erwartet man denn, wenn man die Renten von 67 % aud 42 % senkt, sollen die Rentner davon reich werden? Und allen, die damals gejubelt haben habe ich damals gesagt, die senken nicht die Renten von denen, die sie aktuell bekommen, du beklaschst deine eigene Rentenkürzung. Hat mir keiner geglaubt und jetzt jammert jeder über die Altersarmut, die einen selbst treffen wird.

Wenn jetzt die SchrumpfKo kommt haben die Kommunen keinen einzigen Cent mehr. Das Einzige, das helfen kann, ist die Löhne und Renten steigern. Haben die Leute mehr Geld, geben sie mehr aus, das schafft Arbeitsplätze, denn Autos kaufen keine Autos. Dann ist Geld da für Schulen und Lehrer, für gescheite Bezahlung von Polizisten und der Job wird auch wieder attraktiv. Dann kann man sich die Bewerber auch wieder aussuchen. Dann kann man sich die Feuerwehr wieder leisten. Macht man dann noch die Abkehr von der Bekloppten-Politik wie Gender-GaGa, Euro-Rettung, Ehe für alle und Grenzen auf für jeden, dann könnte man den Bürgerkrieg vielleicht noch abwenden. Dann würde sich die Situation möglicherweise wieder stabilisieren. Genau dafür hat man AfD und FDP gewählt.

Fazit: erst kommt das Fressen, dann die Moral

 

 

 

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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6 Antworten zu Berlin mag gescheitert sein, aber Köln ist auch nicht besser

  1. K. Faninger schreibt:

    Sehr guter Artikel, den ich sofort so unterschreiben würde. War vor einem Jahr nach langer Zeit mal wieder in meiner Heimatstadt Köln und schockert, wie sich diese zu ihrem Nachteil verändert hat. Traurig.

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  2. Terranova Laetitia schreibt:

    Was, wenn hinter all dem kein Versagen stehckt, sondern eine Absicht?

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  3. franka schreibt:

    Kurz und bündig. Habe in der letzten Zeit selten so eine treffende Beschreibung unserer Situation in Deutschland gelesen. RESPEKT.

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  4. palina schreibt:

    kann ich alles so unterschreiben.
    Lebe in einer Kleinstadt. Kaum noch private Läden. Im Schweinsgalopp ging es die letzten Jahre bergab.
    Dank den „Eingeschleusten“ gibt es einen weiteren Mordfall in Kandel.
    Bei KIKA wird auch kräftig Propaganda dafür verbreitet. Da wird einem nur noch schlecht.
    Malvina, Diaa und die Liebe
    https://www.kika.de/schau-in-meine-welt/sendungen/sendung103934.html

    Rente – da werden sich noch manche umschauen.
    Die Zeitbomben in deinem Rentenbescheid Teil 1

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