Vom phrölichen filosophieren

Heute war das langersehnte Treffen mit meinen phrölichen Filosophen.

Was haben wir gelacht. Was haben wir gekotzt. Was haben wir philosophiert. Mehr als 5 Stunden.

Wir hatten – wie so oft – kein festes Thema und konnten so von einem Thema in das andere mäandern, wie ein Fluss, den man nicht begradigt hat.

Wie kamen vom hundertsten in das tausendste, fraßen uns fest um dann wieder einen Bogen zu schlagen und auf das nächste Thema zu kommen.

Ich kann das nur jedem raten. Eine Gruppe, in der man völlig frei reden kann, mit völlig unterschiedlichen Menschen und ihren unterschiedlichen Erfahrungen, jeder mit einer anderen Sicht auf die Welt und die Dinge, kilometerweit Entfernt vom üblichen Kreiswichsen und schmoren im eigenen Saft. Jeder darauf bedacht, gut und höflich mit dem anderen umzugehen, ausreden lassen, nicht dazwischen quatschen, gierig, die Sicht des anderen zu erfahren, mit einer Tiefe, die nur in der absoluten Offenheit möglich ist.

In unserer Runde fallen harte, wenn nicht auch derbe Worte. Das geht nur mit gestandenen Persönlichkeiten, die Kritik am Tun als Kritik am Tun anerkennen und nicht an der Persönlichkeit. Auch das war heute ein großes Thema, denn ich schätze die Arbeit mit anderen Frauen nur bedingt, weil Frauen Kritik häufig persönlich nehmen. Ich sage, die Auswirkung des Tuns ist negativ und sie denken, ich hätte gemeint, sie als Mensch wirken sich negativ aus. Dazu kommt dann noch Guilt by association, sprich der hat mal gesagt, dass ein Afd Politiker wie Guido Reil keinen rassistischen Müll absondert sondern dass man dem Steiger zuhören sollte, damit ist der natürlich sofort ein Rassist (hä?). Zu den gestandenen Persönlichkeiten in unserer Runde gehört eine Frau, die eben genauso allergisch auf Zuschreibungen solcher Art gehört und die nicht sofort losheult, wenn das Essen nicht vegan ist.

Man bekommt die eigene Sicht in Frage gestellt und bestätigt, man stellt die Sicht des anderen in Frage und bestätigt sie. Gewöhnlich, und auch heute, qualmen die Köpfe und dann bekommt man auch Hunger, man teilt das gemeinsame Essen, jeder bringt was mit, schmeckt auch alles, wenn auch neu, denn die Philosophie macht sich auch und gerade bei Speisen und Getränken bemerkbar.

Was Esoterik betrifft hab ich mal original gar keine Ahnung und lasse mich belehren, und frage auch nach, was um alles in der Welt hat es denn mit den kristallinen Ausformungen von Edelsteinen auf sich, dass die mit was auch immer redundieren können? Aber die Philosophie und Spiritualität bezogen auf einen einzelnen bleibt mir fremd. Ich weiß aber aus Erfahrung, dass Feng Shui immer dafür sorgt das Leute sich Gedanken machen, wie welche Möbel zu stellen seien. Und Feng Shui kundige Menschen besuchten bereits unser Haus und fanden es gemütlich, da wird es wohl angenehm gestaltet sein.

Mein Fremdeln bleibt aus, wenn es um das Große und Ganze geht, wie entwickelt sich eine Gesellschaft und warum, was sorgt wie für eine Transformation, was ist Mainstream und warum oder auch nicht, weil das halt mein Fokus ist, meine Spezialisation, mein Hauptgebiet. So wenig, wie ich über Individuen sagen kann, so viel kann ich über Kollektive beitragen und erklären.

Das Leben ist schön.

Jeder kann nach seinen Möglichkeiten und seiner Fasson etwas beitragen, zur Heilung dieser Welt, sogar ich.

Mein Fokus ist und bleibt, die Gesellschaft zu beobachten und zu ergründen, die Strömungen zu erfassen und zu beschreiben, den Finger in die Wunde zu legen und die Aufgabe der Anderen ist zu erklären, wie der Einzelne dazu beiträgt, welche Auswirkungen das auch auf den einzelnen hat (Briefe an Thorsten, der macht das mal so richtig gut), und was einzelne tun können und oder müssen, um das zu heilen.

Aus dem heutigen Treffen nehme ich mit, dass ich einen guten Beitrag liefere, indem ich mich eben nicht um Individuen kümmere, denn das tun andere und viel besser, als ich das je könnte.

Ich werde weiter die Gesellschaft beobachten und analysieren, erklären was gerade passiert und was das bedeutet und andere werden beschreiben, warum die Individuen tun was sie tun. Wieder andere werden versuchen Lösungen zu erarbeiten und zu etablieren, die es für alle erträglicher macht während ich versuche, genau diese Arbeit in der Gesellschaft zu finden und die Veränderung zu erkennen und zu beschreiben.

 

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Die Rückkehr der Demokratie ins Parlament

Ich hatte nach den Wahlen ja schon geschrieben, dass ich mich darüber freue, dass mit der AfD die Demokratie wieder ins Parlament zurückkehren wird und das Parlament auch wieder seinen Job machen muss.

Viele hatten viel zu hohe Erwartungen an die AfD, 12 % reichen da nicht um sofort alles zu heilen, was da in knapp 30 Jahren verdaddelt worden ist. Damit war nicht zu rechnen.

Aber damit schon:

Und das da

gehört der Vergangenheit an!

Danke, AfD

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Die Suche nach Gott und die Meinungsfreiheit

Sie kann viele Antworten liefern. Ich katholisch, aber mit meiner Kirche liege ich über Kreuz, ich mag dieses grauenvolle Anbiedern beim Islam gar nicht. Das habe ich bereits des öfteren geschrieben.

Was ich auch nicht mag ist, wenn jemand meint, dass sein Glaube von allen anderen geteilt werden müsste. Das geht mir auf die Nerven bei Jehovas Zeugen, den Heinis die sich Scientologen schimpfen und vor allem: beim Islam!

Ich kann und darf jeden eingebildeten Gott und Propheten beleidigen, wie ich will. Ich halte Mohammed für einen Kamel-Pisse saufenden Terroristen, Misogynisten und Kinderschänder und ich sage und schreibe das auch.

Kamel-Pisse wird in der Wüste heute noch gesoffen, das gilt als Heilmittel

Falls da irgendjemand an der Terroristischen Gesinnung von diesem sog. Propheten zweifelt: Sure 5, der Tisch
http://islam.de/13827.php?sura=5, abgerufen am 18.01.2018

Der Rat, Frauen zu schlagen findet sich in Sure 4 (34), an Nisa
http://www.islam.de/1411.php, abgerufen am 18.01.2018

Und nun zur Kinderfickerei. Die findet sich in den Hadithen, dort wird verkündet, dass Mohammed Aischa mit 6 heiratete und mit 9 dann eben „Heim führte“. An der Echtheit gibt es in der muslimischen keinen Zweifel.
Fatwa, also offizielle aktuelle Lehrmeinung: https://www.islaminstitut.de/2012/fatwa-zu-der-frage-wie-alt-aischa-war-als-muhammad-sie-heiratet/, abgerufen am 18.01.2018

Ich habe oben geschrieben, dass ich das auch sage, auch gegenüber Moslemen, aber nicht allen gegenüber. Obwohl ich eine Meinung habe, die ich auch begründen kann, also eigentlich keine Meinung sondern nur eine Auflistung von unschönen Fakten, kann ich dafür durchaus ernsten gesundheitlichen Schaden riskieren, von Leuten, die ihre sog. Religiosität allzu Ernst nehmen.

Die vollkommene Absurdität  dieser Ernstnehmerei zeigt ein Artikel, den ich ausdrücklich empfehlen möchte: „Er hat Jehova gesagt“ von Christian Dreschel.

Dreschel beschreibt anhand von Monty Pythons Meisterwerk sehr schön, wo eine gesunde Spiritualität aufhört und ein vollständig übertriebenes religiöses Über-Ich anfängt.

Wie jedes ES besteht dieses nur aus Stimmungen oder Verstimmungen, Wohlbefinden oder Unwohlsein, ist absolut unreflektiert und kann negativen Komponenten wie Kritik absolut nicht aushalten, und Dreschel macht sehr schön klar, wie zerstörerisch dann die die destruktive Kraft dieser vorgeblich religiösen Gefühle wirken.

Der Beitrag kann hier gelesen werden: https://rechterkreis.de/2018/01/18/er-hat-jehova-gesagt-steinigt-ihn/

 

 

 

 

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Entwurf Formulierung Strafanzeige

Kritik erbeten! Ich habe eine Grundlage verwendet, und entsprechend angepasst.
Quelle: https://gardesducorps.wordpress.com/2015/10/31/muster-strafanzeige-wegen-hochverrats-gegen-frau-merkel/

Hiermit erstatte ich Anzeige gegen:
Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin

wegen: Verdacht des Hochverrats, § 81 StGB

Begründung:
Am 4. September 2015 öffnete die Bundesrepublik Deutschland auf Geheiß der Bundeskanzlerin ihre Grenzen zu Österreich, um in Ungarn festsitzende Flüchtlinge ins Land zu lassen. Seitdem strömen wahlweise als Flüchtlinge, Migranten, Schutzsuchende oder auch Zuwanderer bezeichnete Menschen vor allem aus armen und sehr armen Ländern des nahen Ostens und aus Afrika nach Deutschland. Seriöse Schätzungen gehen von ca. 220.000 Menschen aus, die pro Jahr kommen werden, in 2016 waren es mehr als 2 Millionen.

Inzwischen explodieren die Straftaten vor allem von den sog. Flüchtlingen gegen Flüchtlinge aber auch zu einem nicht unerheblichen Teil gegen Deutsche. Auch steigt der Antisemitismus sowie die Schwulenfeindlichkeit, da die sog. Flüchtlinge überwiegend muslimischen Glaubens sind und insbesondere Juden und Schwule ablehnen, wenn nicht den Tot wünschen. Auch haben diverse Terroranschläge stattgefunden, nicht zuletzt der Anschlag vom Breitscheidplatz in Berlin, der unlängst seinen unrühmlichen Jahrestag hatte.

Der allzu hohe Einwanderungsdruck aus 2015/2016 auf Deutschland hat zwar nachgelassen, aber dies ist der Schließung der Balkanroute durch Österreich und Ungarn zu verdanken, einen Deutschen Beitrag sucht man vergebens.

Nach wie vor wird jeder in dieses Land aufgenommen, der irgendwie hier ankommt und ein wie auch immer geartetes Schutzbedürfnis unterstellt. Zwar bemüht man sich seitens des BAMF, zumindest einer oberflächlichen Registrierung nachzukommen, doch wirkliche Prüfungen finden nicht mehr statt, Straftäter aller Art und Güte werden aufgenommen und versorgt.

Bereits am 14.02.2017 hat der Senat für Familiensachen des OLG Koblenz 1 in seinem Urteil (Az 13 UF 32/17) festgestellt, das der Rechtsstaat auf diesem Gebiet keinen Bestand mehr hat.

Zitat: „Der Betroffene ist gemäß § 14 AufenthG illegal, also ohne Visum oder sonstigen Aufenthaltstitel, nach Deutschland eingereist. Ein Aufenthalt in Deutschland ist ihm somit allenfalls nach § 55 Abs. 1 AsylG gestattet. Unabhängig davon, dass der Betroffene noch keinen Asylantrag gestellt hat und damit regelmäßig ausreispflichtig ist, dürfte bei ihm ein Asylgrund nicht vorliegen. Denn Angst vor Strafverfolgung im Heimatland wegen eines bezichtigten Raubs stellt keinen Asylgrund dar. Bei entsprechender Anwendung der geltenden Gesetze wäre damit mit einem zeitlich überschaubaren Aufenthalt des Betroffenen in Deutschland zu rechnen. […]

Zwar hat sich der Betroffene durch seine unerlaubte Einreise in die Bundesrepublik nach §§ 95 Abs. 1 Nr. 3, 14 Abs. 1 Nr. 1, 2 AufenthG strafbar gemacht. Denn er kann sich weder auf § 15 Abs. 4 Satz 2 AufenthG noch auf § 95 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 GFK berufen. Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik ist in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“

Die Bundeskanzlerin hat, indem sie erst die Grenzöffnung herbeigeführt und dann trotz der offenkundig eintretenden Folgen, keine Gegenmaßnahmen ergriffen.  Hochverrat begeht, „wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt festgestellt,

1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern.“
Der Tatbestand ist erfüllt, wenn eine Handlung unternommen wird, die einen der beschriebenen Handlungserfolge herbeiführen kann, wenn dieses durch Gewalt oder mit Drohung durch Gewalt geschieht und dabei Vorsatz im Spiel ist.

Dass der Bestand Deutschlands in Gefahr gerät und damit Nr. 1 erfüllt wird, wird mittlerweile öffentlich zugegeben, zum Beispiel vom bayrischen Justizminister Bausback, den die FAZ online am 13.10.2015 zitiert. Die verfassungsmäßige Ordnung gem. Nr. 2 ist bereits mindestens teilweise abgeschafft, wie das OLG Koblenz 1 im oben genannten Zitat festgestellt hat. Ferner ist der ungebremste Zustrom fremder Menschen ein Anschlag auf den Souverän selbst. Denn Träger der Verfassungsordnung ist gemäß Artikel 20 GG das Volk; von ihm soll alle Staatsgewalt ausgehen.

Dass eine veränderte Zusammensetzung des Souveräns ihn selbst ändert, liegt auf der Hand. Hier muss man allerdings einschränken, dass diese Änderung nicht unmittelbar durch die Einwanderung eintritt, sondern erst durch spätere Aufnahme als Staatsbürger. Das dürfte somit als Tatbestandsmerkmal i.S.v. § 81 StGB entfallen. Im Lichte der rechtsstaatlichen Ordnung an sich ist der Volksaustausch aber beachtlich. Denn der zügellos und ungesetzlich verlaufende Vorgang umgeht sämtliche Verfassungsinstitutionen. Was die Kanzlerin gewissermaßen per Befehl angeordnet hat, hat kein Parlament, keine Regierung, kein Bundesrat mitgetragen. Angesichts der staatsgefährdenden Folgen wäre das aber zwingend gewesen. In diesem Sinne äußerte sich der Berliner Verfassungsrechtler Kloepfer in der FAZ vom 13.10.15.
Die Kanzlerin hat m.E. auch mit Gewalt i.S. der Vorschrift gehandelt, bzw. die Gewalt ermöglicht. Dazu dürfte man kommen, weil der zugrundeliegende Gewaltbegriff auf die Zwangswirkung bei den Betroffenen abzielt. Zwar haben wir vorliegend einen atypischen, so vom Gesetzgeber nicht vorgesehenen, Fall; nicht den klassischen Umsturz mit Bombenanschlägen und bewaffneten Aufständen. Aber wir haben vollendete Tatsachen, die es den o.g. Grundrechtsträgern schlicht unmöglich machen, ihre Grundrechte auszuüben, wir haben Automatismen, denen sich die Geschädigten nicht entziehen können. Außerdem hat der BGH unter bestimmten Bedingungen Massenstreiks als Gewalt angesehen. Wenn aber Massenstreiks Gewalt sind, müssen es Massenzuströme von Millionen erst recht sein.

Schließlich hat die Kanzlerin vorsätzlich gehandelt. Vorsatz bedeutet Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung. Bei Hochverrat reicht Eventualvorsatz aus, also den Taterfolg für möglich zu halten und trotzdem zu handeln. Bei der Entscheidung, die Flüchtlinge unkontrolliert ins Land zu lassen, wird man der Kanzlerin zugute halten müssen, es sei ihr nur um die Linderung menschlichen Leides gegangen, die Folgen habe sie so nicht erwartet oder gar nicht bedacht, so dass für den Zeitpunkt 4. September zwar Leichtsinn aber noch kein bedingter Vorsatz nachgewiesen werden kann.

Anders sieht es für den Zeitraum danach aus. Je mehr sich die staatsgefährdenden Folgen herauskristallisierten, umso mehr verfestigte sich der Vorsatz in Frau Merkel, der unheilvollen Entwicklung nicht Einhalt zu gebieten, was unter dem Aspekt des strafrelevanten Unterlassens nach § 13 StGB gegen sie wirkt. Da die Kanzlerin eine Gefahrenquelle eröffnet hatte, war sie hinfort zur Beseitigung verpflichtet. Spätestens als sie am 07.10.2015 (dem Jahrestag der Gründung der DDR) in der Fernsehshow von Anne Will ihre Haltung mit den Worten bekräftigte: „Wir können die Grenzen nicht schließen. … Es gibt den Aufnahmestopp nicht.“ hat sie ihren Vorsatz begründet.

 

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Das OLG Koblenz stellt fest: Im Bereich Asyl gibt es keinen Rechtsstaat mehr

Ist das nicht schön? Für alle, die es schriftlich brauchen, der Rechtsstaat gehört der Vergangenheit an:
“58. Zwar hat sich der Betroffene durch seine unerlaubte Einreise in die Bundesrepublik nach §§ 95 Abs. 1 Nr. 3, 14 Abs. 1 Nr. 1, 2 AufenthG strafbar gemacht. Denn er kann sich weder auf § 15 Abs. 4 Satz 2 AufenthG noch auf § 95 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 31 Abs. 1 GFK berufen. Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik ist in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.”

http://www.landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/7qe/page/bsrlpprod.psml?pid=Dokumentenanzeige&showdoccase=1&doc.id=KORE242742017&doc.part=L, abgerufen am 16.01.2018

Falls da jetzt noch irgendwer Fragen hat, der wende sich an seinen Seelsorger, die zuständige Nervenheilanstalt oder seinen Bundestagsabgeordneten.

Natürlich muss man da jetzt was machen!

Heißt für mich, ich werde eine Anzeige erstellen und bei der Polizei auch stellen, wegen §81 StGB (Hochverrat) gegen diese Dame Bundeskanzlerin. Da dürften bereits diverse Anzeigen vorliegen, die alle in den Orkus gehen oder gegangen sind, aber die OLG-Begründung dürfte noch nicht als Begründung dabei gewesen sein.

Falls unter den Lesern ein Rechtsanwalt ist, der beim Formulieren helfen mag, gerne, wenn nicht, dann nicht.

Und bevor da jetzt wieder einer rumheult, dass da ja nix bringt, ja, bringt nix, weiß ich selber. Aber, wer Artikel 20 GG ziehen muss, der hat das zu begründen. Und selbst, wenn ich selber den Artikel nicht ziehe, andere werden anders handeln, je jünger, desto weniger kompromissbereit, und genau die brauchen dann diese Anzeige. Weil die Anzeige dann deutlich macht, wie nutzlos Artikel 20 GG ist, denn wenn man ihn braucht, kann man ihn nicht anwenden, wenn man ihn anwenden kann, braucht man ihn nicht. Nur im Nachhinein müssen sich ggfs. junge Leute rechtfertigen und an der Stelle ist das dann der Nachweis, das anderes als Revolution eben nicht mehr ging.

Und andernfalls bringt es was, und die Politik wird wieder gut.

 

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Wo ist die Jugend?

Die jungen Leute sind die, die gerade jetzt in den Bürgerkrieg oder islamische Unterdrückung geschickt werden.

Die Jungen sind die mit der Zukunft – und die wird gerade in den Orkus geblasen.

Weg, einfach so. Ich wundere mich schon lange, warum sich der Deutsche Michel diese seltsame Politik gefallen lässt, bei der er am Ende in Gefangenschaft oder in den Tot gehen wird. Kultur hätte er nicht, seine Kinder verdummt man in der Schule, das Finanzamt und sein Arbeitgeber pressen ihn wie eine Zitrone, und was noch über ist holt sich der Vermieter. Seine Frau darf 8 Wochen nach der Niederkunft zu Hause bleiben aber dann geht sie weiter, die wilde Fahrt durchs Hamsterrad ins Nirgendwo.

Was passiert denn mit den Jungen? Warum mucken die nicht auf? Wo sind die 20 jährigen jungen Frauen, um lautstark ihr Recht auf freie Klamotten-Wahl zu Verteidigen? Wo die 25 Jährigen? Und was ist mit den Teenies, die abends gerne feiern gehen und jetzt von Mama abgeholt werden müssen, weil Malte-Pascals Fahrrad und Schutz nicht mehr reichen? Wo ist das Recht auf Rumknutschen hin?

Und wo sind eigentlich die Björn-Arnes dieser Welt? Warum sind die nicht auf der Straße, wenn irgendwelche dahergelaufenen Habenichtse ihnen die Freundinnen erst ausspannen und dann abschlachten?

Warum verteidigen die sich nicht? Haben die Römer die Vandalen mit der Sänfte ins Land getragen um dann im Refutschiee-Welcome-Gelage den eigenen Untergang zu bejubeln?

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STOPT GroKo! Stürzt die Regierung! Raus aus der EU! SOFORT!

Heute so beim üblichen Absurfen des Webs: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/der-sonntagsleser/der-spiegel-nr-3-eu-parlament-will-zuwanderung-nach-deutschland-ausweiten/, abgerufen am 14.01.2018

Bämm!

Der Artikel bezieht sich auf DAS: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-eu-fluechtlingsplaene-alarmieren-bundesregierung-a-1187500.html, abgerufen am 14.01.2018

Ich wäre jetzt wirklich gerne besoffen und wünsche mir dringend, das ich mir das nur einbilde.

Worum geht es? Die Dublin Regeln sollen laut Spiegel geändert werden. Familienangehörige aller Art, also auch der Vetter 3. Grades des Schwippschwagers, sollen nach Europa kommen dürfen, und zwar in das Land, in dem er bereits einen „Verwandten“ als Anker hat. Das soll auch nicht geprüft werden, Behauptung genügt.

Die Zornesröte treibt es einem ins Gesicht wenn man lesen muss, dass diese Unverfrorenheit schon im Dezember und damit vor den Sondierungen bekannt war:
„Der ständige Vertreter Deutschlands bei der EU, Reinhard Silberberg, machte in einem Kabel an Kanzleramt und Außenministerium bereits Anfang Dezember klar, was für Deutschland auf dem Spiel steht: Vor dem Hintergrund der Parlamentsvorschläge werde ‚gerade jetzt eine starke Ratsposition benötigt’“, mahnt er in seinem Drahtbericht.“

Was soll man da noch sagen? Das der „atmende Deckel“ von vornherein Kokoloris war, war klar. Aber verarschen kann ich mich auch alleine, da hab ich den Chulz und die Rautentante nicht für nötig.

Was das für Deutschland bedeutet, kann man erahnen, wenn man die Verteilung der Asylanten innerhalb der EU in 2016 mit Verstand ansieht:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156549/umfrage/asylbewerber-in-europa-2010/

Derzeit haben wir die Jusos als Rettungsnagel, die könnten die GroKo noch verhindern. Ansonsten können wir nur hoffen, dass Österreich und Ungarn diesen EU Mumpitz noch verhindern.

Mein Fazit: stürzt die Regierung, jetzt, direkt und sofort. Raus aus der EU, noch vor dem Brexit.

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Spenden für die Steuerersparnis

Der Steuerzahler, also Leute wie ich, darf bis zu 20 % seines Einkommens Spenden und diese Spenden als Sonderausgabe von der Steuer absetzen. Von dieser Spende bkomt man über die Steuererklärung einen Teil zurück. Als Einkommen gilt das Brutto Einkommen, Entnahmen aus Firmen, Mieteinnahmen vor Steuern usw.

Kann jeder für sich selber ausrechnen, was man da von der Steuer zurück bekommt:
https://www.smart-rechner.de/spenden/rechner.php

Vom Prinzip eine feine Sache, Spendenquittungen können Vereine ausstellen, die dem Allgemeinwohl dienen. Da kann man für Kinderdörfer, Wohlfahrtsvereine, politische Vereine, Tierwohl oder was auch immer Spenden und reduziert damit seine Steuerlast.

Ein System, dass zum Missbrauch durch Gutmenschen geradezu einlädt.

Nehmen wir an, der Steuerzahler R. hat es in seiner beruflichen Laufbahn zu etwas gebracht, hat sehr gut verdient, konnte massenhaft Immobilien – auch gewerbliche – kaufen und hat auch in seinem Ruhestand gute Verbindungen nach überall, insbesondere zur Lokalpolitik.

Steuerzahler R. besitzt unter anderem eine heruntergekommene Lagerhalle mit einem Laden, in das nicht mal ein 1 € Shop einziehen würde und das seit 5 Jahren leer steht.

Nun kommt die Organisation A., die ausgesondertes technisches Equipment einsammelt, von Langzeitarbeitslosen und Behinderten sortieren und aufarbeiten lässt und dann als „gebraucht“ an Hartzer vertickt.

Diese Organisation ist so gut, wie Organisationen nur gut sein können. Behinderte und Arbeitslose muss man fördern, wer wird da sein Herz verschließen? Also wird R. dort Mitglied, sogar im Vorstand.

Die Halle mit Laden vermietet er nun zum doppelten des ortsüblichen Zinses, wobei er der Organisation die Hälfte „erlässt“, für die er nun eine Spendenquittung bekommt – damit drückt er seine Steuerlast.

Die Hartzer werden über 1 € Jobs akquiriert und dürfen zunächst Halle und Lager wieder auf Vordermann bringen, die Materialkosten trägt die Organisation. Dafür bekommt die Organisation, die nun Träger ist, bis zu 500 € pro Mann und Monat.

Siehe auch: http://www.hartziv.org/ein-euro-job.html#arbeitgeber-und-taetigkeitsfelder
und https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/verdi-ein-euro-jobs-nutzen-nur-den-traegern-id3981049.html, beide abgerufen am 14.01.2018

Weil R. so gute Verbindungen hat kann er technisches Equipment im großen Stil einsammeln lassen. Die angesprochenen Organe/Firmen/etc. sparen hohe Entsorgungskosten, die normalerweise bei gewerblichen Aussonderungen entstehen, z.B. weil Festplatten geschreddert werden müssen und nicht ungelöscht weggeworfen werden sollen.

Damit haben „alle“ was davon. R. bekommt seine Halle und einen Laden wieder instand gesetzt und kann dafür auch noch die Steuern mindern, die Organisation kann sich einen Heiligenschein und ein grünes Etikett aufkleben, weil die so sozial und Umweltfreundlich sind, und die Spender weil sie ihren Schrott „umwelt- und sozialverträglich“ Entsorgen und dafür auch nochmal einen Spendenquittung bekommen, die wieder mal die Steuern senkt.

Nur die Behinderten und Hartzer, die werden auf der einen Seite unanständig niedrig bezahlt und auf der Käuferseite – weil das sind halt die Käufer in diesem Laden – mit altem Schrott abgespeist.

Das System ist so verkommen und korrupt, es ist so erbärmlich, ekelhaft und widerlich.

 

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Angeblich soziale Leistung und behauptete Familienförderung

Mehr als jeder 4. beantragt Familiengeld plus, schreibt die Süddeutsche (1) und auch das Familienministerium (BMFSJ) freut sich (2), weil man ja so sozial und Familienfreundlich sei, das Geld so gut angenommen würde.

Nun, das es gut angenommen wird sagt nichts über Familienförderung aus und auch nichts über Familienfreundlichkeit.

Um sowas beurteilen zu können, muss man die Ziele betrachten. Das BMFSJ gibt als Ziel aus, „Partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familie unterstützen“ zu wollen. Will heißen, die Männer sollen mehr an den Herd, die Frauen in die Erwerbsarbeit.

Als Voraussetzung für den Bezug von Basiselterngeld bzw. Elterngeld plus darf der Bezieher max. 30 Stunden pro Woche in Erwerbsarbeit (3) arbeiten, Studium oder Ausbildung gelten dabei nicht. Elterngeld plus ist halb so hoch wie Basiselterngeld, wird allerdings doppelt so lange gezahlt (4).

Das Ziel scheint erreicht zu werden, wenn man der Süddeutschen (1) glaubt:
Mehr als drei Viertel der Nutzer bewerten das Elterngeld Plus positiv. Das Modell sei „ein voller Erfolg“, sagte die geschäftsführende Familienministerin Katarina Barley (SPD) den Funke-Zeitungen. Die Leistung habe „dazu geführt, dass Frauen wieder stärker in den Beruf einsteigen können und dass sich Väter mehr Zeit für ihre Kinder nehmen“.

Lt. Statistischem Bundesamt waren 2014 bereits 32 % aller Mütter mit Kleinkindern (5) erwerbstätig. Diesen sehr hohen Prozentsatz wollte man demnach steigern, vermutlich hat man das auch erreicht, ich konnte nur leider keine belastbaren Zahlen finden.

Diese ach so heeren Ziele verschleiern ein Grundproblem. Hundekinder sind in diesem Lande besser geschützt als Menschenkinder! Einen Hundewelpen darf man nicht vor erreichen der 8. Lebenswoche von der Mutter trennen (6). Bei Hunden ist das die Zeit der Sozialisationsphase (7), geht man vom Sufenmodell der menschlichen Entwicklung aus käme ein Menschenkind in etwa in die Schule (8). Will heißen, wir gestehen einem Hund eine Zeit bei seiner Mutter und seinen Geschwistern zu, die etwa der Kleinkindphase beim Menschen entsprechen, Krippen nehmen Kinder ab 4 Monaten auf (9), Menschenkinder müssen demnach in die Krippe, noch ehe sie entwöhnt sind (10).

Man kann es drehen und wenden wie man will, wer Familien fördern will und vorgibt, das ihm das Kindeswohl am Herzen liegt, der kann doch einen Säugling nicht von seiner Mutter trennen, nur damit die wieder malochen kann!

Trotzdem scheinen die Familien das anzunehmen, anzunehmen müssen.

Früher, als noch alles früher war, da reichte ein Einkommen um eine Familie tragfähig zu ernähren. Das Jahresdurchschnittsgehalt lag 1975 bei etwas über 22.000 DM brutto bzw. 53,7 % des Einkommens, wenn man 1995 als 100 % Preisgrundlage nimmt (11), Jahresmieten für eine 80 m² Wohnung lagen gerne bei 3.840 DM (12).

Wir rechen mal im Jahr 1975:

Brutto Monat: 2.090 DM (25.080 Jahr)
Netto Monat: 1.358 DM (16.296 Jahr)
Abgabenlast demnach : ca. 35 %
Mietlast bei 80 m² und 4 DM: 320 DM oder ca. 23,5 %
Wohngeld: 102 DM

Obwohl jemand bereits überdurchschnittlich verdient hat, durfte er 65 % seines Einkommens behalten und bekam zudem noch Wohngeld. Dieses Geld hat gereicht, um eine Frau und 3 Kinder vernünftig aufzuziehen und keiner musste Kinder, die noch nicht mal von der Brust entwöhnt sind, in irgendwelche Krippen geben. Ein Grund ist, dass die Verbrauchssteuern deutlich geringer waren und der Anteil der Steuern, die von Unternehmen gezahlt wurden, deutlich höher war als heute. Bereits damals gab es eine Staatsquote von 48 %, das lag aber noch deutlich unter den derzeitigen 52,3 %, die weitestgehend von den Arbeitnehmern gezahlt werden müssen.

Nur mal zum Vergleich: 2016 betrug das durchschnittliche Bruttogehalt ca. 34.000 € (13).

Brutto Monat: 2.833 € (34.000 Jahr)
Netto Monat: 2.087 € (25.044 Jahr)
Abgabenlast demnach: 26 %<
Mietlast bei 80 m² und 9,5 €: 760 € oder ca. 36 %

Das Verhältnis von Abgaben und Mieten hat sich umgekehrt, genau wie das Verhältnis von direkten und indirekten Steuern (14).

Fazit: wer Familien wirklich fördern möchte, baut das zurück. Familien müssen steuerlich entlastet werden, die Verbrauchssteuern müssen demnach runter. Zudem muss eine Wohnungsbauinitiative losgetreten werden, um der Wohnungsnot für Familien wieder Herr zu werden. Mieten dürfen nicht zum Armutsrisiko werden, dass man dann den Kindern unterschiebt. Ein Einkommen muss genügen, um eine Familie zu ernähren. Kinder in die Krippe geben ist keine artgerechte Menschenhaltung!

1 http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/teilzeit-arbeit-mehr-als-jeder-vierte-beantragt-elterngeld-plus-1.3819324, abgerufen am 12.01.2018

2 https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/ein-jahr-elterngeldplus/76086?view=DEFAULT, abgerufen am 12.01.2018

3 https://www.bmfsfj.de/blob/93614/883f631806ac368da9d4a5a1cce66aa8/elterngeld-elterngeldplus-und-elternzeit-data.pdf, S. 10

4 ebnda, S. 21 – 22

5 https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Datenreport/Downloads/Datenreport2016Kap2.pdf?__blob=publicationFile, S. 55

6 https://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/__2.html, Absatz 4

7 https://magazin.mydog365.de/erziehung/welpenerziehung/entwicklungsphasen-welpen/, abgerufen am 12.01.2018

8 https://de.wikipedia.org/wiki/Stufenmodell_der_psychosozialen_Entwicklung, abgerufen am 12.01.2018

9 https://dormagen.kita-navigator.org/kitas/familienzentrum–ev-kindertageseinrichtung-die-kleinen-strolche/, abgerufen am 12.01.2018

10 http://www.bfr.bund.de/de/empfehlungen_zur_stilldauer___einfuehrung_von_beikost-54044.html, abgerufen am 12.01.2018

11 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitslohn-in-deutschland-seit-1960/ und https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Preise/Verbraucherpreise/VerbraucherpreisindexLangeReihenPDF_5611103.pdf?__blob=publicationFile

12 Ralf Mairose / Gerhard Orgaß: Wohnungs- und Bodenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Kostenmiete Städtebaurecht Wohnungseigentum durch Mietkauf, 2. Auflage, Leßke Verlag + Budrich GmbH Opladen 1975, S. 114

13 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitslohn-in-deutschland-seit-1960/, abgerufen am 12.01.2018

14 http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2011/06/Artikel/analysen-und-berichte/b04-struktur-und-verteilung-der-steuereinnahmen/struktur-und-verteilung-der-steuereinnahmen.html, abgerufen am 12.01.2018

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Denunzianten

Der größte Lump im eignen Land das ist und bleibt der Denunziant!

Und die große Koalition, sie züchtet sich ihre Lumpen. Ein Lump ist einer, der kein Gewissen hat, der lügt und betrügt, die schweizer Übersetzung ist Fötzel. Kein angenehmer Zeitgenosse.

Das NetzDG ist das Zuchtinstrument. Jeder ist angehalten, alles, was er nicht mag, anzuprangern und den, der es gesagt/geschrieben/gemalt und am liebsten auch gedacht hat, anzuschwärzen, zu denunzieren. Um sich die Folgen ausmalen zu können, greifen wir auf einen Artikel (1) der Zeit aus 2013 zurück und ändern ein paar Wörter:

Vielfach stand die Denunziation am Ende einer längeren Ausgrenzung – und am Anfang der Verurteilung. Die Nachbarn hatten schon lange geredet, viele hatten vieles gehört und schon immer gewusst. Dabei bot das Konstrukt der „Toleranz“ die moralische Richtschnur für die Frage nach richtig und falsch. Schließlich gab es die ständige Forderung an den Einzelnen, sein Verhalten anzupassen und seine Moralvorstellungen im Lichte der toleranten Projektion neu auszurichten. Dazu gehörte es, dass die Bevölkerung ihre eigenen Definitionen der neuen Straftatbestände wie „Hate Speech“ lieferten und erläuterten, was im Staat nun als „politisch Korrekt“ zu gelten hatte. [..] Die Denunziation aus Pflichtgefühl war Ausdruck multikultureller Öffentlichkeit, in der abweichendes Verhalten und Aussehen und Gesinnung gemaßregelt wurden. Der Multikulturalismus schuf die Gelegenheit – und er schuf die Institutionen, welche die neue Moral einübten.

Perfekte Beschreibung des aktuellen Zustands der Republik? Und des 3. Reiches!

Hier das Original:

Vielfach stand die Denunziation am Ende einer längeren Ausgrenzung – und am Anfang der Verurteilung. Die Nachbarn hatten schon lange geredet, viele hatten vieles gehört und schon immer gewusst. Dabei bot das Konstrukt der „Volksgemeinschaft“ die moralische Richtschnur für die Frage nach richtig und falsch. Schließlich gab es die ständige Forderung an den Einzelnen, sein Verhalten anzupassen und seine Moralvorstellungen im Lichte der volksgemeinschaftlichen Projektion neu auszurichten. Dazu gehörte es, dass die Volksgenossen ihre eigenen Definitionen der neuen Straftatbestände wie „Rassenschande“ lieferten und erläuterten, was im NS-Staat nun als „typisch jüdisch“ zu gelten hatte. […] Die Denunziation aus Pflichtgefühl war Ausdruck volksgemeinschaftlicher Öffentlichkeit, in der abweichendes Verhalten und Aussehen, abweichende Herkunft und Gesinnung gemaßregelt wurden. Der Nationalsozialismus schuf die Gelegenheit – und er schuf die Institutionen, welche die neue Moral einübten.

So einfach ist das. Man tauscht einfach ein paar Wörter aus und schon sieht man offensichtlich, wohin die Reise geht. Es ist erschreckend.

1 http://www.zeit.de/2013/30/denunzianten/seite-2, abgerufen am 10.01.2018

 

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