Lockdown, Lockdown, und wieder Lockdown

Sie machen Lockdown. Seit dem „Wellenberecher“-Lockdown von November ist Lockdown. Überall. Zwischendurch hatte mach noch verschärft, um Kinder durch die Polizei von Schlitten zeihen lassen zu können.

kein Mensch weiß mehr, welche Regeln aktuell gelten. Man versucht, sich dran zu halten, aber weil sich das täglich ändert, kann man das einfach nicht.

Dabei muss man immer bedenken – es geht um die Einschränkung unserer GRUNDRECHTE. Jener Rechte, die wir haben, mit denen wir geboren werden, die unsere Bürgerlichkeit ausmachen.

Immer hieß es, die seien unveräußerbar. Man könne uns die nicht nehmen. Aber Millionen können seit einem Jahr ihre Berufe nicht ausüben, wahlweise macht man denen auch einfach die Hütte dicht. Millionen dürfen nicht sein, wo sie wollen. Man nimmt ihnen einfach dieses recht! Hunderttausende sind im letzten Jahr einsam verreckt, weil man ihnen die Würde genommen hat. Und man nimmt dem Menschen die Würde, wenn man ihn verurteilt, ohne Begleitung, am besten durch die Angehörigen, zu sterben. Millionen nimmt man das Recht zu leben, die werden einfach nicht adäquat behandelt, besonders, wenn es um Krebs geht.

Und das per Verordnung…

Mit unseren Grundrechten nimmt man uns daher die Bürgerlichkeit. Wir können nicht zum Arzt, wenn dürfen nicht zur Arbeit, wir dürfen unsere Freunde nicht sehen und die Familie unter strengsten Auflagen, wer im Altenheim oder Hospiz wohnt eben gar nicht. Wir können unsere berufe nicht ausüben, wir können gar nichts, außer Steuern zahlen und Fresse halten.

Letzte Woche war es dann so, dass der Dame im Kanzleramt es genehm gewesen wäre, wenn ab Grün-Donnerstag alles dicht gewesen wäre. Grün-Donnerstag quasi als zusätzlicher Feiertag. „Osterruhe“ nannte die Dame es euphemistisch.

Ostern, das Fest des Lebens, der Auferstehung. Das letztes Jahr schon ausgefallen ist.

Die Idee der Dame zerschellte dann an der Realität, weil der Grün-Donnerstag ein normaler Arbeitstag ist. Da gab es dann Probleme, weil Schadenersatz zu zahlen gewesen wäre, und keiner hatte sich um Kleinigkeiten wie Haftungsfragen nicht früher nachgedacht wurde.

Der Hammer ist – die Dame murmelte „Tschuldigung“ – und nun flippt alles aus wegen einer angeblichen „Fehlerkultur“ – die in Wahrheit nicht vorhanden ist.

Der Rest der Maßnahmen bleibt bestehen, offen jammern welche, es habe ja gar keinen „richtigen“ Lockdown gegeben und den würde man dringend brauchen.

Ich frag mich, warum. Was soll das? In meiner Altersklasse (Frauen zwischen 40 und 49) sind gerade mal 136 gestorben. Und zwar während März 2020 bis März 2021. Dat is nix.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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