Des Draghis Bazooka

Hui, da bekommt man Angst. Eine Bazooka, ohhhh, was nun?

Oh man, wann raffen die Leute endlich das Geld, das aus dem Nichts geschaffen wurde nur ein Phantasiewert ist?

Die EZB kann sich so viele lustige Zahlen ausdenken, wie sie will, die sind ausgedacht. Die gibt es nicht. Das ist pure Phantasie. Da steckt nichts, aber auch gar nichts dahinter.

Die kaufen mit Phantasie-Geld Phantasie-Anleiehen auf!

Das ist völlig Wurst, die nehmen nicht mal Zinsen dafür.

Hauptsache, Peter Gauweiler klagt.

Dabei passiert es zum ersten Mal, das die EZB sich wie eine halbwegs normale Notenbank benimmt.

Und endlich mal was gegen die Deflation tut.

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Warum der Neoliberalismus nichts als Scheisse ist

Wo fängt man denn da an? Der Markt regelt ALLES –  ja nee, is klar.

Der Arbeitsmarkt wird überhaupt gar nicht von „der unsichtbaren Hand“ geregelt. Das geht schon damit los, dass nur die wenigsten Zutritt zu den jeweiligen Arbeitsmärkten haben. Weiter gehts damit, dass z.B. in Deutschland Druck auf Arbeitslose gemacht wird, damit die jede Arbeit annehmen. Tolle Freiheit –  Arbeite zum Hungerlohn oder du krepierst.

Dann das große Märchen von der Schuldenkrise. Das könnte man mit gleichem Recht Guthabenkrise nennen. Die Schulden des einen sind die Guthaben der anderen. Das ist eben so.

Oder die Inflation, uihhhh, was für eine Gefahr… Wir haben Deflation, die sog. Inflation ist seit Jahren nur spürbar in Mieten und Energiekosten, alles andere wurde eher billiger als teuerer.

Steuern sind der Untergang des Abendlandes. Oh wie gar schröcklich, der Staat will Geld für seine Aufgaben, z.B. Straßenbau, Schulen oder so unnützes Zeug.

Und woran liegt das? Der Staat soll sich zurückziehen, sagen die sog. Eliten. Das heißt noch mehr ÖPP, also Billig-Investitionen der eh schon Mega-Reichen in Infrastruktur mit garantierten Sahnerenditen. Neu: soll jetzt für Versicherer wahr werden, via Maut.

Man lässt also alles verrotten, der Staat darf seine Einnahmen nicht mehr Erhöhen, Dank Schuldenbremse auch keine Schulden machen – dabei kommt alles Geld von den Schulden.

Neoliberalismus bedeutet, dass man die Löhne mit Hilfe des Staates drückt, seine Produkte ins Ausland verramscht, seine Steuerlast mit Hilfe des selben Staates drückt bis zum Erbrechen, seine Verluste auf die Steuerzahler abwälzt und dann die Gewinne vereinnahmt. Vorzugsweise staatlich garantiert.

Ich könnte kotzen.

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Verschwörungstherie und die FAZ

Selten habe ich einen so dummen Artikel gelesen, wie diesen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/verlage-und-unternehmen-rund-um-verschwoerungstheorien-13374395.html

Als erstes wird da mal der KOPP Verlag nieder gemacht, inklusive Portal. Zitat: „Männer wie Jochen Kopp liefern den Stoff, aus dem die Albträume vieler Menschen sind.“ Der KOPP Verlag tut etwas, was die anderen Verlage nicht tun. Er wächst. Noch ein Zitat: „Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel schätzt den Jahresumsatz 2013 auf immerhin 5 bis 10 Millionen Euro. 2013 ist Kopp in ein größeres Gebäude umgezogen. Offenbar war das alte zu klein geworden“ Das schafft natürlich Neid. Dann regt man sich bei FAZ darüber auf, dass G. Wisnewski bei den Anschlägen von Paris Anzeichen für False Flag Aktionen gefunden hat. Und nicht nur er.

Die FAZ kenn das Standard Werk von Daniele Ganser nicht. Aktionen wie Gladio sind keine phantastischen Spinnereien, das sind Tatsachen. Der Anschlag von Bologna in Italien war inszeniert. Das weiß man, das ist gerichtlich festgestellt, das ist Realität.

Als nächstes kommt dieser Artikel dann mit PEGIDA um die Ecke. Das man da bei KOPP dafür wäre und dass das inkonsistent sei. Ja Herrschaftszeiten!!! Es kann doch mehr als eine Meinung geben, in einem Verlagshaus. Ulfkotte steht dem Islam sehr kritisch gegenüber und Wisnewski eben nicht. Nur weil bei der FAZ nur eine Meinung zugelassen ist heisst das doch nicht, dass das in allen Verlagshäusern so sein muss.

Dann macht man noch MMNews runter und schließlich Compact.  Bei Compact warnt man vor einem möglichem Krieg gegen Russland, was sich mit meinen Beobachtungen spätestens 2013 deckt. Hier in Ostholland gibt es ein Nato Hauptquartier, und die Engländer schaffen gerade ihre Panzer dahin. Da fragt man sich ja auch wofür.

Fazit: bei der FAZ kennt man offensichtlich keine Meinungsvielfalt, wer sowas lebt ist denen suspekt. Wer als Verlag wächst ist doof, weil FAZ selber nicht verkauft und das Online Portal wohl ähnlich häufig geklickt wird wie dieser Blog. Alles, was nicht 100% dem Weltbild „wir sind die Guten“ ist, muss auch vollkommen idiotisch sein.

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Neulich, im Bundestag (15.01.2015)

Das sind Probleme, mit denen sich unsere Abgeordneten beschäftigen

Das sind Probleme…

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Was Geld sein sollte und was Geld ist

Geld soll ein universelles Tauschmittel sein, es soll einen Wertmaßstab darstellen und zur Wertaufbewahrung dienen. Das alles ist Geld NICHT.

Zum Tauschen benötigt man kein Mittel, wenn ich einen Apfel gegen eine Birne tausche, dann habe ich einen Austausch 1:1. Wenn ich ein Auto haben will, ist es seltsam, wenn ich dafür nur einen Kugelschreiber anbiete, das wäre aber immer noch ein Tausch 1:1. Lasse ich mich darauf ein, für eine Melone 3 Zitronen zu geben, habe ich einen Preis, denn damit liegt der Wert einer Melone bei 3 Zitronen. Das wäre dann ein Kauf. Geld habe ich dafür nicht benötigt, denn als Zahlungsmittel dienen die Zitronen. Lediglich nach juristischer Definition verlangt der Kauf Geld als Grundlage.

Ein Maßstab ist zum Beispiel ein Meter, es stellt keinen eigenen Wert an sich dar. Der Maßstab definiert immer das Maß völlig gleich und nie unterschiedlich. 1 Meter ist 1 Meter bleibt 1 Meter, egal wo ich bin, egal was ich messe und egal wer misst, er ist unveränderbar. Wäre es anders, könnte man das Eichamt abschaffen. Geld aber hat einen faktischen Eigenwert, denn wenn die Nachfrage nach diesem Geld steigt, dann steigt sein Kurs in den Devisenmärkten. Inflation im inneren, Wechselkurse nach außen, dieser Maßstab ist alles andere als unveränderlich.

Um Werte aufzubewahren taugt Geld ebenfalls nicht, denn dafür müssten die Werte in Geld handelbar sein. Ich müsste also meinen Mann, meine Kinder, die Fotos und unsere Freunde verkaufen und den Erlös, also die Banknoten könnte ich mir in den Tresor legen, jedenfalls wenn ich meine wertvollsten Besitze, meinen wahren Reichtum aufbewahren wollte.

Die Definitionen aus den Lehrbüchern taugen also nicht, der logische Menschenverstand widerlegt diese Theorie.

Trotzdem ist Geld natürlich als Zahlungsmittel praktisch, um den Alltag zu bewältigen. Lebensmittelkauf, Lohnzahlungen, Zahlung an den Friseur usw. Aber: Geld hat auch unangenehme Auswirkungen, wie Korruption, Raub, das Abhängig machen oder auch Manipulation.

Unser heutiges Geld ist also ein Zahlungsmittel. Es hat einen eigenen Wert, darum steigen und die fallen die Preise. Aber wozu dann die falschen Lehren über Geld? Wem nutzt denn das?

Ich erlaube mir an dieser Stelle Prof. Dr. Franz Hörmann zu zitieren, der eine sehr schöne Erklärung im ORF gegeben hat:

“Bedruckte Zettel und Zahlen im Computer kann ich grenzenlos erfinden, und solange die Menschen glauben, diese Zahlen im Computer repräsentierten Werte, werden Sie zu absurden Handlungen verleitet.”

Man muss verstehen, wie unser Geld entsteht, wie es geschöpft wird.

Die meisten Menschen denken, Geld würde entstehen, wenn der Staat die lustigen Zettel bedrucken lässt. Das stimmt, aber nur für weniger als 10 %, denn die Geldmenge besteht nicht nur aus Bargeld, sondern auch aus Giralgeld. Giralgeld ist das Geld, welches sich auf den Sichtkonten befindet. Giralgeld ist der Zahlungsanspruch auf Bargeld der Bankkunden an die Bank, d.h. nicht nur die Guthaben, sondern auch die zur Verfügung stehenden Dispokredite, die nicht genutzt werden.

Was ist jetzt die Geldschöpfung, wie entsteht unser Geld? Grundsätzlich haben wir ein Schuldgeldsystem, d.h. unser gesamtes Geld entsteht durch Schulden, Kredite. Der Staat leiht sich das Geld von der Zentralbank und die Zentralbank lässt es drucken. Würde der Staat sich kein Geld von der Bank leihen, hätten wir kein Bargeld. Unsere Banken haben das Geldschöpfungsmonopol, nicht etwa der Staat. Für die Geldbedarfe des Staates schöpft die Zentralbank das Geld, für alle anderen erledigen das die Geschäftsbanken.

Kommt ein Kunde in eine Geschäftsbank und benötigt, sagen wir 10.000 €, so erhält er diese als Kredit. Der Buchungssatz lautet Forderung an Verbindlichkeit, beide Buchungen gehen an das gleiche Konto. Die Bank verleiht also Geld, das sie nicht nur gar nicht hat, sondern das es nicht einmal gibt und daher erst geschöpft werden muss. Nach den gültigen Gesetzen ist sie verpflichtet, ca. 3 % der Kreditvolumina als Giralgeld zur Zahlungsreserve zu halten. Im Klartext: ein nicht benötigter Dispo von 300 € reicht als Absicherung völlig aus.

Natürlich gibt es den Kinderglauben, das Oma Emma von ihrer schmalen Rente 50 € jeden Monat aufs Sparbuch packt und diese Sparguthaben die Kredite seien. Nun, ein Kinderglaube, das stimmt seit der industriellen Revolution schon nicht mehr.

Die Banken schöpfen also das Geld, was sie nicht schöpfen sind die Zinsen. Die Zinsen sind nie in der Geldmenge enthalten, deshalb müssen sich die Schuldner dieses Geld untereinander abjagen. Diesen Vorgang nennt man dann Wettbewerb.

Genau dieser Wettbewerb ist aber der Grund, warum man das macht. Damit kann man die Menschen nach Belieben manipulieren und aufeinander hetzen. Die Menschen werden damit abhängig.

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Sprachkünstler

Nehmen wir die Verschwörungstheoretie. Zu überhaupt gar keinen Zeiten hat es Absprachen zu Mord, Totschlag und Vergewaltigung gegeben, die Umstände, unter denen Julius Cäsar, der römische Imperator, ums Leben kamen hatten mit Verschwörungen nichts zu tun. Auch die Helden vom 20.07.1944 um Herrn Stauffenberg, als man einen gewissen Herrn Adolf H. vom Leben in den Tot befördern wollte, waren keine Verschwörer, oder vielleicht doch?

Verschwörungen gibt es nämlich gar nicht und darum müssen alle, die so etwas glauben und dazu noch verbreiten, Verschwörungstheoretiker sein. Völlig unglaubwürdige Leute, denen man bloß nichts glauben darf. Das ist jedenfalls der Tenor, wenn es um irgendwelche Vorkommnisse geht, bei denen man weiß, dass die offizielle Version, sagen wir, noch Fragen offen lässt.

Wer solche Fragen stellt, wird als Verschwörungstheoretiker abgestempelt und in die Ecke der Geisteskranken gestellt.

Falls dann doch noch mal was aufpoppt, hat man sich halt geirrt. Kann ja passieren. Siehe NSU-Morde, obwohl es rechte Terrorgruppen nicht geben kann, oder Lombardzinsabsprachen, obwohl niemals so seriöse Institute wie Banken irgendwas manipulieren.

Oder die Esoteriker. Auch schön. Wer sagt, dass es eine Lebensenergie gibt und diese nicht den Gott Abrahams nennt, ist automatisch Esoteriker. Ebenso die Freie Energie Forscher, dabei stützen die sich auf Nicolas Tessler. Und zum Thema Strom und Magnetismus ist sicher noch viel zu erforschen. Niemand weiß von wo nach wo der Strom wirklich fließt. Und immerhin haben diese Forscher auch den Solarstrom möglich gemacht.

Hier das gleiche Bild, auch hier stellt man wieder Leute als Scharlatane, Betrüger oder Geisteskranke dar. Jedenfalls solche, die nicht an die katholische Eucharistie oder unendliches Erdöl glauben. Menschenfleisch essen und Menschenblut trinken ist selbstverständlich nicht geisteskrank, sondern christlich-katholische Tradition. Daher gibt es eine Truppe, die sich Esowatch bzw. Psiram nennt und Menschen gerne an den Pranger stellt und es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau nimmt.

Und dann die Antisemiten. Das ist der große Universal-Vorwurf, damit kriegt man jeden klein. Eigentlich sind Semiten alle Menschen, deren Muttersprache semitisch ist. Diese Völker sollen von Nohas Sohn Sem abstammen. Das wären dann unter anderem Malteser, Äthiopier, alle Araber, aber auch Aramäer und Hebräer.

Ein Antisemit müsste also auch was gegen Malteser oder Araber haben, wenn man das Wort analysiert. Das Wort ist aber umgedeutet worden, ein Antonym für Judenfeindlichkeit. Und man deutete es noch weiter um, nicht einmal mehr Judenfeindlichkeit, sondern Israelkritisch.

Jeder, der es wagt, sich in irgendeiner Art kritisch gegen die Besatzungspolitik des Staates Israel zu äußern, der ist Antisemit. Das führt zu einer regelrechten Inflation der behaupteten Antisemiten. Musste man sich vor wenigen Jahren in Grund und Boden schämen, wenn man als Antisemit bezeichnet wurde, ist es heute beinahe egal. Das hat natürlich Folgen.

Die echten Judenfeinde können im Windschatten der entsprechenden Schmutz-Kampagnen fröhlich ihr Gift verteilen und behaupten, die Juden seien selber Schuld. Derweil leiden die Freundschaften zwischen den Völkern, z.B. zwischen Israel und Südafrika, auch die Versöhnung zwischen Deutschen und Juden wird extrem gefährdet.

Der Antisemitismus wird genutzt, um Kritiker auszuschalten und gezielt einzelne Menschen zu verunglimpfen.

Was auch gern probiert wird, ist das gezielte Ausschalten von Politikern durch Stasi-Vorwürfe. Beliebtestes Opfer ist Gregor Gysi, der als Oper-Anwalt derartige Kontakte zu pflegen hatte und das auch nie geleugnet hat. Trotzdem wird immer und immer wieder versucht, ihm einen Strick daraus zu drehen. Eine andere Politikerin, die als FDJ-Leitungsmitglied für Agitation und Propaganda zuständig war, ist unsere Bundeskanzlerin Fr. Dr. Merkel. Wie sie es geschafft haben will, trotz Nachteile durch den Beruf des Vaters (Pfarrer), zu studieren, im gleichen Büro wie der Sohn von Havemann zu sitzen, dessen Vater unter strengem Hausarrest zu leben hatte, und eine steile DDR-Karriere hinzulegen, ohne jemals mit der Stasi gemeinsame Sache gemacht zu haben, bleibt ein Rätsel.

Es ist, wie es ist. Auch aus mir kann man nach Belieben einen Verschwörungstheoretiker machen, Antisemitismus geht bestimmt auch, Nazi-Vorwürfe sollten sich leicht konstruieren lassen und Nähe zur Linken sowieso.

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Vom rechten Glauben

Ich persönlich habe ja 2 und einen 1/2 Glauben.

Ich glaube, dass Gott Gott ist. Das glaube ich ganz bestimmt.

Ich glaube, dass 4 Pfund Rindfleisch und 2 Liter Wasser eine wirklich gute Suppe ergeben. Das glaube ich ganz sicher.

Dass mein Vater mein Vater ist glaube ich allerdings nur halb, hier hätte man beizeiten meine Mutter fragen… lassen wir das.

Ich wurde katholisch getauft. Ich bin also rheinisch katholisch, man kann sündigen, kann man ja wieder beichten. Das kommt auch so ungefähr mit meinen eigenen Vorstellungen hin.

Wenn der Gott so toll ist, wie man allenthalben tut, Schöpfer von Himmel und Erden, dann bin ich zutiefst davon überzeugt, dass es sich um einen Super-Typen handeln muss. Was mich zur Überzeugung gelangen lässt, dass es ihm egel sein müsste, wie man ihn nennt.

Entweder ist er super, erschafft Himmel und Erden, immer schön mit n, könnten mehrere sein, oder er ist ein Arsch.

Ich geh von super aus. Viele Völker, viele Namen für das Gleiche, die Kraft, die man Leben nennt.

Was für ein Irrsinn dann zu denken, man müsse den „richtigen“ Namen für ihn haben. Der hat doch wahrlich andere Probleme. Du kannst zum heiligen Schmitz beten, so lange du nur denkst, dass er alles Leben gebiert.

Wie kleingeistig doch die Menschen sind, dass sie denken, das der Name da was tut.

Und wenn er sich gerade um eine Seelenkohorte von Steinen kümmern muss, die alle nicht mehr endlos leben wollen? Dann muss er ihrem Ruf nach Erlösung folgen und gerade eine Supernova zünden, weil die anders nicht sterblich wären.

Wir wissen doch nichts. Wir müssen glauben.

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Vom Mensch sein

Was ist der Mensch? Mein Papa war Mitglied einer Kleingartenanlage, ein typischer e.V. Er hat es sogar zum Gartenward gebracht.

Wenn man jetzt wissen will, was der Mensch ist, was ihn auszeichnet, wie er sich unterscheidet, dann sollte er in den Kleingartenverein gehen.

Und dann sieht er, wie Engelbert, Ernie, Hans-Theo, Yussuf und Evgenie streiten, wie ein Hochbeet ordentlich anzulegen sei. Und er sieht, was diese Männer alle wirklich wollen: sehen, wie ihre Enkel aufwachsen.

Ob das Enkelchen jetzt Lisa oder Sevim heißt, völlig egal. Man kann Kuchen reinstopfen, von der Oma gebacken, und die Enkelchen wollen Eis und rosa farbene Gummistiefel, und – ach Opa, können wir Erdbeeren haben und Tomaten?

Lisa und Sevim wollen Eis, Kuchen von der Oma und Erdbeeren und Tomaten.

Und Engelbert und Yussuf kaufen rosa farbene Gummistiefel und nötigen die Gattinnen zum Backen von Kuchen, weil nichts auf der Welt sie glücklicher macht, als Kinder, die lachen und sich freuen.

Und das ist Mensch.

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Je ne suis pas Charlie

Nein, das bin ich wirklich nicht. Natürlich ist das ein ekelerregender Terrorakt, gar keine Frage. Trotzdem bin ich nicht Charlie.

Warum? Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, die sogenannten Karikaturen anzusehen?

Hier mal eine kleine Auswahl der google Suche:
https://www.google.de/search?q=karikaturen+charlie+hebdo&biw=1366&bih=608&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=VZuxVNvQOYHpywOfx4DoDQ&ved=0CEYQsAQ

Das Zeug hätte dem Stürmer alle Ehre gemacht.

Und darum bin ich nicht Charlie. Ich bin kein Hetzer, kein Spalter. Ich achte jede Religion, egal wie abstrus sie mir erscheint. Für mich ist ein Gotteshaus ein Gotteshaus und bleibt ein Gotteshaus. Ob es der Tempel des fliegenden Spaghettiemonsters ist oder der Kölner Dom oder eine beliebige Moschee oder eine heilige Eiche.

Da wohnt der liebe Gott oder was die Menschen dafür halten.

Den Glauben von Menschen zu hinterfragen ist ok. Sich kritisch mit einer Religion auseinander setzen auch. Aber hetzen darf man nicht. Nicht gegen Juden, nicht gegen Christen, nicht gegen Rastafari und auch nicht gegen Moslems.

Es ist keine Kritik an der Religion, den Papst als Bettnässer zu zeigen, wie Titanic das gemacht hat. Auch tiefgefrorenes Geflügel in weibliche Körperöffnungen zu stopfen hat allenfalls was mit Pornographie zu tun, jedenfalls nichts mit Relogions- und/oder politischer Kritik, egal was Pussy Riot behaupten. Und Mohammed „Karikaturen“ der gezeigten Form sind ebenfalls Hetze.

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Das Titelbild

Das ist der Festungsknast von Peniche in Portugal. Da waren die politischen eingeknastet.

Hab ich letztes Jahr fotografiert.

Es war ein mulmiges Gefühl für mich. Hatte was von Zukunft.

Irgendwie glaube ich, dass ich auch irgendwann als politische eingeknastet werde.

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