Wenn NotreDame brennt, weinen und beten die Christen, der Rest feiert – Update

Gestern ist ein großes Feuer in NotreDame ausgebrochen. Jene Kirche NotreDame, in der schon Anthony Quinn den Glöckner gab, nicht etwa die aus Chartre, die uns Bild präsentiert hat

bild-blog

Quelle: https://bildblog.de/109772/falsche-dame/, dahin geht auch der Dank für die Richtigstellung

So sah es gestern Abend aus:

Quelle: Geffroy van der Hasselt / AFP / Getty Images

Man sieht, wie der Vierkantturm einstürzt, man sieht die Farben des Feuers, nach denen sich die Temperaturen auf ungefähr 1.100 Grad schätzen lassen. Das war ein alter Dachstuhl, aus dem 13. und 19. Jahrhundert, Gott weiß, wie viel Blei da mit verbrannt wurde. Schon Anthony Quinn hatte in seiner Darstellung des Glöckners das Blei um Hilfe gebeten (liebes Blei, gutes Blei, hilf mir doch!), allerdings um das Mädchen zu retten.

Mitbekommen hat man den Brand gestern über die sozialen Medien, in meinem Fall Twitter. Warum? Im ersten lief eine Tierdoku, im 2. irgendein Mist. Wahrscheinlich hatte der Brand für die Redaktionen nur „lokalen Charakter“ oder so. Oder man brauchte das OK aus irgendeiner Zentrale, das man berichten darf. Ist aber nur eine Vermutung.

Update: Rainald Becker vom Ersten lässt uns wissen, das eine Berichterstattung über den Brand „Gaffer-TV“ sei und dass das Erste sowas nicht täte

gaffer-tv

Ab 22.30 Uhr immerhin Berichterstattung auf Phönix, man sendete das französische TV. Der Versager von einem Bischof durfte sich ins Mikro ergießen, ebenso Macron, ein überforderter Simultandolmetscher schlug sich wacker, tapfer versuchte er später eine Talkrunde zu übersetzen, die von 3 Leuten besetzt war und er alleine übersetzen hatte. Es war furchtbar.

Vom Gefühl her mussten Menschen wie ich mit ansehen, wie eines der wichtigsten Symbole des christlichen Abendlandes den Flammen anheim fiel. Via Phönix konnte man die Gesänge der Gläubigen hören, die Gott und die Mutter Jesu anriefen, doch wenigstens einen Teil stehen zu lassen. Heute morgen sieht es so aus, als hätten die Gebete und die Feuerwehr geholfen, doch was die hohen Temperaturen wirklich angerichtet haben wissen wir erst, wenn das Gebäude ausgekühlt ist. Das kann man noch nicht abschätzen. Tapferen Feuerwehrleuten ist es gelungen, die Dornenkrone und einige andere Gegenstände vor den Flammen zu retten, die Schatzkammer liegt direkt unter dem Turm, der eingestürzt ist.

Das Ganze ist – Gott sei es geklagt – ein Drama, eine Katastrophe.

Und jetzt zu dem Teil, der es vieles, nur nicht besser macht:

Auf dem Video, das derzeit noch online ist, kann man minutenlang beobachten, wie sich Leute freuen. Daumen hoch und lachendes Gesicht, man hält es für eine gute Nachricht.

Ausgesprochen ekelhaft auch die Reaktionen einiger Linker:

Hier nochmal was zum Kontext, damit man versteht, wie ernst die Situation für uns Christen inzwischen wirklich ist:

Meldung vom 20. März 2019: Nicht weniger als 10 französische Kirchen fielen in nur einer einzigen Woche dem Vandalismus der Moslems zum Opfer

https://www.express.co.uk/news/world/1102958/christian-persecution-france-catholic-church-christianity-religion-edouard-phillipe-isis

Meldung von 2016: Ein Priester wird während der Messe ermordet. Was im Artikel fehlt: dem Mann wurde der Kopf abgeschnitten, die Nonnen mussten zusehen.

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2018-07/frankreich-gedenken-jacques-hamel.html

Meldung vom 24. März 2019: Über 1.000 Angriffe auf Kirchen und christliche Symbole, etwa Altäre, Kapellen und Kreuze

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2019/03/24/wams-angriffe-auf-kirchen-in-frankreich-haeufen-sich/

Das ist bei uns in Deutschland nicht anders, nur wird noch weniger berichtet:

https://www.preussische-allgemeine.de//nachrichten/artikel/zerbrochen-verbrannt-gekoepft.html

Macron hat gesagt, man wolle die NotreDame wieder aufbauen. Ob man das Christentum wieder aufbauen kann, bei dem Bodenpersonal, ist eine ganz andere Frage. Eine ganz andere.

So lange, wie die Christen den Islam nicht als das erkennen, was er ist und weiter die eigenen Feinde ins Land holen, wird das schwer.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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