Man mag gar nicht mehr bloggen, weil das immer nur das ewig gleiche ist von der immer selben Dummheit und der ständig gleichen Krankheit GIER.
Heute morgen ist in Genua eine Autobahnbrücke (1) zusammengebrochen, mehr als 20 Tote. Bevor sich da einer aufbläst, bei uns hätte das nicht passieren können – die A20 (2) bietet sehr eindrucksvolle Bilder vom 10. Oktober letzten Jahres und nur mit Glück gab es da keine Tote.
Großbritannien und Schweden erleben gerade Bereicherung wie nie zuvor. In GB gibt es jede Woche (!) 15 Säure-Attacken (3), und wenn die Opfer erst 6 sind, das ist egal. Schweden kann man sich hier mal ansehen:
Wichtig ist aber, das man erstmal mit den Eltern der „Jugendlichen“ drüber redet *hüstel*
Von überall werden Einzelfälle gemeldet, erst am Wochenende wurde eine 14 Jährige von einem Zuwanderer vergewaltigt. Die Grünen setzen da ähnliche Prioritäten wie die Schweden, Hauptsache, die sog. Rechten würden das nicht „benutzen“ (4). Aus meiner Sicht hat da eher der Zuwanderer das Kind benutzt, aber was weiß ich schon?
Auch schön dieser kurze, aber eindrucksvolle Bericht vom täglichen Zusammenleben in Europa
Heute wird einem alles mögliche als „links“ präsentiert.
Man habe „Haltung“, wenn man auf abweichende Meinungen losgeht. Das ist die Haltung des Mainstreams von 1935.
Man sei Anti-Rassistisch und alle seien gleich – und dabei zeigt man Bilder von Leuten, die nicht mehr anders sein könnten. Leute, die ihr Fleisch und Blut umbringen, wenn es nicht dem entspricht, was erwartet wird.
Gleichzeitig wird ein verdrehtes, ja perverses Bild von dem vermittelt, was da so alles gleich sein soll.
Die Leistungen der eigenen werden einfach so negiert, als habe es das nie gegeben.
Die neue Normalität sieht so aus:
Nichts könnte es besser verdeutlichen.
Und aus lauter Angst, man könne mit einem Nazi und/oder Rassisten verwechselt werden, haut diesem Arschloch keiner was auf das Mappen. Das ist ein Arschloch vor dem Herrn, und ich hoffe doch sehr, dass wir diesen Punkt nicht diskutieren müssen, der sich aufführt, als sei er ein Herren-Mensch! Er erwartet, dass ihm jeder sofort Platz macht, Rücksicht kennt er nicht.
So ergeht es und heute. Und so hat der Typ agiert, der mich vor die Bahn werfen wollte – ich hatte einen Ehemann dabei. Der hat dem Bahn-Stoßer seinerseits eins in die Magengrube verpasst – eine Sprache, die der Kollege verstanden hat.
Ich bange um die jungen Frauen, die mit den Weicheiern liiert sind die es zulassen, dass ihre Mädchen vergewaltigt werden. Ich halte es nicht für normal das einer, der über ein Taschenmesser verfügt voller Angst im Zelt hockt und sich anhört, wie sein Mädchen geschändet wird. Von einem Mann erwarte ich, dass er mich bis aufs Blut verteidigt und mich davor beschützt.
Gut, ich bin alt, über 40 und entsprechend konservativ.
Früher waren Linke progressiv, dem Fortschritt zugewandt. Und außerdem haben sie Politik für die kleinen Leute wie mich gemacht.
Heute nehmen die Linken nur mehr Steuern und Sozialversicherungsbeiträge von uns und machen Politik – für die Herren-Menschen-Arschlöcher.
Es ist link, was da abgezogen wird.
Uns sperrt man Facebook und Twitter, und diesen Vögeln rollt man den Teppich aus.
Erst heute las ich auf Twitter, das ein Bürgermeister „sehr enttäuscht sei“, weil die Flüchtlinge seien so undankbar und der Bund und das Land hätten auch nicht geholfen, obwohl die so zugetan gewesen seien. In der Tat, dem Bürgermeister hatte man eine Medaille um den Hals gehangen, weil die so Fortschrittlich seien
Siehe auch: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article180801542/Fluechtlinge-in-Boostedt-Der-Hoellenritt-eines-Buergermeisters.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter, abgerufen am 08.08.2018
Unterdessen hat man in einer konstatierten Aktion Alex Jones InfoWars von allen Social-Medias entfernt. kein Youtune, kein Facebook, App bei Appel gesperrt. Die vorgeblich „Linken“ feiern das – man habe Hate-Speech besiegt.
In Wahrheit hat man mal wieder Flugblätter beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen. Zuletzt hatten das Nazis und die DDR getan.
Zur Erinnerung, das Flugblatt, für das man meinen Großvater Heinrich Caspers und seine Freunde im Papenburger Moor umgebracht hat, das enthielt nur den einen Satz: „Was nun, Herr Meier?“
Und soweit sind wir wieder. Eine Linke, die link ist und alles meldet, was ihr auffällt. Es gibt nicht genug Alkohol um sich das schön zu saufen und man möchte im Strahl kotzen, wenn man merkt, es ist mal wieder soweit.
Ansage: IHR bekommt mich nicht mundtot, ihr nicht. Ich hasse Euch, ihr seit das letzte.
Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch Rechte und Rechtsextreme schreiben mit Zorn und Eifer das Internet voll – doch ungeübten Lesern könnte es schwerfallen, sie auch zu verstehen. Unser Kolumnist erklärt die wichtigsten Vokabeln.
Jetzt sind wir gespannt.
Merkel In der netzbasierten Subkultur der Rechten und Rechtsextremen steht Merkel für den Teufel. Sie ist zwar an allem Schuld, aber zugleich in quasigöttlicher Weise der Grund für die Existenz und das Erstarken der Rechten. Deshalb enden deren Stoßgebete meist mit „Danke Merkel!“, dem Amen der Rechten.
Merkel macht die schlechteste Politik seit Adolf Hitler. Aus irgendeinem Grund schafft es die Mehrheit der Leute nicht, die Merkel mit Politik in Verbindung zu bringen, wer das tut, ist laut Lobo Nazi.
Linksextrem Als linksextrem gilt man für Rechte, wenn man Anhänger der bekannten linksextremen Kampfschrift „Grundgesetz“ ist.
Die Konservativen halten sowas für Linksradikal: G20@Hamburg
Deutschland In rechten Köpfen existiert Schrödingers Deutschland: Es ist gleichzeitig das allerbeste Land des Universums – aber auch eine unwürdige, schlimme Linkskloake und GmbH. Für Rechte kann „Hört endlich auf, dieses drecksversiffte Land schlechtzureden!“ ein sinnvoller Satz sein.
Was soll der Schwachsinn mit der GmbH? Es gibt eine GmbH, weil ein Staat kein Konto eröffnen kann, dafür braucht es eine natürliche oder juristische Person – das weiß absolut jeder. Und Staaten sind keine Personen. Und der Rest: oh je. Da hätte ich gerne mal einen Beleg für – so einen groben Unfug habe ich selten gelesen.
Rassismus Gibt es nicht, sagen Rechte, jedenfalls nicht hier. Außer vielleicht gegen weiße Männer, wenn man sie „weiße Männer“ nennt. Wenn Nichtweiße widersprechen, müssen sie zum Beweis des vollständig fehlenden Rassismus rassistisch beschimpft werden.
Das ist Quatsch. Konservative sagen: es gibt Rassismus von allen Seiten und wir möchten nicht rassistisch beleidigt werden. Die Linken sagen, Rassismus gegen Weiße kann es gar nicht geben.
Siehe auch hier: https://www.bild.de/politik/inland/integration/kommentar-rassismus-debatte-metwo-56481128.bild.html
Und hier: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article162442610/Deutsche-duerfen-ungestraft-Koeterrasse-genannt-werden.html
Oder hier: https://www.sueddeutsche.de/politik/besitzverhaeltnisse-suedafrika-will-farmer-enteignen-1.3886120
Helfen werden die Linken den weißen Südafrikanern nicht, dass die zu tausenden umgebracht werden – who cares? Zum Glück springt Russland ein.
Fachkräfte Als Fachkräfte werden Nichtweiße bezeichnet, meist im Kontext von Berichterstattung über Kriminalität. Sarkasmus und die schlichteste Form der Ironie, die Gegenteilformulierung, gehören essenziell zur rechten Sprache. Entsprechend wird hier die Formulierung verballhornt, dass Zuwanderung in Deutschland gebraucht wird, um den Fachkräftemangel auszugleichen. Ähnlich funktioniert „Kulturbereicherer“.
Goldstücke Ebenso schlicht ironisch abwertend für Nichtweiße verwendet, meist wenn Zuwanderer im Verdacht stehen, Verbrechen verübt zu haben. Basiert wahrscheinlich auf einem verdrehten Martin-Schulz-Ausspruch von Sommer 2016: „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold. Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa.“ Daraus wurde erst „Flüchtlinge sind wertvoller als Gold“ und dann Flüchtlinge als Goldstücke. Diese Form von rechtem Sarkasmus dient der Selbsterregung, weil sich eine ständige kognitive Dissonanz ergibt, die die eigene Wut viel länger trägt als echte Schimpfworte.
Tja, man hatte uns halt da Dinge vorgelogen, die nun mal nicht da sind. Ingenieure, Ärzte und Raketenwissenschaftler müssen schreiben können – und das können halt sehr viele nicht mal in ihrer eigenen Muttersprache. Und wer mit der Erwartung nach Deutschland kommt, hier jeden Monat 5.000 € für Lau zu bekommen ist enttäuscht. Dazu kommt der Druck, Geld in die Heimat schicken zu müssen. Viele dieser sog. Flüchtlinge sind extrem enttäuscht, die hatten was anderes erwartet und sehen sich nun mit uns konfrontiert und mit unseren völlig anderen Sitten und Gebräuchen. Wer damit chronisch überfordert ist, wird leicht aggressiv.
Statt aber über die Probleme zu reden um zu einer Lösung zu kommen haut man jede Diskussion mit der politisch korrekten Keule kaputt. Reaktion: Sarkasmus, weil kein anderes ziviles Ventil mehr möglich ist.
Lügenpresse Wie „Fake News“ bei Trump, so ist auch der Begriff Lügenpresse in erster Linie eine Autosuggestion: Man versetzt sich (und dann andere) mit diesem Wort in die Lage, nur zu glauben, was man glauben möchte. Lügenpresse zu schreiben oder zu schreien funktioniert für Rechte auch als Abwehrzauber gegen ungünstige Entwicklungen der Realität (fehlender Weltuntergang, ausbleibender Bürgerkrieg, mangelndes Chaos). Das wichtigste rechte Grundmuster, die Opferpose, lässt sich mit „Lügenpresse“ auf die gesamte Bevölkerung anwenden, die zweifellos heimtückisch belogen wird.
Oh mein Gott, soviel Hass und Aggression in so wenig Text. Wo fangen wir an?
Warum denken Menschen, sie würden von der Presse belogen? Weil die Presse absolut einseitig berichtet, zu vieles weg lässt und die berichtete Wirklichkeit und der erlebten abweicht. Die Presse ist hier beratungsresistent. Das liegt auch, aber nicht nur am Mileu und der Herkunft, sondern zu einem großen Teil daran, dass sie überwiegend selber dem linken und/oder grünen Spektrum zuzuordnen sind.
Umvolkung (Großer Austausch) Die so bizarre wie überraschend verbreitete Verschwörungstheorie, Angela Merkel habe mit Geld von Soros einen Flüchtlingsstrom nach Deutschland geleitet. Und zwar, um die Deutschen gegen leichter beherrschbare Leute auszutauschen. Weil Logik in rechten Denkuniversen keine Rolle spielt, werden gleichzeitig Deutsche als Esel beschimpft, die alles mit sich machen ließen, zum Beispiel die drei „F“ der rechten Apokalypse: Flüchtlinge, Feminismus, Fahrverbote.
Das ist jetzt doof:
Und https://sciencefiles.org/2018/07/10/manipulation-durch-auslassung-massenzuwanderung-in-marrakesch-vereinbart/
Political Correctness Merkel der Sprache. Political Correctness ist für Rechte eine Denkfigur, die jedem erlaubt, sich im Alltag in die Opferpose zu werfen: „Mir wird der Mund verboten!“ Gegen Political Correctness zu sein, heißt für Rechte, dass sie menschenfeindliche Sprache benutzen wollen, ohne dass ihnen widersprochen werden soll. Rechte nehmen Widerspruch als „Unterdrückung“ oder sogar „Verbot“ wahr, weil sie die bloße Existenz der Andersartigkeit als Bedrohung begreifen möchten: die Garantie, für immer Opfer zu sein. Der Kampfruf „Political Correctness!“ taugt auch als Schutzbeschwörung gegen jedes Nachdenken über Diskriminierung.
PC ist etwas anderes als faktische Korrektheit. Ich hab’s mehr so mit den Fakten.
Die neuen Juden Keine Juden. Sondern Rechte und Rechtsextreme selbst, die halluzinieren, sie würden verfolgt wie die Juden von den Nazis. Oder noch schlimmer, denn wer weiß schon, ob das alles stimmt, was die Geschichtsschreibung der Siegermächte usw. usf. Sich selbst als „neue Juden“ zu bezeichnen, entspricht der klassischen, rechten Täter-Opfer-Umkehr und ist auf gar nicht mal so interessante Weise zugleich antisemitisch, Holocaust-verharmlosend und maximal weinerlich.
Ich hätte dafür gerne mal irgendeinen Beleg. Nur einen. Das ist sowas von hetzerisch und verleumderisch, da hab ich gar keine Worte für. Das sich AfD Politiker bedroht fühlen, wenn die Antifa denen Steine ins Fenster wirft oder die Autos abfackeln, sie daran hindern sich zu versammeln oder sie einfach offen körperlich angegriffen werden, das kann ich allerdings gut nachvollziehen.
Linksfaschisten Rechte vollbringen die gedankliche Akrobatik, zur gleichen Zeit am Dritten Reich „nicht alles schlecht“ zu finden – und den Begriff Nazis als ultimative Politabwertung zu verwenden. In dieser Tradition steht das Wort „Linksfaschisten“, das von Rechtsextremen für alle Menschen verwendet wird, die sich gegen sie, ihr Weltbild und ihren Hass wehren.
Geschichtskenntnisse müsste der feine Herr Lobo haben. Hat er aber nicht.
„Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt.“ erklärte Kurt Schumacher 1930 vor dem Reichsbanner Württemberg. Kurt Schumacher war später SPD Vorsitzender.
Gutmenschen Auch in intellektueller Darreichungsform als „Hypermoralisten“ verfügbar, handelt es sich im rechten Sprachgebrauch um Leute, die einen gewissen Mindestanstand im Alltag und Grundrechte für alle Menschen für politische Werte halten. Die Bezeichnung Gutmensch ist eine Schuldabwehr, weil sich Rechte und Rechtsextreme schlecht fühlen, wenn ihr fehlender Anstand im Kontrast zu Nichtrechten so deutlich wird.
Ach hätte er doch Recht. Gutmenschen tun leider nur nach außen gut, haben für alles und jeden einen Doppelstandard und lassen grundsätzlich Leute wie mich für ihre angebliche Gutheit bezahlen. Ein Mindestanstand ist leider nur dann ein Mindestanstand, wenn er gleich für alle gilt. Hier wird aber unterschieden in betrauerbare Opfer, das ist zum Beispiel jeder, der im Mittelmeer ertrinkt und nicht-betrauerbare Opfer, das ist zum Beispiel die Mia aus Kandel. Ein Mindestanstand würde es gebieten, alle Opfer zu betrauern.
Linksgrünversifft Selbst die CSU wird von Rechten und Rechtsextremen regelmäßig als „linksgrünversifft“ beschimpft. Wer so weit rechts steht, dass er die CSU für links hält, glaubt auch, dass 12 Jahre tausend Jahre lang sein können. Übersetzung: Linksgrünversifft sind Leute, die Massenmord tendenziell eher nicht für eine geeignete Lösung sozialer Probleme halten.
Vom Nordpol aus ist alles im Süden, auch Grönland. Die CDU/CSU macht eben grüne und Gender-Gaga Politik, das ist nicht unsere Schuld. Die Tafel geht nur bis 2015, aktueller hab ich nicht gefunden.
Rechte Ecke Sogar selbsterklärte Rechte wehren sich dagegen, „in die rechte Ecke“ gestellt zu werden. Denn Rechte und Rechtsextreme haben den Trick entwickelt, sich selbst für die „politische Mitte“ zu halten. Deshalb empfinden sie nicht „rechts“ als beleidigend, sondern „Ecke“. Eigentlich fehlt nur noch die Beschwerde, dass man Nazis nicht immer gleich in die rechte Ecke stellen solle.
Die Leute wehren sich dann irgendwann auch mal gegen die Nazi-Keule. Aber die Linken beschimpfen sogar die Helfer von der Tafel als Nazis und fackeln denen die Autos ab.
Remigration Bedeutet ursprünglich Rückwanderung, wird von Rechten aber als Aufforderung verwendet. Remigration ist „Ausländer raus!“ für Abiturienten.
Naja, ausreisepflichtige sollten Ausreisen. Das hat mit Ausländer raus nix zu tun – wird es aber, wenn weiter so gehetzt wird wie unser Freud Lobo das hier macht.
Grenzöffnung Die Dolchstoßlegende des 21. Jahrhunderts, denn es gab faktisch keine Grenzöffnung. Die meisten deutschen Außengrenzen unterliegen seit den Neunzigerjahren dem Schengener Abkommen, was mehr oder weniger bedeutet, dass sie offen sind. Die Bundesregierung änderte im Herbst 2015 nichts daran, was zur „Grenzöffnung“ umgedeutet wird. Der Grund ist psychologischer Natur: Während Nichthandeln naturgemäß schwer greifbar ist, haben aktive Handlungen eindeutige Verursacher (Merkel), die man so einfacher als Schuldige betrachten kann.
Das kann man so sehen, aber defakto hat Merkel die Polizei daran gehindert, ihre Arbeit zu tun. Das hätte sie aber nicht tun dürfen – der Innenminister hätte eine solche Anweisung geben müssen. Selbst wenn man ihr abkauft, dass eine wie auch immer geartete Notlage bestanden habe, so hätte die Grenze geschlossen werden müssen, als der Notstand vorbei war.
Fazit: übelste Hetze, mühselige und widerliche Polemik, kein einzige gescheites Argument. Für einen Mann der Feder als Klinge war das reichlich armselig.
Der Hashtag #MeTwo auf Twitter machte ziemlich Furore.
Jeder Migrant erzählte jede nur denkbare Belanglosigkeit und behauptete, das sei nun der Rassismus und es gab auch echten Rassismus zu entdecken.
Mal so an alle: Wenn einer fragt: wo kommst du her / von wo den wech/ oder so ähnlich: nee, kein Rassismus, sorry. Wenn jemand spricht hört man, ob der aus der eigenen Gegend kommt der nicht. Menschen aus Rheydt und/oder Gladbach machen eine Türe zu. Alle anderen Menschen im Rest der Republik kennen nur eine Tür oder aber Türen, wenn es denn mehrere sind. Wenn ich also sage: ey, mach ma die Türe zu“ gucken die Kollegen aus Aachen mich an und fragen, „sach ma, wo komms du denn her? “ Westfälische Kollegen fragen dann „von wo kommst du wech?“ Und ich sag dann: „Isch bin vom Rheydt“, dann trifft mich ein mitleidiger Blick und – die scheiss Türe wird zu gemacht! Fuck Durchzug! Ich bin Frau und mir ist kalt!
Es handelt sich aber nur um eine Tür, und ausser bei uns, kommt die auch noch ganz ohne e aus. Dieses e ist also ein sehr exklusives e, das nur die eigenen Sprachteilnehmer inkludiert. Also Folge exkludiert sie selbstverständlich alle anderen Sprachteilnehmer – das liegt in der Natur der Sache.
Wenn also ein Rheydter wie ich sagt, „mach ma die Türe zu“ und ein anderer fragt, „von wo komms du denn wech?“ ist das dann Rassismus?
Ich meine NEIN.
Es handelt sich auf der einen Seite um Nachfrage wegen Unverständnis oder aber um Nachfrage, wegen Unverständnis.
Einmal, weil der Sauerländer an sich es nicht versteht und zum anderen, weil der Sauerländer an sich es nicht verstehen kann.
Nun bin ich zwar im Shadowban, und war auch schon gesperrt und so, aber trotzdem lohnt sich Twitter.
Es ist ein globales Dorf, und ich gehöre zu den üblicherweise gut informierten Waschweibern. Ich wasche Germoneys dreckige Wäsche (wie andere auch) und bekomme mit, wer welche Wäsche wo anders dreckig hat und wäscht.
Quelle: https://de.indymedia.org/node/23169 (hieß es nicht neulich, die wären abgeschaltet?)
Gedankenexperiment:
Wir nehmen an, die Jungs um Martin Sellner von der IB hätten Fahrzeuge der Bundeswehr abgefackelt und würden sich öffentlich dazu bekennen.
Was wäre da los? Würde die Tagesschau auch nicht berichten und das heute Journal das lieber unter den Teppich kehren? Seit wann wusste die Polizei, dass es sich um einen Anschlag handelte – und warum gab es keine PK dazu? Und hätte man Martin nicht für immer eingeknastet? Warum sind die Vögel noch frei?
Fragen über Fragen.
Nachtrag: einer meiner Leser hat Probleme beim Aufruf gemeldet. Bei mir funktioniert der Link, sicherheitshalber hier der Screenshot:
For those who do not know: the Nazis used burnt lime. Here is a quote from Wikipedia:
According to eyewitness reports, burnt lime was distributed in the period of National Socialism, at least in the area of the transit ghetto Izbica on the floor of train cars, which transported victims of the Holocaust to the extermination camps. On contact with the wet human skin, it caused dangerous burns and burned the prisoner’s flesh.
According to rumor mill 50,000 of these noble savages still wait behind the fence and push to Europe.
In Cologne, a weapons ban was drawn for this weekend, meanwhile calls Mrs Reker to accommodate more „refugees“ on.
See also: https://www.welt.de/regionales/nrw/article180088162/Reaktion-auf-Gewalt-Waffenverbot-am-Koelner-Hauptbahnhof-Es-ist-ein-Signal.html und http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-erhaelt-brief-von-oberbuergermeistern-aus-koeln-duesseldorf-und-bonn-a-1220579.html
I do not know how to match that. I would suffer from brainwashing.
By the way, Mrs. Reker was the one who was struck down by the election campaign, where the attacker had a „xenophobic motive“ and who, after New Year’s Eve, called the women to an arm’s length distance from attackers. Why did not she keep herself at arm’s length from her attacker?
Meanwhile somewhere in NRW:
🆘‼😯⛪ #Germany: Muslims youth peeing against a German church, harass visitors and church workers (female kindergarten teachers) and want to convert this church into a mosque. pic.twitter.com/nnrYwwU5Rh
Meanwhile, South Africa is increasingly down the drain. The Buuren are expropriated, pursued, beaten, kicked, not infrequently killed. Everyone in Germany gets asylum, but not those who need it. The farmers are now receiving thousands of asylum in Russia.
In Europe, we have an acute Jewish loss to announce. As anti-Semitism does not diminish with the imported Mohammedans, it is simply too dangerous for many Jews. The Israeli state is aware of its security situation and tries to protect its citizens.
See also: https://www.bild.de/politik/ausland/headlines/brief-aus-tel-aviv-56452594.bild.html
Diese Woche gab es einige, wichtige Ereignisse, leider berichtet die Tagesschau nicht, und wenn, dann nur sehr ungenau.
Am Donnerstag haben rund 600 Invasoren die spanische Exklave Ceuta erstürmt. Dabei wurden Flammenwerfer und Branntkalk eingesetzt, viele Sicherheitskräfte wurden verletzt.
Für die, die es nicht wissen: die Nazis haben Branntkalk eingesetzt. Hier ein Zitat aus der Wikipedia:
Nach Augenzeugenberichten wurde Ätzkalk in der Zeit des Nationalsozialismus zumindest im Bereich des Durchgangsghettos Izbica auf dem Boden von Zugwaggons verteilt, welche Opfer des Holocaust zu den Vernichtungslagern transportierten. Beim Kontakt mit der feuchten menschlichen Haut verursachte es gefährliche Verätzungen und verbrannte das Fleisch der Gefangenen.
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumoxid, abgerufen am 28.07.2018
Das ist also kein Spass, und es steht nicht zu erwarten das Leute, die Flammenwerfer bauen und einsetzen in Europa Papierflieger für den Frieden bauen werden.
Der Spiegel berichtete verspätet über diese Vorkommnisse, doch absolut verharmlosend und bezeichnet diese Invasoren auch noch als „Flüchtlinge“.
Sie auch: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ceuta-hunderte-fluechtlinge-stuermen-erneut-spanische-exklave-a-1220315.html, abgerufen am 28.07.2018
Laut Gerüchteküche sollen 50.000 dieser edlen Wilden noch hinter dem Zaun warten und nach Europa drängen.
In Köln wurde für dieses Wochenende ein Waffenverbot ausgelost, derweil ruft Frau Reker zur Aufnahme von weiteren „Flüchtlingen“ auf.
Siehe auch: https://www.welt.de/regionales/nrw/article180088162/Reaktion-auf-Gewalt-Waffenverbot-am-Koelner-Hauptbahnhof-Es-ist-ein-Signal.html und http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-erhaelt-brief-von-oberbuergermeistern-aus-koeln-duesseldorf-und-bonn-a-1220579.html, beide abgerufen am 28.07.2018
Ich weiß gar nicht, wie man das überein bekommt. Ich würde an Gehirnspassmen leiden.
Frau Reker war übrigens die, die Wahlkampf niedergestochen wurde, wo der Angreifer ein „Fremdenfeindliches Motiv“ hatte und die nach Sylvester dann die Frauen zu einer Armlänge Abstand vor Angreifern aufgerufen hat. Warum hat sie eigentlich nicht selber eine Armlänge Abstand zu ihrem Angreifer gehalten?
Derweil irgendwo in NRW:
🆘‼😯⛪ #Germany: Muslims youth peeing against a German church, harass visitors and church workers (female kindergarten teachers) and want to convert this church into a mosque. pic.twitter.com/nnrYwwU5Rh
Derweil geht Südafrika immer mehr den Bach runter. Die Buuren werden enteignet, verfolgt, geschlagen, getreten, nicht selten umgebracht. In Deutschland bekommt zwar jeder Asyl, aber nicht die, die es brauchen. Die Farmer bekommen nun zu tausenden Asyl in Russland.
In Europa haben wir einen akuten Judenschwund zu vermelden. Da der Antisemitismus mit dem importierten Mohamedanern nicht weniger wird ist es vielen Juden einfach zu gefährlich. Der israelische Staat ist sich seiner Sicherheitslage bewusst und versucht, seine Bürger zu schützen.
Siehe auch: https://www.bild.de/politik/ausland/headlines/brief-aus-tel-aviv-56452594.bild.html, abgerufen am 28.07.2018
Was ist passiert, das die Gesellschaft heute so aussieht, wie sie aussieht?
Wir haben den Krieg verloren.
Das ist passiert. Mit dem verlorenen Krieg wurden alle immateriellen und ideellen Werte aus der Gesellschaft hinaus geblasen. Entnazifizierung nannte man das. Was vorher galt, galt plötzlich nichts mehr. Hilfsbereitschaft, Altruismus, Freundschaft, Treue, Ehre – alles einfach weg.
Die Mutterschaft stand sofort diskreditiert da, denn ehedem war Mutterschaft eine Vaterländische Pflicht, dem Führer möglichst viele Soldaten und neue Mütter zu schenken. Nach dem Kriege kamen viele junge Männer nicht mehr Heim, zu Hause mussten die Frauen sehen wie sie klar kamen. Und uneheliche Kinder waren nicht gut gelitten, man nannte sie Bastarde.
Vieles war zerstört, Häuser, Straßen, ganze Städte glichen einer Einöde aus Trümmern. Hunger war überall, Obdachlosigkeit, blanke Not und Elend.
Das führte dazu, das es nur noch um materielle Werte ging. Den Kindern sollte „es mal besser gehen“ und gemeint war, sie sollten sich mehr materielle Güter leisten können. Fresswampe, Auto, Urlaub, Haus.
Spätestens der Kulturmarxismus der 68er hat dann dafür gesorgt, das noch die letzten Reste von Anstand, Moral und Familiensinn abhanden gekommen sind. Es galt nur noch der totale Egoismus, Freiheit, Selbstbestimmung, Emanzipation – aber alles ohne Anstrengung. Da wurde eine Freizeit- und Wohlstandskultur ausgedacht, die völlig ohne Anstrengung und ohne Eigenverantwortung das alles erreichen sollte.
Kinder braucht man nicht – es gibt ja die Rentenversicherung. Arbeiten braucht man nicht, gibt ja Sozialhilfe. Armee braucht man nicht, gibt ja die NATO. Nur nehmen, nichts geben.
So sehen sie aus, die neuen Prioritäten. Eine Kultur des Wohllebens. Wohlleben ist ja etwas schönes, muss aber verteidigt werden – und da clasht es dann auch schon. Um Wohlleben verteidigen zu können, muss man darauf verzichten. Soldaten, Grenzschützer und Polizisten verzichten auf Wohlleben. Wenn man es aber nicht verteidigt, verliert man es.
Und jetzt weiß man auch, warum das nicht mehr funktioniert – weder die Minister sind bereit, diesen Verzicht zu fordern noch sind die Menschen bereit, auf Wohlleben zu verzichten, das ist ja der einzige Wert, den sie kennen.
Unsere Kultur des Wohllebens kann nur noch mit Auflösung auf die Angriffe auf sie reagieren. Das ist unser Dilemma.
Die derzeitige Invasion kommt mit Kämpfern, die haben einen Glauben, die haben eine Mission und die wissen, wofür sie kämpfen. Wir können diesen Glauben als noch so absurd empfinden – dieser Glaube stabilisiert das Innenleben dieser Leute und damit sind sie in der Lage, zu kämpfen – bis in den Märtyrer-Tod.
Will man unsere Kultur retten, braucht es wieder einen Sinn zu leben, und der muss außerhalb der materiellen Welt sein. Es braucht einen Glauben, jenseits von Gütern und Geld.
Die Aufgabe dieser Werte hat dazu geführt, das wir wehrlos geworden sind.
Meine Heimatstadt war die erste, die den Bombenhagel abbekommen hat. Die Engländer haben Rheydt und Mönchengladbach bombardiert, noch bevor Hitler London bombardieren lies.
Wenn die alten vom Krieg erzählt haben, von den Verhältnissen, dann erzählte mein Vater, wie der Lehrer in der Schule gefragt hat „Wer hat Feindsender gehört?“ und kam keine Antwort „Wer hat die Musiksendung sowieso gehört?“. Irgendein Kind meldete sich dann, anschließend war mindestens der Vater weg.
Der Vater meines Vaters war auch irgendwann weg. Göbbels hatte die berühmte Sportpalast-Rede gehalten, „wenn eine Bombe auf Berlin fällt, dann heiße ich Meyer!“. Dann fielen die Bomben auf Berlin und der Großvater hat mit seinen Kumpels Flugblätter gedruckt. Darauf stand: „Was nun, Herr Meyer?“. Sie haben sie erwischt. Den Großvater und seine Freunde, und Oma erzählte davon. Wie sie gesagt hat, „lass das, man wird dich holen und dann bringen die dich zum Spatzenberg“ und der Großvater sagte wohl „dann bringen sie mich zum Spatzenberg, pass du auf die Kinder auf“. Und dann war er weg. Später kam ein Brief, man habe ihn ins KZ Papenburger Moor gebracht, noch später, er sei auf der Flucht erschossen worden.
Vom Großvater habe ich mal ein Bild gesehen, wo das jetzt ist weiß ich nicht.
Wenn der älteste von meinen Onkeln vom Krieg erzählt hat, erzählte er oft, wie er niemals in den Luftschutzkeller ging, sondern immer oben blieb. Die Engländer haben Brandbomben geworfen, und die Jugendlichen blieben oben und hielten Brandwache. Sie haben diese Bomben dann vom Dach geworfen, da sind die Häuser in dieser Straße nicht ausgebrannt. Der Onkel hatte eine sehr verbrannte Hand.
Mein Vater erzählte, wie im Radio das Lied dudelte „Bomben, Bomben, Bomben auf Engeland“ und seine kleine Schwester, damals kaum 3 Jahre alt, ein Ei nach dem anderen nahm, auf den Boden warf und krähte „Bombe Eland! Bombe Eland!“
Der Krieg sei schlimm gewesen, erzählten sie alle. Aber dann wäre „die schlimme Zeit“ gekommen. Die Briten marschierten ein und dann die Demontage. Und am schlimmsten, die Vergewaltigungen und der Hunger.
Der jüngste von meinen Onkeln stammt aus dieser Zeit, der Großvater war längst weg und die Großmutter bekam noch ein Kind, 1946. Eine meiner Tanten hat nach ihrem Tod die Tagebücher der Großmutter gefunden – da hat das Grauen drin gestanden. Die Frauen haben geweint und der Onkel auch. Mein Vater war der Liebling der Großmutter, wohl, weil er damals versucht hat, seine Mutter zu beschützen und dafür hat er schwere Prügel kassiert. Seine schiefe Nase stammte aus der Zeit.
Nach dem Krieg gab es den Schulunterricht im 3-Schicht-System. 90 % aller Gebäude der Stadt waren zerstört, viele Lehrer in Gefangenschaft und andere überstanden die „Entnazifizierung“ nicht – „Wer hat Feindsender gehört?“. Im Winter erfroren die Leute in ihren Betten, denn es gab keine Kohlen und kein Öl, auch das Holz reichte nicht.
Wohl dem, der einen Garten hat. Der Nutzgarten war so wichtig für das Überleben der Familie. Gerade der Hungerwinter 1946/1947 hat das gezeigt. Es gab eine „Schulspeisung“, eine dünne Brotsuppe und Maisbrot. Viele sind verhungert, der Rest war sein Lebtag gezeichnet.
Der Mainstream war vor dem Krieg nationalistisch und antisemitisch. Alle Journalisten und Propagandisten hielten es für ihre Pflicht, in diese Richtung zu berichten. Nach dem Kriege war das weg und erstmal wurde Propaganda gegen Schwarzmärkte betrieben.
Die Zeiten ändern sich und das haben sie schon immer getan. Was gestern noch Vaterländische Pflicht war, ist heute schon ein Verrat an der Menschlichkeit. Und was damals Verrat war, ist heute eine Heldentat.
Mein Großvater war ein Sozialdemokrat und Christenmensch von echtem Schrot und Korn. Damals hat man ihn umgebracht, weil er ein Verräter an der Vaterländischen Sache war.