Wir waren am letzten Freitag in Conimbriga.
Das ist eine sehr interessante alte Ruinen-Stadt, die etwa 800 v.Chr. von den Kelten gegründet wurde, später von den Römern erobert wurde, unter der Oberherrschaft der Römer eine absolute Blüte erlebt hat, und dann durch die zunehmende Versandung der Gegend aufgegeben wurde – und nicht mehr überbaut wurde.
Der Sand hat die Ruinen perfekt konserviert, das war eine wahrhaftig bunte Stadt, alles bemalt, alle Mosaiken quietschbunt.




Wer diese Stadt komplett umwandern möchte, sollte Zeit mitbringen, der Wanderweg ist anspruchsvoll und eine Wanderung soll etwa 5 Stunden dauern.
Von der Stadt selber sollen etwa 10% ausgegraben sein, man macht wohl immer wieder Grabungen, anderes gräbt man wieder ein, um das Erbe zu schützen.
Man hat dort ein Privathaus, eher eine super luxuriöse Villa ausgegraben, man kann den Unterbau sehen, einen Innengarten und man muss wissen, dass die Räume komplett mit Fußbodenheizung ausgestattet waren.




Man hat über dieses Haus mit seinen prachtvollen Böden ein Schutzdach gegönnt, was ich sehr begrüße.
In der Stadt hat man auch Münzen gefunden. Was ich besonders faszinierend finde ist, dass man im Museum Repliken verschiedener Münzen kaufen kann, so dass man nicht nur die Vorderseiten mit den bekannten Köpfen hinter Glas sehen kann, sondern auch die sehr interessanten Rückseiten.


Das war ein schöner, erholsamer Urlaub, mit tollen Erkenntnissen.