Warum Volker Poß ein widerliches (zensiert) ist

Gestern war Demo in Kandel. Zur Erinnerung: das war da, wo ein Goldstück das Mädchen Mia im Drogeriemarkt am helllichten Tage zu Tode gemessert hat. Und zwar derart, dass man ihre Zähne sehen konnte, obwohl der Mund geschlossen war.

Zur Demo hatte das Frauenbündnis aufgerufen, vermutlich genau so Erznazis wie die von Cottbus.

Impressionen gibt es hier:
https://opposition24.com/die-schande-kandel-buergermeister/400813, abgerufen am 29.08.2018

Volker Poß, der Bürgermeister, SPD war bei der Gegendemo der Antifa. Wo auch sonst?

Was muss denn noch passieren? Wann hatte die SPD denn vor, sich zu erinnern, wer sie wählen soll?

Muss man denn einem Opfer wie Mia noch auf das Grab pissen?

Reicht es denn nicht, dass sie schon tot ist und dieser Mensch Abschiebungen noch immer für unangebracht hält?

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/buergermeister-von-kandel-die-forderung-nach-abschiebung-kommt-mir-zu-frueh-15364938.html, abgerufen am 29.01.2018

Liebe SPD, dieses Lied ist nur für Euch:

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Jetzt sind Straßen schon rassistisch

Die Zeit promotet gerade eine Aktion, bei der Straßen umbenannt werden sollen. Man habe es mit rassistischen Straßen und tun und ehre damit die Täter.

Siehe auch: http://www.zeit.de/wissen/2018-01/strassennamen-kolonialismus-rassismus-umbenennung-initiativen, abgerufen am 29.01.2017

Dabei schreibt der Autor selber, was ich nicht besser zusammenfassen kann: „Straßennamen sind eine Art Denkmal. Sie sollen an Menschen erinnern, die Besonderes geleistet haben. Doch worin diese Leistung besteht, hängt davon ab, wer gerade das Geschichtsbild bestimmt.“ 

WER gerade das Geschichtsbild bestimmt, aktuell sind das die Gutmenschen, die Phantomnazis jagen und die SJWs, die nichts anderes können als weiße Männer mit ihrem Hass und ihrer Streitsucht zu jagen.

Ich schlage vor, alle Mohrenstraßen in Lonnie-Franklin-Straße umzubenennen.

 

 

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Die Stabilität ist passe

Inzwischen kann man den Zustand dieses Staates – unseres Staates – mit einzelnen Worten beschreiben. Sylvester@Köln, Kandel, G20@Hamburg, Cottbus.

Bleiben wir bei Cottbus. Innerhalb kürzester Zeit haben sich dort Dinge ereignet, die man nicht glauben mag. Drei jugendliche „Goldstücke“ bedrohen ein Ehepaar mit einem Messer, weil die nicht demütig waren, einer der drei hat ein Aufenthaltsverbot für Cottbus kassiert um Tage später genau dort wieder aufzutauchen und einen 16 jährigen deutschen Jugendlichen mit einem Messer das Gesicht zu zerschneiden.

Jetzt sind die Cottbusser nicht blöd, jedenfalls nicht alle, die wollen nicht gemessert werden und haben zur Demo aufgerufen.

Siehe auch: https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/demo-gegen-fluechtlinge-in-cottbus_aid-7089332, abgerufen am 28.01.2018

Der Meinstream mutmasst eine böse, rechte Organisation am Werk: http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-uebergriffen-bei-demo-in-cottbus-steuert-eine-neonazi-organisation-die-proteste/20875014.html, abgerufen am 28.01.2018

Böse Identitäre, furchtbare AfD, sogar die Ultra Bösen 1%ler.

Auf der Demo kam es wohl zu Vorfällen mit Journalisten, eine Journalistin wurde geschubst und ein anderer wurde angerempelt und sein Handy ging zu bruch.

Darüber regt sich alle Welt auf:
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/01/demonstration-cottbus-schroeter.html, abgerufen am 28.01.2018

Von einer gut organisierten Nazi-Szene wird berichtet:
https://www.n-tv.de/politik/Es-herrscht-ein-Klima-der-Bedrohung-article20253868.html, abgerufen am 28.01.2018

Die Ministerin fürchtet einen Imageverlust:
https://www.morgenpost.de/politik/article213229741/Gewalt-in-Cottbus-Ministerin-fuerchtet-Imageverlust.html, abgerufen am 28.01.2018

Und so sehen diese bösen Nazis aus:

Derweil in Leipzig:

Die Antifa fahndet nach Olaf Scholz und den Polizisten, die in Hamburg ihren Dienst tun mussten. Ihr Plakat sieht aus wie die Fahndungsplakate der Polizei, mit denen man nach Terroristen der RAF gesucht hat. Klebt prominent im Schaufenster eines Wahlkreisbüros von linken Abgeordneten.

http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Autonome-fahnden-nach-Polizisten-mit-Hilfe-von-Abgeordnetenbuero-der-Linken, abgerufen am 28.01.2018

 

 

 

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Merkel und Trump in Davos

Fallt mir nur mal so auf.

Jetzt war großes Treffen in Davos. Sowohl Merkel als auch Trump waren da, waren noch mehr da, aber die Beiden haben mich interessiert.

Beide haben jeweils Reden gehalten, ob auch beide Empfänge gegeben haben kann ich nicht sagen.

Aber: wer bei Merkel war, war nicht bei Trump und wer bei Trump war, war nicht bei Merkel.

Joe Kaeser, der Chef von Siemens war bei Trump, nicht bei Merkel, genau wie Bill McDermott von SAP oder auch Werner Baumann vom Bayer. Wie Schuljungen traten sie an, um ihren Star zu bewundern.

Die Faz konnte das umdrehen, da durfte Trump bei den Top Managern speisen:  http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/weltwirtschaftsforum/sap-chef-donald-trump-bringt-schwung-in-die-weltwirtschaft-15417904.amp.html?__twitter_impression=true, abgerufen am 28.01.2018

Merkel hat eine lausige Rede gehalten und scharf gegen Trump geschossen, Trump hat Zahlen geliefert und Steuern gesenkt.

Man muss Trump nicht mögen. Aber Merkel und unsere gesamte MSM schießen seit über einem Jahr vollkommen unnütz gegen den und unsere Politik agiert, als hätte sie mit Barack Obama den letzten obersten Führer verloren. Als hätte Merkel keinen Chef mehr.

Wir können keinen amerikanischen Präsidenten wählen und die Amis scheißen sehr gepflegt auf unsere Meinung. Was wir über Trump denken ist völlig egal. Wir sollten versuchen mit dem mächtigsten Mann der Welt auszukommen.

Ich habe schon mal über die strukturlose Führung geschrieben und habe da gesagt, dass ich denke, Trump gehöert nicht zu seinen lokalen Eliten – im Gegensatz zu Merkel oder die Clintons – sondern der Mann des globalen Prediktors.

Ich glaube, das ist jetzt in Davos wieder sehr sehr deutlich geworden. Merkel und Trump stehen gegeneinander

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Heute ist Holocaust Gedenktag

Heute musste die Polizei eine Kurden-Demo in Köln auflösen

http://www.zeit.de/news/2018-01/27/polizei-stoppt-kurden-demo-in-koeln-180126-99-817411

Heute haben die Taliban einen Anschlag verübt, mit fast 100 Toten und noch viel mehr Verletzten

http://www.zeit.de/news/2018-01/27/fast-100-tote-und-160-verletzte-bei-taliban-anschlag-180127-99-821626

Heute hat Angela Merkel eine Rede zum Holocaust Gedenktag gehalten, eine denkwürdige Rede. Sie hat vergessen, woher der neue Antisemitismus kommt. Noch nie gab es eine peinlichere Rede.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-beklagt-antisemitismus-in-deutschland-a-1190123.html

Heute hätte man besser derer Gedacht, die unnütz gestorben sind. Man wäre besser leise gewesen. Statt dessen kloppt man sich, bringt sich gegenseitig um oder zieht das Andenken von Leuten in den Schmutz.

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Was Hartz IV mit dem Innovationsstau der Industrie zu tun hat – Update

Eigentlich ist das schnell erklärt.

Deutschland war zu DM-Zeiten ein Hochlohnland. Hier hat man richtig gut gelebt und richtig gut verdient. Wurde die Deutsche Mark zu stark haben die anderen Länder abgewertet.

Das bedeutet, immer dann, wenn die Unternehmen versucht haben die Löhne zu drücken wurden die deutschen Produkte billig. Theoretisch wären die deutschen Produkte dann noch mehr gekauft worden, also hat das Ausland deutsche Produkte künstlich verteuert, indem sie ihre Währung billiger gemacht haben.

Aus genau dem Grund hat man auf Lohndumping verzichtet, denn es brachte nichts.

Das hatte zwei Effekte.

  1. Für die privaten Unternehmen und Haushalte: die Leute hatten genug Geld, konnten importieren (also ausländische Waren kaufen), es gab florierenden Einzel- und Fachhandel und einen guten Binnenmarkt. Dazu hatte man ein stabiles Sozialsystem, selbst Landstreicher bekamen eine tägliche Auszahlung (so ca. 14 DM, Freitags etwas mehr für das Wochenende) auf dem Sozialamt, denn der Staat hatte eine Fürsorgepflicht
  2. Für die Industrie: deutsche Produkte mussten für richtiges Teuer-Geld ins Ausland verkauft werden. Einfach so Leute einstellen wollte man nicht, Leiharbeit mal eben gab es nicht (die Leute durften nur 3 Monate am Stück irgendwo sein), wer eingestellt wurde bekam Tariflohn und hatte Kündigungsschutz. Das heißt, man arbeitete immer mit Hochdruck an Innovationen, Automatisierung und Verbesserungen, um bessere Produkte billiger herstellen zu können.

Dank Bündnis für Arbeit und den glorreichen Hartz IV Gesetzen, säbeln am Kündigungsschutz, Abschaffung Tarifgebundenheit, Einschränkung Streikrecht, Sachgrundlose Befristungen bei Neueinstellungen, Ausdehnung Zeitarbeit usw. haben wir ein Lohnniveau, dass ungefähr 30 % unter dem liegt, das wir haben müssten, eine Binnenachfrage im Keller, und ein Importvolumen das weite hinter dem des Exportes zurück gefallen ist.

Was wir auch haben sind absolut gierig gewordene „Aktionäre“. Es gab zeitgleich einen Wettbewerb um die niedrigsten Unternehmenssteuern, so dass nun ungeheuerliche Gewinnberge irgendwo liegen, und nicht angetastet werden. Die Unternehmen machen keine Schulden und tätigen keine Investitionen.

Und das war und ist das gefährlichste überhaupt: keine Investitionsbereitschaft, keine Innovation, keine Weiterentwicklung und damit auch keine Produktivitätssteigerung. Es ist inzwischen billiger, ein paar 450 Euro-Jobber irgendwas anschrauben zu lassen, als eine Maschine zu entwickeln, die das kann.

Langfristig wird Deutschland den Anschluss an die Spitzentechnik und Ingenieurskunst völlig verlieren. Computer Industrie ist schon weg (der Erfinder hieß Zuse), Sondertechnologie auch, und anderes mehr. Unsere Ausbildung ist schlecht und wird immer schlechter, und und und.

Die Folgen dieser Wirtschaftspolitik, vor der von Anfang an führende Wirtschaftswissenschaftler wie Heiner Flaßbeck oder Friedemann Wehr gewarnt haben, auch unbedeutende Leute wie ich,  ist nun an den Punkt der Stagnation gekommen, wo es sich nicht mehr Leugnen lässt.

Man findet zwar die Zusammenhänge noch nicht, aber auch das wird noch kommen.

Siehe auch: https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/das-deutsche-wirtschaftswunder-und-sein-lohnraetsel/, abgerufen am 26.01.2018

Update 19.09.2018: in einem Beitrag zur Besteuerung der KI hat Danisch quasi das Gleiche gefunden, wie ich im Januar

Siehe daher unbedingt: http://www.danisch.de/blog/2018/09/19/warum-die-besteuerung-der-roboter-nicht-funktioniert/

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Zwei Themen, oder auch nur eines

Heute morgen, so gegen 8, hat ein 15 jähriger im Beisein seiner Mama einen 14 jährigen gemessert, der jüngere ist nun tot.

Das Ganze ereignete sich in Lünen, einem unbedeutendem Kaff irgendwo zwischen Dortmund und Münster. Die Schule ist schon seit 1995 eine SOR ausgezeichnete Schule, also eine Schule ohne Rassismus.

Der Spiegel schreibt dazu das: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/luenen-entsetzen-ueber-in-schule-getoeteten-14-jaehrigen-a-1189455.html, abgerufen am 23.01.2018

Oh ja, großes Rätsel, kann man nicht ahnen, wie das geschehen konnte, furchtbar furchtbar.

Doch konnte man ahnen, muss man nur mal mit Verstand lesen: das Opfer hat die Mutter des Täters provozierend angeguckt. Der musste daraufhin sein Opfer erstechen. An welchen Kulturkreis erinnert mich das?

Überprüfen wir die These, indem wir auf „schmuddel“ Seiten surfen gehen.

Zum Beispiel hier:  http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/mordkommission/messerstecherei-an-schule-in-luenen-54563824.bild.html
oder wer es noch schmutziger mag hier: http://www.pi-news.net/2018/01/gesamtschule-luenen-14-jaehriger-von-mitschueler-durch-messerstiche-getoetet/ beide abgerufen am 23.01.2018

Überraschung: der Täter ist Kasache, 70 % Moslems. Nee, also das hat man wirklich nicht ahnen können.

Und seit Sonntag wissen wir, dass wir wieder GroKo, sprich SchrumpfKo bekommen werden. Weiter so, Merkel.

Was sagt das Chulz? Vorwärts Kameraden, wie wollen zurück! Mir nach, ich komm hinterher!

Das Kevin von den Jusos wollte  SchrumpfKo verhindern – bzw. will es noch – weil Begrenzung der Masseneinwanderung geht gar nicht. Abschiebung ist gegen Menschenrecht. Welches, verrät der Juso Einstein nicht, wie man das schaffen soll weiß er genauso wenig wie die Madame, wer das bezahlen soll wissen beide: die Bürger.

Mit Geld und Leben.

Schämen diese Leute sich denn gar nicht? Haben die denn gar kein Gewissen?

Man pendelt immer wieder zwischen Fassungslosigkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Dazwischen erzählt mir meine Tochter, dass sie lieber keine hohen Schuhe mehr trägt, weil sie nicht schnell genug weglaufen kann. Was soll ich da sagen?

Ob ich das Kind mit 9 Jahren und bestandenem Seepferdchen heute noch alleine ins Schwimmbad ließe? NEIN! Unter keinen Umständen!

Damals hat das Seepferdchen mit der Ermahnung „komm nicht nach Hause, uns sei ertrunken!“ völlig gereicht. Den Kindern ist nichts passiert. Die waren sicher und die waren frei.

Heute geht ein Junge in die Schule und sein Mörder wartet dort, an der Hand seiner Mutter.

 

 

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Guckbefehl: Udo di Fabio

Bitte unbedingt ansehen und zuhören!

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Verwechselung von Empfindungen

Das fällt mir nur grad ein. Viele können Geschmäcker nicht mehr von einander unterscheiden und ich vermute, dass es bei den Emotionen ähnlich sein muss.

Was man beobachten kann ist, dass viele Sauer von Bitter nicht unterscheiden können. Selbst unsere Kinder können das nicht. Aus irgendeinem Grund verwechseln die das!

Und ich denke, dass das auch für Hass und Ekel gilt. Was heute alles als Hass-Rede gilt und worüber man sich empört.

Oft ist das aber etwas, das berichtet wird und man denkt, Gott, wie abstoßend, also Ekel, und dann erfolgt die Empörungs-Tirade und alle Welt sagt, das sei Hass-Rede.

Hass ist doch ein Gefühl von grundauf. Wenn ich jemals jemanden hassen sollte dann ist das eine Emotion, die das Gegenteil von Liebe ist. Liebe ist für mich ein grundsätzlich warmes Gefühl, mit einem positiven Grundwollen, ich will, das es dem Geliebten gut geht, egal wie es mir dabei geht.

Bei Hass müsste es denn so sein, dass dem gehassten Menschen alles Schlechte widerfährt, einschließlich seiner physischen Vernichtung.

Und ich würde meinen, dass zumindest ein Großteil der sog, Hassrede das gar nicht auf Hass beruht, also kein grundsätzlicher Vernichtungswille besteht, sondern eher eine Angeekeltheit, die Leute sich mit Ekel abwenden.

Was hat der getan? Seine Tochter angezündet? Wegen der Religion? Boah, wie ekelhaft!

Und das wird dann als Hassrede und furchtbare Kritik ausgelegt, und völlig unberücksichtigt bleibt dann der Abscheu und der Ekel für Täter und Motiv, den solche Taten nun mal nach sich ziehen.

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Was ist Rassismus?

Ich weiß es nicht und es scheint eigentlich niemand so recht zu wissen.

Einen Überblick über die verschiedenen Definitionen gibt es hier:
https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/rassismus/begriff/?gclid=Cj0KCQiAkZHTBRCBARIsAMbXLhGo0adcWQ-I_ihKRGAG45demGAT5k_QxKwbDGapA6WtAurwnLUnps8aAmiPEALw_wcB, abgerufen am 21.01.2017

Fest steht, dass sich Gesellschaften gegen Invasoren schützen und um des eigenen Überlebenswillens auch müssen.

Wenn also jemand in eine Gesellschaft einwandert merken die Mitglieder der Gesellschaft sehr schnell, dass er „keiner von ihnen“ ist. Andere Sitten und Gebräuche, andere Religion und besonders auffällig: andere Essgewohnheiten. Innerhalb einer Gesellschaft bzw. eines Kulturkreises ist Essen eine identitätsstiftende  Angelegenheit. Wir teilen das Brot und essen gemeinsam, wir sind eine Tischgemeinschaft. Auch bestimmte Speisen und Getränke isst und trinkt man hauptsächlich, weil man zu dieser Kultur gehört oder gehören möchte. Warum sonst sollte jemand freiwillig Hägges oder Labskaus essen, vor allem, wenn er das nicht schon als Kind gegessen hat?

Jemand, der unsere Esskultur als widerlich abwertet, wird deshalb immer von der Gemeinschaft als Fremdkörper angesehen werden.

Auf der anderen Seite, kommt jemand in eine Gesellschaft und isst Dinge, die von der Gesellschaft als widerlich betrachtet werden, wird auch nicht unbedingte Begeisterung ernten, zum Beispiel Insekten. Selbst dann, wenn sie geröstet sind und mit Schokolade überzogen wurden. Wobei sich die als widerlich betrachteten Dinge auch ändern können, als Beispiel sei hier Sushi genannt, das heute fast jeder Fischfreund mag.

Aber ist es rassistisch, wenn eine Gesellschaft die Sitten und Gebräuche einer anderen Gesellschaft ablehnt?

Ich denke nein.

Gehirne der Menschen sind darauf trainiert, Muster zu erkennen. Deshalb gibt es so viele Bilder, die mit optischen Täuschungen arbeiten. Ob Dschungel oder Tundra, es ist immer besser ein Gesicht zu viel zu erkennen, als eines zu wenig. Besser ein Lebewesen als Fressfeind falsch positiv erkannt, als einen zu wenig, denn das war dann der letzte.

Und so ist das auch mit Menschen. Schon immer haben Menschen gegen einander gekämpft, um den Raum gekämpft. Einen einzelnen Menschen kann eine Gesellschaft integrieren, wenn er sich denn anpasst, also den in der aufnehmenden Gesellschaft üblichen Sitten und Gebräuchen unterwirft. Dann kann er völlig in der neuen Gesellschaft aufgehen und ist kein Fremdkörper mehr.

Anders, wenn er sich dem nicht unterwirft. Dann ist er ein Fremdkörper und bleibt das auch. Noch schlimmer, wenn er der aufnehmenden Gesellschaft im Grunde feindlich gegenüber steht, zum Beispiel wenn er das Essen als widerlich und ekelerregend brandmarkt. Dieser Punkt ist elementar. Er wirft damit der gesamten Gesellschaft vor, sie sei ekelerregend, und warum er dann da bleibt, erschließt sich einem nicht. Noch schlimmer für die aufnehmende Gesellschaft, wenn sie überrannt wird und ihr vorgeworfen wird, ekelerregend zu sein.

Wir Menschen ekeln uns vor allem vor Dingen, die krank machen, die mit Verwesung zu tun haben, im weitesten Sinne an den Tod erinnern. Ekel ist kein bewusst gesteuertes  Gefühl, sondern ein Reflex.

Wie sehr müssen also Menschen gekränkt sein, wenn man ihnen vorhält, sie würden an den Tod erinnern, indem sie essen was sie essen? Ihre Nahrung sei ekelerregend, zum Beispiel Schweinefleisch?

Es ist nicht rassistisch, einen Fremden als solchen zu erkennen. Das ist evolutionär und damit genetisch in uns angelegt. Und es ist gesund einen Feind als solchen zu erkennen, das verlängert das Leben ungemein.

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