Wieder was gelernt

Neulich hatte ich Geburtstag. Wie üblich, rufen dann Hans und Franz an um zu gratulieren, irgendwelche Kinder kommen zum Feiern, 2, 3 Tage später fällt es immer nochmal jemandem ein. So auch diesmal.

In dem Fall war es mein Trauzeuge. Der rief dann aber tagsüber an, da musste ich natürlich arbeiten. Telefonat abgewimmelt mit irgendwas in Richtung „ich rufe zurück“.

Den versprochenen Rückruf habe ich dann gestern auch noch erledigt, nach dem Abendessen, Handy auf laut – der schönste von allen Männern sollte mithören.

Das habe ich dem Gratulanten auch gesagt und man sprach, war witzig, wie immer,

Bis dann das Thema auf die Impfungen kam. Der Trauzeuge lebt inzwischen mit jemandem zusammen, die im Krankenhaus arbeitet. Und die ist voll in der Pandemie. Genau so eine Zeugin Coronas, wie mein Bruder das war, der dann sein Leben für seinen Glauben zu geben hatte, in Form von Impfnebenwirkungen. Und was extrem tragisch war und ist!

Ging vom Hundertsten in das Tausendste, und er würde so viele Corona-Tote kennen. Aber wir kennen nicht einen. Überhaupt keinen. Persönlich kenne ich auch nur weniger als fünf Leute, die überhaupt Corona hatten. Wobei, das stimmt jetzt auch nicht mehr, da sind nochmal 4 Leute dazu gekommen, die sollen Omikron gehabt haben. Insgesamt waren die aber alle 14 Tage eingesperrt und das war es. Ich kenne also Menschen, die Corona hatten und dann zu Huse bleiben mussten. Ich kenne keinen einzigen, der wirklich davon krank war. In fast 2 Jahren keinen einzigen, echten kranken.

Was ich zu Hauf kenne, sind Menschen mit Impfnebenwirkungen. Mein Bruder ist tot, 2 Kollegen nach Booster gestorben. 1 Kollegin hat massive Probleme mit Haut und Herz. Ein Kollege hat mehr Herzprobleme, die bestehenden wurden verstärkt. Der Nachbar hatte einen Herzinfarkt. Kollegen berichten, sie wären matschig in der Birne, oft für Tage. Der Booster muss besonders schlimm sein, sogar mein Chef erzählt, dass man 24 Stunden danach echte Probleme bekommt. In seinem Falls Schmerzen im Arm bis zur Bewegungsunfähigkeit, Fieber, allgemeines Elend. Nach meiner persönlichen Beobachtung: je älter der Impfling, desto besser wird das weggesteckt.

Was mich wirklich total erschrickt: die ganzen Einschränkungen, die man mit der Apartheit in Süd-Afrika absolut vergleichen kann, die sind den Zeugen Coronas gar nicht bewusst. Der Zeuge der Hochzeit bzw. Coronas wusste gar nicht, dass man ungeimpft nicht zum Friseur darf. Das war dem gar nicht klar. Und was noch mehr erschrickt: als es ihm klar wurde, war es ihm egal,

Und er bemühte dann Vergleiche, warum man jetzt unbedingt staatsgläubig sein müsse, wie „bei einer roten Fußgängerampel gehst Du doch auch nicht über die Straße“. Ich hab noch eingeworfen, dass nicht alles was hinkt, auch ein Vergleich ist. Aber das verfing nicht,

Wir haben dann noch über unseren bevorstehenden Umzug nach Portugal gesprochen. Und was sich dann auch für ihn ändern wird. Wir haben auch erzählt, dass wir ab T3 in Portugal suchen, d.h. wir wollen ein Haus kaufen, dass mindestens 3 Schlafzimmer hat, obwohl mein Mann und ich uns eines teilen. Wir rechnen also mit Besuch. „ja, aber nur wenn die geeimpft sind“ krächzte es dann von hinten und leise durch das Telefon. Der Mann hat das mit Sicherheit nicht gehört, aber ich schon.

Wir werden vermutlich nicht geeimpft sein. Und werde mein Dach bestimmt nicht mit Menschen teilen, die bereit sind, jederzeit andere über die Klinge springen zu lassen, nur weil der Staat das so will.

Leider nein, leider gar nicht. Also überhaupt gar nicht. Ich will mit solchen Faschisten und Menschenfeinden nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Dafür ist mein Opa nicht gestorben.

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Aufklärung, Innenpolitik, Portugal, Verkommenheit, zweck des Blogs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Wieder was gelernt

  1. Uwe schreibt:

    „Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.“ Die Formulierung merke ich mir 🙂

    Leider sind viele Menschen so, wie Dein Bekannter. In einem Video über Bonnhöfer heißt es, die gefährlichen Menschen seien nicht die bösartigen, sondern die dummen. Dies scheint sich in diesen Tagen zu bestätigen.
    Ich sagte vorhin in einem Telefonat: „Das RKI meldet, dass in ganz D 44 Corona-Patienten auf Intensivstationen liegen.“ und bekam zur Antwort: „Ja, aber die Zahlen gehen hoch.“
    Ich kann nu hoffen, dass wir diese Zeiten ohne geistige und körperliche Schäden überleben. Und ob die Menschen, die sich jetzt voneinander trennen, jemals wieder zusammenfinden, ist äußert fraglich. Und das soll auch nicht so sein, siehe Dein Trauzeuge. Auch ich will mit Menschen, die andere über die Klinge springen zu lassen bereit sind, weil der Staat es so will, nichts mehr zu tun haben.
    Traurig, aber wahr.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..