Was ist Rassismus?

Ich weiß es nicht und es scheint eigentlich niemand so recht zu wissen.

Einen Überblick über die verschiedenen Definitionen gibt es hier:
https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/rassismus/begriff/?gclid=Cj0KCQiAkZHTBRCBARIsAMbXLhGo0adcWQ-I_ihKRGAG45demGAT5k_QxKwbDGapA6WtAurwnLUnps8aAmiPEALw_wcB, abgerufen am 21.01.2017

Fest steht, dass sich Gesellschaften gegen Invasoren schützen und um des eigenen Überlebenswillens auch müssen.

Wenn also jemand in eine Gesellschaft einwandert merken die Mitglieder der Gesellschaft sehr schnell, dass er „keiner von ihnen“ ist. Andere Sitten und Gebräuche, andere Religion und besonders auffällig: andere Essgewohnheiten. Innerhalb einer Gesellschaft bzw. eines Kulturkreises ist Essen eine identitätsstiftende  Angelegenheit. Wir teilen das Brot und essen gemeinsam, wir sind eine Tischgemeinschaft. Auch bestimmte Speisen und Getränke isst und trinkt man hauptsächlich, weil man zu dieser Kultur gehört oder gehören möchte. Warum sonst sollte jemand freiwillig Hägges oder Labskaus essen, vor allem, wenn er das nicht schon als Kind gegessen hat?

Jemand, der unsere Esskultur als widerlich abwertet, wird deshalb immer von der Gemeinschaft als Fremdkörper angesehen werden.

Auf der anderen Seite, kommt jemand in eine Gesellschaft und isst Dinge, die von der Gesellschaft als widerlich betrachtet werden, wird auch nicht unbedingte Begeisterung ernten, zum Beispiel Insekten. Selbst dann, wenn sie geröstet sind und mit Schokolade überzogen wurden. Wobei sich die als widerlich betrachteten Dinge auch ändern können, als Beispiel sei hier Sushi genannt, das heute fast jeder Fischfreund mag.

Aber ist es rassistisch, wenn eine Gesellschaft die Sitten und Gebräuche einer anderen Gesellschaft ablehnt?

Ich denke nein.

Gehirne der Menschen sind darauf trainiert, Muster zu erkennen. Deshalb gibt es so viele Bilder, die mit optischen Täuschungen arbeiten. Ob Dschungel oder Tundra, es ist immer besser ein Gesicht zu viel zu erkennen, als eines zu wenig. Besser ein Lebewesen als Fressfeind falsch positiv erkannt, als einen zu wenig, denn das war dann der letzte.

Und so ist das auch mit Menschen. Schon immer haben Menschen gegen einander gekämpft, um den Raum gekämpft. Einen einzelnen Menschen kann eine Gesellschaft integrieren, wenn er sich denn anpasst, also den in der aufnehmenden Gesellschaft üblichen Sitten und Gebräuchen unterwirft. Dann kann er völlig in der neuen Gesellschaft aufgehen und ist kein Fremdkörper mehr.

Anders, wenn er sich dem nicht unterwirft. Dann ist er ein Fremdkörper und bleibt das auch. Noch schlimmer, wenn er der aufnehmenden Gesellschaft im Grunde feindlich gegenüber steht, zum Beispiel wenn er das Essen als widerlich und ekelerregend brandmarkt. Dieser Punkt ist elementar. Er wirft damit der gesamten Gesellschaft vor, sie sei ekelerregend, und warum er dann da bleibt, erschließt sich einem nicht. Noch schlimmer für die aufnehmende Gesellschaft, wenn sie überrannt wird und ihr vorgeworfen wird, ekelerregend zu sein.

Wir Menschen ekeln uns vor allem vor Dingen, die krank machen, die mit Verwesung zu tun haben, im weitesten Sinne an den Tod erinnern. Ekel ist kein bewusst gesteuertes  Gefühl, sondern ein Reflex.

Wie sehr müssen also Menschen gekränkt sein, wenn man ihnen vorhält, sie würden an den Tod erinnern, indem sie essen was sie essen? Ihre Nahrung sei ekelerregend, zum Beispiel Schweinefleisch?

Es ist nicht rassistisch, einen Fremden als solchen zu erkennen. Das ist evolutionär und damit genetisch in uns angelegt. Und es ist gesund einen Feind als solchen zu erkennen, das verlängert das Leben ungemein.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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