Zur Abwechslung ein Terroranschlag in New York

Ein Auto-in-Menschenmenge Anschlag. In New York. Ein Usbeke solls gewesen sein, man habe den schon vorher auf dem Radar gehabt, Allahu akbar soll er gerufen haben. Acht Leute sind gestorben, dem Attentäter hat man in den Bauch geschossen.

Kommt einem irgendwie bekannt vor.

 

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Oppositionsarbeit

Dieser Blog dient der Arbeit der Opposition. Ich bin mit der Arbeit der ReGIERung nicht einverstanden, aus ganz grundsätzlichen Erwägungen.

  • Wirtschaftspolitik: seit 2008, also über neun Jahre, haben wir Dauerkrise. Verursacht von einer völlig fehlgeleiteten Wirtschaftspolitik in der beggar they neighbour betrieben wird und die die Bürger ärmer noch als arm macht. In ganz Europa. Und weil die Ursachen nicht einmal benannt werden, wird man das Problem nicht lösen. Das prangere ich an.
  • Friedenspolitik: schon die völkerrechtswidrige Bombardierung der Budesrepublik Jugoslawien war ein Verbrechen. Man darf nicht einfach irgendwelche Läder bombardieren, das ist nach der UNO Charta verboten und auch nach unserem Grundgesetz. Ich bin für den Frieden.
  • Aussenpolitik: man darf die Länderchefs von anderen Staaten nicht einfach so beleidigen. Weder den von Saudi-Arabien, auch nicht den von Nordkorea, nicht den der Türkei und auch sonst keinen. Und man darf den anderen Völkern nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben, wofür sie ihr Geld auszugeben haben, wie sie sich zu organisieren hätten. Demokratie kann man nicht herbei bomben. Man hat sich aus den inneren Angelegenheiten von anderen Ländern herauszuhalten. Und vor allem, hat man das Völkerrecht zu respektieren, und zwar immer, nicht nur dann, wenn es einem gerade in den Kram passt. Wenn das Volk der Kosovaren beschließt, aus der Bundesrepublik Jugoslawien auszutreten und wir als Deutschland sagen, das Volk hat abgestimt, wir erkennen das an, dann muss man genauso die Entscheidung der Bürger auf der Krim respektieren und das Votum der Katalanen.
  • Innenpolitik: die Bürger werden gerupft, gegängelt, beschimpft, bespitzelt. Wir haben zweierlei Maß bei Verbrechen. Linke Verbrechen und Verbrechen, die von Ausländern begangen werden, werden kaum bestraft oder gar nicht, verharmlost, verschwiegen, die Schuld wird den Opfern gegeben. Rechte Verbrechen werden aufgeblasen, dass man meinen könnte, die Waffen-SS zieht durch die Städte und verheert alles und jeden. Bei der Polizei wird gespart, die Aufklärungsquoten bei Einbrüchen liegen unter 20 % und bei Mord, Totschlag und Vergewaltigung sind sie stark rückläufig. Der Rechtstaat funktioniert nur, wenn die Gesetze für alle gleich gelten, das gilt vor allem für unsere ReGIERung. Man kann nicht einfach so das Staatsgebeit aufgeben, indem man die Grenzen aufmacht und jeden bespucken, der sagt „äh, moment“. Das ist nicht nur ungesetzlich, sondern gefährlich.
  • Nudging: man will uns zur „Einsicht“ bringen. Man will uns inderekt vorschreiben, wie wir was zu denken hätten. Die Methode nennt sich Nudging. Wir sollen gute Menschen sein, aber nur wir Deutschen, die anderen nicht. Vegetarisch sollen wir sein, so wie Hitler, solidarisch, wir sollen alles schaffen, und wenn wir Angst haben, sollen wir in die Kirche gehen und ein Bild ansehen. In Wahrheit will man duldsame Untertanen, die sich widerspruchslos ausnehmen lassen. Dazu bedient man sich Schuldkomplexen, WK I. und WK II, angeblich sind wir Schuld an Drohnenmorden, weil wir bomben würden, wären die Flüchtlinge da, ausserdem sind wir alle Nazis. Und weil das nicht reicht, verballhornt man die Sprache, denn wer nicht sprechen kann hat Probleme mit dem Denken. Auch die Logik wird da abgeschafft, weil natürlich Nazi. Das macht man mit LGBTQ*XYZ Unfug, mit dem man auch gleich die Männer entmannt.

Ich widerspreche dem. Ich wehre mich gegen die Bevormundung durch Nudging, ich will Gesetze, die für alle gelten, weder Trump noch Putin oder irgendwen als neuen Hitler präsentiert bekommen, keine Kriegsbeteiligungen von Deutschland und eine gescheite Wirtschaftspolitik.

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Draghi packt die Bazooka wieder ein

Statt 60 Milliarden Euro „nur“ noch 30 Milliarden. Weil nämlich, nach nur fast drei Jahren die Inflation ins Haus steht und der Markt so richtig brummt, mit 2,1 % Wachstum. Sogar die Binnennachfrage sei gestiegen, so heißt es, was aber eigentlich nur an den 2 Millionen frischen Import-Fachkräften für das Wohlfühlen in unseren Sozialsystemen liegt.

Kann man hier nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=SM_uDzdlGu8

60 Milliarden wurden monatlich in Umlauf gebracht. Wo ist das viele Geld hin? Bei den kleinen Leuten ist es nicht angekommen, dafür hätte man es direkt an die Staaten geben müssen, die es als Rentenzahlung oder Arbeitslosengeld hätten auszahlen müssen, dann hätte es großflächig inflationiert. So aber 2,1 % Inflation. Da ist nichts angekommen. Suchen wir weiter. DAX. Im Januar 2015 bei 9.600 irgendwas Punkte, jetzt bei über 13.000. Da hat es also inflationiert. 35 % in ungefähr drei Jahren. Das nenne ich mal gallopierende Inflation. Immobilien. Plus 25 % alleine in Köln für Bestandswohnungen. Auch Inflation ohne Ende. Alle Möglichen „Investitions-“ und / oder „Anlagemöglichkeiten“ haben wie – für mich erwartet – bekloppt inflationiert. Das Geld ist wieder auf den eh schon viel zu großen Geldhaufen gewandert.

https://www.immobilienscout24.de/immobilienbewertung/ratgeber/immobilienindex/imx-deutscher-grossstaedte/koeln.html, abgerufen am 31.10.2017

Des Draghis Bazooka hat also nichts für die kleien Leute gebracht, dafür sind die Reichen noch reicher geworden. Und weil die wissen, dass Fiat Money keinen Wert hat, kaufen die alles, was irgendwie einen realen Wert hat, Gold, Betongold, Unternehmen oder Anteile daran.

Die Aussichten für 2018 sind daher duster. Geld für Staatsfinanzierung ist weiter nicht da, die Schuldensünder werden wieder sündiger, nochmehr vom Tafelsilber wird verscherbelt werden, die Steuern und Abgaben werden für die einfachen Bürger steigen. Der Staat wird wieder Anleihen herausgeben müssen und die wird er bezinsen müssen, die Zinsen aber muss aus den kleinen Leuten rauspressen.

Die Umverteilung geht weiter.

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Banker und Versicherungsvertreter als Priester der Geld-Religion

So, wie die Kirche ihre Theologen und Priester hat, so hat auch die Ökonomie ihre Theologen und Priester, wobei die Ökonomen die Theologie bestimmen, und die Banker sich um das Seelenheil ihrer Schäfchen bemühen.

Was haben Banker und Priester gemeinsam, wie komme ich auf so etwas?

Beide haben mit dem Versprechen des Heils zu tun. Beide verkünden das Heil. Der Priester verkündet das Wort Gottes, spendet sie Sakramente, hält die Messfeiern ab, verwaltet seinen Pfarrbezirk und steht für Gespräche zur Verfügung, damit keiner vom rechten Weg abkommt. Der Banker spendet den Segen des Kredits, befüllt den Bankomaten, verwaltet seinen Kontenbereich und steht für Gespräche zur Verfügung, damit keiner vom rechten Weg abkommt.

Es sind die Heilsversprechen, die beide eint. Freilich sind die Ziele unterschiedlich, die Belohnung für den gläubigen Christenmenschen kommt erst nach dessen Tod, während der Banker die Belohnung schon für das irdische Leben bereithält. Die seelsorgerische Tätigkeit beider eint sie.

Hat jemand ein Kind bekommen, so geht er zu seinem Banker und erzählt davon. Der Banker wird ihm raten, Vorsorge zu betreiben, z.B. Ansparen von Vermögen für die Ausbildung des neu geborenen Kindes. Vielleicht erzählt er noch was über Finanzierung beim Hausbau, neues Auto, alles Mögliche.

Wer zu seinem Priester geht bekommt ebenfalls den Rat Vorsorge zu betreiben. Hier wird dann zur Taufe geraten, erzählt dass man Vorbild sein muss, über Kindergärten und Schulen wird informiert, wieder alles Mögliche.

In schwierigen Lebenssituationen, z.B. bei Arbeitslosigkeit, geht man wieder zu beiden. Der Banker soll den Dispo nicht wegnehmen, damit die Familie nicht sofort in totale wirtschaftliche Bedrängnis gerät, der Priester seelischen Beistand leisten, denn Arbeitslosigkeit bringt oft psychische Belastungen mit sich. Beide haben Antworten auf die drängenden Fragen der Menschen.

Der Rückzug der Kirche aus der Gesellschaft sorgt aber dafür, dass die Menschen heute eher zum Banker gehen als zum Priester, meist kann der Banker auch wirkungsvoller und praktischer helfen. Die Banker übernehmen die Seelsorge, aber so wie die katholischen Priester auf ihre Bischöfe hören müssen, hören die Banker auf ihre Vorgesetzten.

Man setzt die Banker unter Druck, wenn die Verkaufszahlen für die neuesten Finanzprodukte und Versicherungen nicht stimmen, und das ist ein Problem, das seit vielen Jahrhunderten bekannt ist.

In der katholischen Kirche hieß die Versicherung für die Seele „Ablass“ und sollte den Sünder vor den ewigen Höllenqualen bewahren. Dieser „Ablasshandel“ löste die Kirchenspaltung, Reformation und Kriege aus. In der Geld-Religion übernehmen Zinsen und Spekulationsverluste diese Funktion.

Das allergrößte Problem ist aber, dass die neuen Seelsorger sich dessen nicht bewusst sind. Ob das der klassische Banker in der Volksbank ist oder der Versicherungskaufmann, ihnen ist die eigentliche Bedeutung ihrer Tätigkeit überhaupt nicht klar. Die alten Priester haben es noch gewusst, eben darum den Beruf ergriffen. Die neuen wissen, dass sie im gepflegten Umfeld arbeiten möchten, gern mit Zahlen zu tun haben und den Umgang mit dem Kunden lieben, Freude an Beratung haben, die Ausübung der Macht lieben (wer bekommt Kredit, wer nicht?), was sehr schön mit „Verantwortung übernehmen“ umschrieben wird.

In eigener Sache: genau dieses Thema der letzten drei Artikel werde ich am Dienstag mit Klaus Jäger auf meinem eigens dafür erstellten Youtube-Kanal diskutieren.

Wann: Dienstag, 31.10.2017, 20.00 Uhr
Wo: https://www.youtube.com/watch?v=aWDdKgB-rl0

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Theologie der Geld-Religion als Pseudo-Wissenschaft

oder die Unterdrückung der Wahrheit über das Wesen von Geld und Kapitalismus

Schuldgeld ist also nichts anderes als eine Religion, denn das Geld entsteht aus dem nichts (fiat Money), es ist mit nichts gedeckt und man muss an seinen Wert glauben.

Diese Religion kann nur im kapitalistischen System funktionieren, denn das kapitalistische  System basiert auf der absoluten Geldgier. Die Geldgier ist die Grundlage des Schuldgeldes, denn ohne das sinnentleerte Streben nach immer mehr von einer Fiktion wäre das Schuldgeld nicht möglich.

Wie alle Religionen benötigt auch die Geld-Religion einen theologischen Unterbau, das sind in dem Fall die Wirtschaftswissenschaften. Ebenso benötigt es Theologen, das sind die Ökonomen.

Wie es im christlichen Glauben unterschiedliche Auslegungen gibt, z.B. katholisch, evangelisch, anglikanisch oder auch orthodox, so gibt es das auch in der Wirtschaftswissenschaft. Hier gibt es die österreichische Schule, vertreten durch von Mises oder auch von Hayek, den Liberalismus von Schumpeter, die Chicago Boys um Milton Friedman, die historische Schule nach Weber oder auch Sombart, der Keynsianismus benannt nach Keynes und andere mehr. Aktuell dominiert der sogenannte Neoliberalismus. Diese Lehrmeinungen unterscheiden alle, aber in etwa so, wie der Katholizismus sich von den Orthodoxen unterscheidet. Der Kern bleibt gleich.
Da über Geld praktisch alles gelehrt wird, nur nichts über den religiösen Charakter erstaunt es auch nicht, dass die Wirtschaftswissenschaften als tatsächliche Wissenschaft dargestellt wird und nicht als Theologie. Nachfolgend die Kennzeichen der katholischen Theologie und die Gemeinsamkeit mit den Wirtschaftswissenschaften:

  • Die katholische Theologie ist nicht ergebnisoffen, der Glaube wird vorausgesetzt und als absolute Wahrheit hingenommen, es werden Dogmen aufgebaut, genau wie in den Wirtschaftswissenschaften
  • In dieser Theologie fehlt die Freiheit der Lehre. So wie die katholische Kirche die Lehrstühle mit eigenen Zöglingen besetzt, so tun dies auch die Wirtschaftswissenschaften.
  • Die Abstraktion von den Erfahrungen der Menschen, besonders das außer Acht lassen ihrer Gefühle. Das gilt wieder für den Katholizismus und die Wirtschaftswissenschaften
  • Inakzeptabilität von Teildisziplinen aufgrund ethischer Verwerflichkeit. Es ist dabei unerheblich, ob dies auf das katholische Missionswerk oder die Liberalisierung der Finanzmärkte angewendet wird.

Echte Wissenschaften unterscheiden sich aber ganz wesentlich von Theologien mit ihren Dogmen und lassen sich auch ganz klar abgrenzen:

  • Wissenschaft ist eine Erweiterung des Wissens durch Forschung
  • Statt eines Dogmas gibt es zunächst eine Theorie, die durch Beobachtung der Realität oder Experimente entweder bewiesen oder widerlegt wird
  • Alle Experimente und Beobachtungen werden so dokumentiert, dass diese durch andere Wissenschaftler nachvollzogen werden können

Prominentes Beispiel für die Existenz von Dogmen in den Wirtschaftswissenschaften ist beispielsweise der Zins. Der Zins wird immer als notwendig, gar natürlich dargestellt, wahlweise als Opportunitätskosten (im Neoliberalismus), als variabler Unternehmensgewinn (lt. Schumpeter), als Entschädigung für Konsumverzicht (sagt Senior) oder als Belohnung für die Nicht-Hortung des Geldes (glaubt Keynes), je nach dem, wen man fragt. Keine dieser Theorien stellt die Frage, ob man auf fiat Money, Geld aus dem Nichts, überhaupt Zinsen nehmen darf. Darf man denn Zinsen nehmen, für etwas, das es nicht gab und das zum Nulltarif geschaffen bzw. erfunden wurde? Gibt es dazu irgendeine Berechtigung? Und wenn es eine solche Berechtigung gibt, wie hoch darf der Zins dann sein? Ist die Vereinnahmung von Zinseszinsen gerechtfertigt?

Das Dogma des Zinses findet seine Entsprechung im katholischen Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes. Seit dem 1. Vatikanischem Konzil behauptet der Papst, er sei unfehlbar in allen Fragen des Glaubens. Folgerichtig hat Benedikt der XVI. Das Fegefeuer abgeschafft. Der Papst kann Gott also vorschreiben, ob es ein Fegefeuer zu geben hat oder nicht, stellt sich über Gott, seinem Herrn. Natürlich fasst da jeder aufgeklärte Mensch an den Kopf. Wie kann denn der Papst, ein Mensch, sich über Gott stellen? Das ist doch ein Unding, oder meine ich das nur?

Ein weiteres Wirtschaftswissenschaftliches Dogma ist das der Ratio, des Verstandes. Hier soll mit Hilfe des Verstandes ausschließlich das Gewinnstreben um seiner Selbstwillen verwirklicht werden, wenn man Benjamin Franklin, Adam Smith, Max Weber, Thomas Maltus und vielen anderen glaubt. Das totale Gewinnstreben, die absolute Gier ist „der Gedanke der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem als Selbstzweck vorausgesetzten Interesses an der Vergrößerung seines Kapitals“ nach Max Weber. Demnach Leben wir, um zu arbeiten und um zu raffen. Aber ist das Rational? Könnte man gleichem Recht eine Wirtschaftsordnung mit dem totalen Streben nach z.B. Liebe erfinden? Warum stellt das niemand in Frage?

Die Ratio als Dogma ist vergleichbar mit den Sakraldogmen der Katholiken. Demnach wird zum Beispiel der Eucharistie, dass allerheiligste Sakrament, die Zusage des ewigen Lebens und der Gemeinschaft mit Gott sowie die Vergebung der Sünden gemacht. Nach katholischer Lesart wandelt sich die Hostie in das Fleisch, der Wein in das Blut Jesus Christus. Der gleiche Jesus, der gesagt haben soll „wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt bin, da bin ich mitten unter ihnen“. Die evangelischen Christen glauben ebenfalls an das Abendmahl, allerdings eher spirituell. Sie glauben nicht, dass sie rohes Menschfleisch von Jesus Christus essen, und sie trinken auch nicht sein Blut. Sie glauben an eine Tischgemeinschaft mit ihrem Erlöser. Das ist aus katholischer Sicht ein unfassbarer Frevel, gemeinsame Eucharistie bzw. gemeinsames Abendmahl schließt sie deshalb aus.

Die Wirtschaftswissenschaft hat mit dem ewigen, unbegrenzten Wachstum noch so ein Dogma. Im Schuldgeld-System muss ständiges Wachstum herrschen, weil ständig neue Kredite ständig neuen Zinsendienst verlangen. Die Natur ist aber begrenzt, die Erde wird nicht größer. Es ist die Natur der Erde, unserem Wirtschaftsraum, begrenzt zu sein. Zudem gibt es viele endliche Rohstoffe, z.B. das Öl. Ewiges Wachstum setzt ständige Substitution voraus, endliche Rohstoffe lassen sich aber nicht ohne weiteres Substituieren. Man kann auch Süßwasser nicht einfach durch Salzwasser substituieren, insofern ist es zwingend erforderlich, die Ressourcen sparsam einzusetzen. Genau das geht mit unbegrenztem Wachstum, das es daher der Sache nach nicht geben kann, nicht. Warum sehen Ökonomen das nicht ein? Das ist doch ein Naturgesetz, es ist doch nicht änderbar, das muss der Mensch doch verstehen?

Aber auch die katholische Kirche hat noch ein fabelhaftes Dogma, das der Jungfrauengeburt durch Maria. Maria, kaum 16, also noch ein Teenager, wurde vom heiligen Geist schwanger, im Übrigen war sie verlobt mit dem Zimmermann Josef, der schon Mitte 40 gewesen sein soll. Das Kind, Jesus Christus, wurde auf natürlichem Wege geboren, und nach dieser Geburt soll Maria jungfräulich gewesen sein. Es mag ja sein, dass Josef nicht der Vater war, es kann auch sein, dass sie keinen „richtigen“ Geschlechtsverkehr hatte, sondern Petting oder irgendwas. Aber dass sie nach der Geburt des Kindes ein intaktes Hymen hatte, ist so weit hergeholt, das ich nichts dazu sagen kann. Ich habe höchstpersönlich 2 Kinder auf natürlichem Wege geboren, und um es plastisch auszudrücken, es ist, als wolle man etwas von der Größe einer Melone quetschen durch eine Öffnung mit der Größe einer Zitrone. Das ist doch logisch, das spätestens da das Hymen reißt. Warum verpflichtet denn keiner die Päpste, bei mindestens 20 Geburten anwesend zu sein?

Was passiert, wenn man an diesen Wirtschaftswissenschaftlichen Dogmen kratzt? Die Zinskritiker werden als Antisemiten beschimpft, wer an der Rationalität zweifelt bekommt Schwachsinn attestiert und die Wachstumszweifler sind eine Mischung aus beidem oder Kommunisten.

Ein bekannter Zweifler war zum Beispiel Silvio Gesell, der die Theorie der Freiwirtschaft entwickelt hat. Die Marxisten lachten über ihn, die Börsianer haben ihn verspottet, heute wird er ignoriert. Zudem wirft man ihm Rassismus, Eugenik, Antisemitismus und sozial Darwinismus vor. Da Silvio Gesell Kind seiner Zeit war (1862 – 1930) verwendete er in seinen Werken auch die Sprache seiner Zeit, tatsächlich konnte ihm derlei niemals nachgewiesen werden. Prof. Dr. Franz Hörmann ist ebenfalls ein bekannter Geld-Zweifler, er hält, genau wie ich, unser Geldsystem für ein eher religiöses Phänomen. Er soll ein Antisemit sein, die Vorwürfe wurden über ein gefaktes Interview erhoben. Er hat inzwischen seinen Lehrstuhl verloren. Herr Prof. Dr. Bernd Senf ist auch ein bekannter Zweifler. Er empfiehlt das eigene Nachdenken und erklärt, wo die Probleme beim derzeitigen System liegen. Als Diskussionsgrundlage empfiehlt er das Studium von Gesell und Kennedy. Auch er schlägt sich mit dem Vorwurf des Antisemitismus herum, auch hier ohne jede Substanz.

Dieses Vorgehen deckt sich mit dem Vorgehen der römisch katholischen Kirche.
Wer beispielsweise gegen das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes argumentiert, über den wird eine Akte angelegt. Die Inquisition, die jetzt Glaubenskongregation heißt, wacht streng über ihre Dogmen. Kommen dann noch Zweifel an der Menschlichkeit Jesus dazu, ist man ganz schnell als Theologe seine Lehrbefugnis los. Das passierte dem Schweizer Hans Küng. Gotthold Hasenhüttl erging es nicht besser, er hat ökumenische Gottesdienste mit gemeinsamer Eucharistie / Abendmahl abgehalten, und das obwohl die Kollegen von der Inquisition ihn zuvor schon „liebevoll“ ermahnt hatten. Die kirchliche Lehrerlaubnis kann man auch verlieren, wenn man nicht so recht an die Jungfrauengeburt Marias glauben kann oder will, und das dann auch noch öffentlich kundtut. Jedenfalls Uta Ranke-Heinemann erging es so, und auch heute noch bezeichnet sie die katholischen Lehren als „Märchenreligion“.

In der Art und Weise mit Kritikern umzugehen, tut aber weder der Wirtschaftswissenschaft noch der katholischen Kirche gut. Man muss seine Kritiker ernst nehmen. Der Kritiker beschäftigt sich mit dem Thema und der Sache, er setzt sich auseinander. Die Kritik sollte als Verbesserungsvorschlag aufgenommen werden. Jedes Ding hat zwei Seiten, Tag und Nacht gehören zusammen, so wie laut und leise, hell und dunkel, Kopf und Zahl. Der Kritiker zeigt uns die andere Seite, dafür muss man ihm danken, nicht verteufeln.

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Die geheime Staatsreligion: Geld

Ich habe in meinem Blog schon erklärt, was Geld eigentlich ist, und man es herstellt, und das all die schönen Theorien vieles sind, nur nicht in der Nähe der Realität.

Siehe
https://osthollandia.wordpress.com/2015/01/15/was-geld-sein-sollte-und-was-geld-ist/
https://osthollandia.wordpress.com/2017/08/22/geldschoepfung-ist-beschiss/
https://osthollandia.wordpress.com/2015/01/24/inflation/
https://osthollandia.wordpress.com/2015/01/23/des-draghis-bazooka/
https://osthollandia.wordpress.com/2015/02/27/schuldenkrise-mal-wieder/

Wenn dieses umfassende und ausführlich gelehrte Theorem des Geldes nicht stichhaltig ist, wenn trotz zahlreicher theoretischer Nachweise und vor allem durch die Realität bewiesen ist, dass es nicht stimmen kann, stellt sich die Frage, warum man trotzdem krampfhaft festhält, warum man es trotzdem lehrt. Was ist es?

Es kann sich eigentlich nur um eine geheime Staatsreligion handeln. Die Begründung ist einfach: Schuldgeld funktioniert nur, wenn alle daran glauben.

Alle Theorien zur Wirtschaftswissenschaft basieren auf dem Irrtum, dass man alle Dinge im Leben und auf der Welt berechnen kann, in Geld messen kann. Gefühle kann man aber nicht berechnen, und hier liegt ein großes Problem, nämlich die Geldgier. Geldgier ist eine irrationale Leidenschaft, hat also mit der Ratio, der Vernunft, nichts zu tun. Die berechnende Logik ist aber die Grundlage der Wirtschaftswissenschaften und damit unseres Geldes.

Die Geldwirtschaft, insbesondere die Geldmärkte, beruhen auf der unbedingten Geldgier. Eine Ableitung von Gesetzmäßigkeiten kann also nicht funktionieren, weil sich Gefühle und Leidenschaften nicht berechnen lassen.

Es muss also eine Staatsreligion sein, einen anderen Schluss kann man nicht ziehen. Das gesamte Verhalten lässt darauf schließen, wer den Zinseszins in Frage stellt wird wie ein Ketzer behandelt, ein Aussätziger. Wer heute versucht, ohne Geld zu leben, der hat die gleichen Probleme wie Menschen, die im Mittelalter exkommuniziert wurden. Alternativen werden nicht zugelassen.

Ebenso gibt es in der Sprache bezeichnende Wörter, die ein religiöses Motiv nahelegen. Da gibt es Steuersünder und Schuldensünder, Gläubiger, Heilsökonomen und allerlei mehr, allen gemeinsam ist der Gott Mammon. Geld ist Gott, die Banker sind die Priester, die Ökonomen sind die Theologen. Geld macht allein selig, Geld macht glücklich, um an Geld zu kommen ist quasi alles erlaubt. Die irrationale Geldgier ist Macher und Motor der heutigen Wirtschaft, Bescheidenheit hat ausgedient.

Wer viel Geld hat, der ist ein Idol, ein Star, wer wenig oder keins hat, der ist nichts wert. Der Mensch wird gemessen an der Dicke seines Bankkontos, nicht an seinen guten oder schlechten Taten, nicht an dem, was er sagt, nur an seinem Verdienst. Dies führt zu verheerenden Auswüchsen, da werden Organe gehandelt, Kinder nach Wunsch fabriziert, Kinder gehandelt, Menschen gemordet, Menschen in den Selbstmord getrieben, Kriege werden geführt – all das im Auftrag des Geldes, versteckt hinter vorgeschobenen Begründungen.

Wenn das stimmt, und Geld = Gott ist, so muss man sich die Heilsversprechen durch den Besitz von Geld ansehen. Diese Versprechen und Verheißungen sind ebenso umfangreich wie die Heilsversprechen der früheren Religionen. Der alte Gott gab Leben, auch ewiges, Gott gab Schönheit, Gesundheit, Freunde, Familie, Glück. Gott war Schöpfer und Herr über alle Welt, die Menschen dienten ihm und waren unter seinem Himmel vereint.
Die Segnungen von Geld sind ebenso umfassend; mit Geld kann man quasi alles kaufen, Freunde, Gesundheit, Schönheit. Allerdings mit einem Haken: waren die Menschen früher aneinander interessiert, ist das heute anders. Die unbedingte Geldgier lässt die Menschen dieses Geld einander abjagen, weil mehr eben besser ist.

Sind die Freunde aber nur gekauft, verliert man sie mit dem Verlust von Geld. Das gleiche gilt für gekaufte Liebe, auch diese kann nicht beständig sein. Die Freunde sind in Wahrheit nicht die Freunde des Menschen, des Geld besitzenden Menschen, sondern vielmehr die Freunde seines Besitzes, nämlich des Geldes. Ändert sich der Besitzer, wandern die Freunde zum neuen Besitzer. Kommerzielle Freundschaft hat also keinen emotionalen Bezug zum Menschen, sondern nur einen zum Kommerz, also zum Geld.
Gekaufte Gesundheit ist so eine Sache, da auch die Ärzte dem Geld verpflichtet sind, werden sie ihre eigenen Vermögen zu mehren suchen. Ein chronisch Kranker ist ein toller Patient, weil er regelmäßig den Arzt konsultieren und daher Gebühren bzw. Rechnungen bezahlen muss. Wer aber ernsthaft krank ist, der kann mit viel Geld die besten Ärzte für die Lebensverlängerung bezahlen.

Der Tod hat in der Religion des Geldes keinen Platz, da ein Toter weder konsumiert und damit Geld zu anderen bringt, noch verdient er an seinem Tod Geld. Damit hat der Tod ausgedient, ist nicht länger Bestandteil des Lebens, nicht mehr Erlösung von Krankheit, nicht mehr Übergang in die neue Welt, denn das Geld kennt kein Leben nach dem Tod. Als Folge ist er unerwünscht, wird verdrängt und ausgegrenzt.

Die Schönheit des Menschen orientiert sich in dieser Religion nicht mehr am gegebenen, sondern am künstlich möglichen. Weil der Tod am besten nicht stattfindet, muss jedes Zeichen seines unaufhaltsamen Näherrückens erbarmungslos ausgemerzt werden. Der schöne Mensch ist jung, vital und hat Geld. Gepflegt ist nur, was gekauft ist, wertvoll ebenfalls, ein natürlich schöner Busen ist nicht mehr schön genug. Da wird an Nasen korrigiert, Lippen zu Schlauchbooten umgeformt, Fett abgesaugt, Falten unterspritzt – man kann es sich einfach nicht vorstellen. Die schöne Frau hat in jedem Fall geschminkt zu sein, schon weil man damit Geld verdienen kann. Das Ganze wird verpackt in möglichst unrealistische Ideale, normale, gesunde Gegebenheiten werden zu Schönheitsmankos umdefiniert, weil man damit Geld verdienen kann. Hier sei nur mal der Irrsinn mit der sog. Orangenhaut erwähnt, die weggerubbelt, gecremt, gelasert usw. werden soll, dabei aber eine biologische Notwendigkeit ist. Das Bindegewebe der Frau ist darauf ausgelegt dehnbar und elastisch zu sein, anders wären Schwangerschaften nicht möglich.

Freundschaft, Gesundheit und Schönheit – hohle Phrasen mit falschen Definitionen.

Der Wert des Menschen kann beziffert werden. Weil absolut alles berechenbar ist, kann man eben auch den Wert des Menschen berechnen. Selbstverständlich nimmt man hier als Basis seine wirtschaftliche Stärke, also das was er bei Weiterleben noch hätte Verdienen können. Als Nennwert für einen Menschen können die „Schadenersatzzahlungen“ bei Tötungen z.B. bei Flugzeugabstürzen oder „Kollateralschäden“ bei Kriegseinsatz genommen werden. Ein Afghanischer Familienvater ist demnach 200 US-Dollar wert. Unerträglich!

Dazu auch: Jörn Klare „Was ich Wert bin. Eine Pressemitteilung“, Information über das Buch http://www.suhrkamp.de/buecher/was_bin_ich_wert_eine_preisermittlung-joern_klare_46168.html am 28.02.2013

Der Mensch gilt dem Menschen nichts, wenn er an das Geld glaubt. Geld ist das, was die Bibel als „der Antichrist“ oder „die Hure Babylon“ bezeichnet.

In den Schulen wird Unfug gelehrt, in den Nachrichten Lügen als Wahrheit propagiert, der Mensch konsequent der Familie entfremdet und kommerzialisiert, seine Arbeitskraft unter Wert verhökert weil Geiz so geil ist, Nächstenliebe durch Geldgier ersetzt, Gott durch Geld ersetzt und es stellt sich die Frage: wem nutzt es?

  •  dem Arbeitnehmer? Nein, denn er wird ausgebeutet, ist ein Kostenfaktor, im besten Fall noch Konsument.
  • der Natur? Nein, denn sie wird geplündert und zerstört.
  • dem Bauern? Nein, er wird ebenfalls ausgebeutet und geplündert. Er mutiert vom Kenner und Bewahrer der Natur zu ihrem ärgsten Feind, sprüht Gift, quält Tiere in nie da gewesenem Ausmaß.
  • den Kindern? Denen gibt man alle möglichen Rechte, nur das Recht auf Liebe und Erziehung durch seine Eltern nicht. Damit entfällt das Wesentlichste von allen Menschenrechten, denn Kinder können ohne Liebe nicht wachsen und gedeihen, ja nicht einmal leben
  • den Unternehmern? Nein, auch die nicht, wer Verantwortungsvoll und menschlich eine Unternehmung leiten will, wird aktiv daran gehindert.
  • die Bankbesitzer? Ja. Sie sind die einzigen, die beim Spiel mit Zins und Zinseszins verdienen. Schon heute gibt es 13 mal mehr Schulden (und Guthaben) als Güter und Produkte, und diese Guthaben gehören den Banken bzw. ihren Besitzern.

Diese gesamte Religion nutzt also ausschließlich den Herren über das Geld etwas, Menschen, die ärmere Menschen als Unrat betrachten, für die Gier die höchste Tugend ist. Eine winzige Gruppe Menschen, die nicht bereit ist, auch nur ein bisschen zu teilen, die statt dessen Regierungen erpressen, Menschen ausbeuten, Staaten in Kriege stürzen. Sie wollen, dass ihnen die ganze Welt gehört, plus 5%. Letztlich sind auch die Abschaffung der Demokratie in Europa durch den ESM, die Vorbereitung der Kriege in Syrien und Iran auf diese Gegebenheiten zurück zu führen.

Geld ist aber nicht Gott!

Nochmal der Hinweis: am Dienstag, 31.10.2017 um 20.00 Uhr werde ich mit Klaus Jäger diese Fragestellung, nämlich ob es sich um eine Religion handelt oder nicht – ich kann mich ja auch irren – diskutieren. Herr Jäger ist ein in christlicher Religion unglaublich bewanderter Mensch und ich bin sehr gespannt, wie er das einschätzt.

 

 

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Kein Vize für Glaser

Das sind schon ein paar saubere Patent-Demokraten, die in unserem Bundestag rumlungern. Wohlfeile, salbungsvolle Reden wurden da geschwungen, das Hohelied auf die Demokratie gesungen.

Und dann: kein Bundestagsvize für Glaser. „Umstrittene“ Äußerungen zum Islam habe der getätigt. Nö, hat der nicht. Er ist der völlig legitimen Meinung, dass der Islam in seiner politischen Ausrichtung nicht mit dem Grundgesetz kompatibel ist und dass Menschen, die die Demokratie abschaffen wollen, sich nicht auf die Religionsfreiheit berufen können dürfen. Das sehe ich ähnlich und es steht in der Tradition zum Radikalenerlass, der besagt, dass Verfassungsfeinde vom öffentlichen Dienst ausgeschlossen werden dürfen.

Siehe auch: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22734/radikalenerlass, abgerufen am 25.10.2017

Artikel 4 GG besagt folgendes:
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Jeder kann und darf glauben, was immer er will. Wer an den Pumuckel glauben möchte, der kann das tun. Wer an das fliegende Spaghetti-Monster glauben möchte und in die Kirche der Pstafari gehen mag, bitte gerne, jederzeit. Freiheit des Glaubens meint aber auch, dass ich weder an den Pumuckel noch an das Spaghetti-Monster glauben muss, und ich kann auch sagen, das die Pastafari-Kirche ein Karnevalsverein ist und ich nicht denke, dass es sich um eine Religion handelt.

Umstritten ist die Kirchen-Eigenschaft bei Scientology – für mich ist das keine Religionsgemeinschaft, sondern eine Psycho-Sekte und ich halte die für gefährlich. Andere sehen das anders.

Beim Islam muss man differenzieren, da gibt es die bürgerlichen Muslime, in unserer Gegend haben die eine Art rheinischen Islam so wie wir einen rheinisch-katholischen Glauben. Eher entspannt, was der Papst im neuesten Bulletin oder die aktuelle Fatwa aus Ägypten besagen hat man vielleicht gehört, oder auch nicht, Italien und Ägypten sind weit und wir müssen miteinander auskommen.

Es gibt aber auch die Hardcore Typen und die legen die Schriften wörtlich aus. 500 Jahre Reformation haben unseren die Zähne gezogen, die Moslems hatten keine Reformation. Und jemand, der den Koran wörtlich auslegt und den Islam so meint leben zu müssen, der ist kein Demokrat, der hält nichts von Gleichberechtigung, und der denkt, er müsste den Frieden mit dem Schwert verteilen und allen Ungläubigen den Kopf abschlagen. Der Islam kennt keine Religionsfreiheit, denn er duldet schlechterdings keine anderen Religionen. Für diese Leute ist ein gläubiger Christ ein ungebildeter Moslem, der nicht mitbekommen hat, dass Mohammed dagewesen ist und die Bibel daher weggeworfen werden kann. Moslem heißt nichts anderes wie Gläubiger und Islam Hingabe an Gott. Das ist nicht Grundgesetz konform weil es ein totalitärer Anspruch ist.

Der Staatsrechtler K.A. Schachtschneider hat ein bemerkenswertes Buch dazu geschrieben, es gibt aber auch frei verfügbar einen sehr guten Vortrag dazu:

Die Väter unseres Grundgesetzes haben die Religionsfreiheit festgeschrieben, was aber auch die Freiheit von der Religion sein kann. Dazu haben wir Meinungsfreiheit, die Freiheit unserer Abgeordneten, die nur ihrem Gewissen verpflichtet sind. Und Kirche und Staat sind getrennt.

Jetzt wurde einer nicht gewählt, weil er den Glauben von anderen nicht anerkennt, nun fallen wir weit hinter die Verfassung von 1872 zurück. Denn seit gestern hat wieder eine „Religion“ das Melden in diesem Staat, der Laizismus ist perdü.

Hinweis in eigener Sache: am 31. Oktober um 20.00 Uhr habe ich eine Diskussion mit Klaus Jäger, Kanlabetreiber ClusterVisionMach2 auf Youtube, Thema „die geheime Saatsreligion Geld„. Dazu habe ich einen Youtube-Kanal erstellt, der natürlich auch osthollandia heißt. Vorbereitend werde ich in den nächsten Tagen meine Thesen hier veröffentlichen und dann mit Herrn Jäger diskutieren.

 

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Das GANZE Bild, Teil 2

Und weil es so schön ist, machen wir doch gleich mal weiter. Zum Ganzen Bild gehört, dass immer schon Nazis im Bundestag waren. Sie waren nie weg. Ich als Bürger will aber das Schlimme nicht wieder kommen lassen und ich glaube, meine Mitmenschen wollen das ebenfalls nicht.

Doch was wir aktuell erleben ist das Schleifen des Rechtes auf höchster Ebene. Angela Merkel das das Recht ins Unrecht gesetzt! Sie gehört vor ein Gericht.

Jeder, der Augen im Kopf hat und sich das Denken noch nicht hat abgewöhnen lassen, der kann das sehen. Und was sieht er da?

  1. Die Aufgabe der Landesgrenzen. Nach Jellinek hat ein Staat ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und eine Staatsgewalt.
    Das Staatsvolk in Deutschland ist das Deutsche Volk, nicht das von Arabien. Das Staatsgebiet ist das der Bundesrepublik Deutschland und die Staatsgewalt haben die Deutschen Bürger an diesen Staat übertragen. Die Aufgabe der Grenzen ist die Aufgabe der Staatlichkeit.
  2. Die Aufgabe des Rechtstaates. In der Hauptstadt Berlin ist es bereits zusammengebrochen, da will man lieber LGBTQ* und Denkmäler für Drogendealer, statt ordentlicher Verfahren. Die Situation ist weder in Duisburg noch in Köln wirklich besser.

    Mit der Aufgabe der Rechtstaatlichkeit ist aber der Zerfall der Ordnung garantiert. Schon bilden sich Parallel-Systeme der Migranten, die weder Polizei noch Justiz anerkennen und sich regelmäßig mit diesen Massenschlägereien liefern.

  3. Systematisches Wegsehen bei der Gewalt von Links und der Gewalt von Migranten. Das will man lieber nicht wahrhaben, da berichtet nicht. Aber mit Latten auf Demokraten losgehen, Vermietern es unmöglich machen, dass sich Demokraten treffen, wenn die auch nur annähernd differenziert über diese Themen reden ist ein großes Problem. Und auf die Polizei schimpfen, wenn sie Frauen vor Übergriffen schützen ist auch ein Thema für sich. Hauptsache wir Twittern #Metoo, dann berichten alle über geile weiße Säcke, nicht über die armen Rapefudschies.
  4. Alles hitlern, was nicht mit Teddybären auf Migranten wirft. Alles Nazis. Ich möchte mal eine Sache klar stellen, ich habe überhaupt nichts gegen Ausländer. Ich hab was gegen diese Schmarotzer, die hierher kommen, nichts für das Land tun, Hartz IV abgreifen, nicht arbeiten, die Sprache nicht lernen und dann auch noch die Leute belästigen, Drogen konsumieren und verticken, Leute ausrauben und das Land unsicher machen. Jene Typen, die ihre Familien und kleinen Kinder im Krieg im Stich gelassen haben und dann mit Transparenten vor dem BAMF protestieren, sie würden ihre Kinder vermissen. Das sind Fahnenflüchtige. Fahnenflucht ist strafbar, da gibt es hierzulande 5 Jahre Knast drauf. Und soweit ich weiß, ist das überall strafbar.
  5. 900 Milliarden für das Sozialsystem. Diese 900 Milliarden müssen vorn irgendwem erarbeitet werden. Das machen die 40 Millionen Arbeitnehmer, die es hierzulande gibt. Ich habe schon Anfang des Jahres darüber geschrieben, dass vereinzelte Volksgruppen überproportional oft mehr aus dem System herausholen, als sie einzahlen. Mit den Migranten hat sich das Problem dramatisch verschärft. Unser Land ist nicht reich und die Menschen sind es auch nicht. Das Land und dieses System funktionieren nur, weil wir laufend Leistung erbringen. Die gesamten privaten Vermögen betragen gerade mal das 3-fache BIP, und das ist auch noch zu 60 % bei nur 1 % aller Familien angehäuft. Man kann in dieses Land nicht unendlich viele Leute reinholen, die dann auch noch mitgefüttert werden müssen. Das sind alles Umlagesysteme, das sind keine Ersparnisse.
  6. Eurokrise und Veramung der Leute. Wir leben in Zeiten einer Infrastrukturapokalypse. Die Toiletten in den Schulen funktionieren nicht. Die Brücken sind kaputt, die Straßen marode. Da ist in den letzten 30 jahren alles auf Verschleiß gefahren worden und die Löhne steigen seit über 20 Jahren nicht mehr adäquat. Über 300.000 Haushalte ohne Strom, weil die Leute den nicht bezahlen können.
  7. Meinungseinschränkung. Ich war vor 10 Tagen nochmal in Peniche und es war nochmal schlimmer als beim letzten mal. Wir stehen sehr kurz vor sowas wie der Festungshaft für Oppositionelle wie mich, denen man Nazitum, Hatespeech, Fakenews oder sonstwas andichtet, weil noch selber gedacht.

Und das kann wirklich jeder sehen. Der Ossiblock hat für die letzte Wahl den Begriff „Notwehrwähler“ eingeführt, das finde ich sehr treffend. Ich habe die AfD aus Notwehr gewählt, so kann man das ausdrücken. Dank an den Kollegen für diesen sehr guten Begriff!

https://ossiblock.wordpress.com/2017/10/22/der-notwehrwaehler/, abgerufen am 22.10.2017

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Das GANZE Bild, Teil 1

Der Journalismus heute ist nur mehr in der Lage, Mini-Fragmente zu liefern, nicht aber mehr das Ganze Bild. Diese Fragmente werden dann auch noch in schwarz-weiß geliefert und nicht mit allen Schattierungen.

Wer heute die Tagesschau sieht und sich gut informiert fühlt, der hat ein Problem. Alle 14 Tage steht der neue Wiedergänger Hitlers auf der Matte und er ist umzingelt von Nazis, die jetzt auch noch im Bundestag sitzen.

Freilich sassen schon immer Nazis im Bundestag, schon weil so viele nach 1945 von der NSDAP in neuen bzw. wieder zugelassenen Parteien integriert worden sind. Laut Wikipedia hatte die NSDAP 1943 7,7 Mio Mitglieder, das ist etwas weniger als 10 % der damaligen deutschen Bevölkerung. Und die sind ja nicht alle im Krieg umgekommen sondern wurden von den Alleierten „Entnazifiziert“ und sind auch Mitglieder in allen Parteien gewesen.

Hier die Liste, 1:1 kopiert von der Wiki:

Name NSDAP Parteimitglied­schaften ab 1945 Amt bzw. Ämter
Achenbach, Ernst
(1909–1991)
1937–1945 FDP ab 1950 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen
1957–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages
1964–1977 Mitglied des Europaparlaments
Adelmann von Adelmannsfelden, Raban Graf
(1912–1992)
ab 1939, auch SA CDU 1957–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Ahrens, Adolf
(1879–1957)
ab 1934 DP 1949–1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
Ahrens, Hermann
(1902–1975)
1931–1945 GB/BHE bzw. GDP ab 1955 1951–1963 Mitglied des niedersächsischen Landtags,
1965–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages,
ab 1962 Bundesvorsitzender der GDP
Ahrens, Karl
(1924–2015)
ab 1942 SPD 1969–1990 Mitglied des Deutschen Bundestages,
1983–1986 Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates
Albrecht, Erwin
(1900–1985)
1936–1945, auch SA CDU ab 1955 Landtag des Saarlandes, ab 1957 Vorsitzender der CDU-Fraktion
Alef, Heinrich
(1897–1966)
1930–1945, 1933–1945 Bürgermeister von Bad Godesberg FDP kandidierte ab 1953 für den GB/BHE zum Deutschen Bundestag, später in der FDP im Landkreis Altena aktiv und Kreistagsmitglied in Meinerzhagen
Angermeyer, Joachim
(1923–1997)
ab 1941 FDP 1976–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Arndt, Rudi
(1927–2004)
1944–1945 SPD 1956–1972 Landtagsabgeordneter in Hessen, Ministerämter in Hessen, 1972–1977 Oberbürgermeister Frankfurt am Main, 1979–1989 MdEP, davon 1984–1989 als Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas
Asbach, Hans-Adolf
(1904–1976)
1933–1945 GB/BHE bzw. GDP ab 1950 Minister für Soziales, Arbeit und Flüchtlingsfragen bzw. Stellvertretender Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
Aschoff, Albrecht
(1899–1972)
ab 1933 FDP 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
Auer, Theodor
(1899–1972)
ab 1934 bis 1964 Botschafter
Bachmann, Georg
(1885–1971)
ab 1940 CSU 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Bayerns, bis 1962 Mitglied des Bayerischen Landtages
Bading, Harri
(1901–1981)
1937–1939 (Austritt) SPD ab 1945 Mitglied des Deutschen Bundestages
Baeuchle, Hans-Joachim
(1922–2007)
ab 1940 SPD ab 1946 1969–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
Baier, Fritz
(1923–2012)
ab 1941 CDU 1956–1977 Mitglied des Deutschen Bundestages
Bargen, Werner von (1898–1975) 1933–1945 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
Bartels, Wolfgang
(1903–1975)
1933–1945 CDU ab 1945 1957–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Bartram, Walter
(1893–1971)
1937–1945 CDU ab 1946 1950–1951 Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, 1952–1957 Mitglied des Deutschen Bundestags
Bauer, Josef
(1915–1989)
ab 1937 CDU ab 1951 1953–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Bayerl, Alfons
(1923–2009)
ab 1941 SPD ab 1955 1967–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Becher, Walter
(1912–2005)
1931–1945 DG ab 1947, ab 1954 GB/BHE, ab 1967 CSU 1956–1958 Vorsitzender des Witikobundes, 1968–1982 Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, 1950–1962 Landtagsabgeordneter in Bayern für DG und GB/BHE, 1965–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CSU
Berg, Hermann
(1905–1982)
ab 1937 FDP, FVP, DP 1955–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Binder, Paul
(1902–1981)
ab 1940 als NSBDT CDU ab 1946 1947–1952 Landtag von Württemberg-Hohenzollern,
1953–1960 MdL Baden-Württemberg
Birrenbach, Kurt
(1907–1987)
1933–1945 CDU ab 1953 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU
Bismarck, Otto von
(1897–1975)
1933–1945 CDU ab 1946 Mitglied des Deutschen Bundestages
Blankenhorn, Herbert
(1904–1991)
1938–1945 CDU ab 1946 Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes
Bläsing, Anneliese
(1923–1996)
1941–1945 NPD Sekretärin im Deutschen Bundestag 1953–1957
Mitglied des Hessischen Landtags für die NPD (1966–1970)
Bockenkamp, Walter
(1907–1994)
1930–1945 DP, CDU 1959–1967 Mitglied des niedersächsischen Landtags,
1955–1960 Mitglied des Rundfunkrates des NDR
Böhme, Georg
(1926–2016)
ab 1944 CDU ab 1951 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
Böhme, Günter
(1925–2006)
ab 1943 CDU 1969–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
Böhme, Herbert
(1907–1971)
1931–1945 NPD ab 1965
Bosselmann, Gustav
(1915–1991)
ab 1937 CDU 1963–1982 Mitglied des niedersächsischen Landtags,
1965–1970 niedersächsischer Justizminister,
1976–1977 niedersächsischer Innenminister
Brandes, Bruno
(1910–1985)
ab 1933 CDU 1969 Mitglied des Deutschen Bundestages,
1981–1985 Landrat des Landkreises Holzminden
Brecht, Julius
(1900–1962)
ab 1937 SPD ab 1947 1949–1953 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft,
1957–1962 Mitglied des Deutschen Bundestages
Bremm, Klaus
(1923–2008)
ab 1941 CDU ab 1950 1967–1969 Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages,
1969–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages
Brese, Wilhelm
(1896–1994)
ab 1937 CDU ab 1945 1949–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Brückner, Reinhard
(1923–2015)
1941–1945 Grüne Partei Mitglied des hessischen Landtags 1982–1984
Bucher, Ewald
(1914–1991)
bis 1945 FDP/DVP 1950–1972, ab 1984 CDU 1962–1965 Bundesminister der Justiz, 1965–1966 Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau
Buchka, Karl von
(1885–1960)
1933–1945 DVP, ab 1948 CDU 1953–1958 Mitglied des Deutschen Bundestages
Buggle, Wilhelm
(1915–1989)
1937–1945 CDU 1964–1984 Mitglied des Baden-Württembergischen Landtags
Burckardt, Richard
(1901–1981)
ab 1940 FDP 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
Büttner, Fritz
(1908–1983)
ab 1937 SPD ab 1945 1957–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Campe, Carl von
(1894–1977)
ab 1940 DP Botschafter der Bundesrepublik
Carstens, Karl
(1914–1992)
Ab 1933 SA, 1940–1945 auch NSDAP CDU ab 1953 Deutscher Bundespräsident
Caspar, Helmut
(1921–1980)
1939–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1963–1978
Conrad, Wilhelm
(1911–1971)
1937–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1958–1970
Conring, Hermann
(1894–1989)
1937–1945 CDU 1953–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Croll, Willi
(* 1924)
1942–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1970–1976
Dahlgrün, Rolf
(1908–1969)
bis 1945 FDP ab 1949 1962–1966 Bundesminister der Finanzen
Dannemann, Robert
(1902–1965)
ab 1933 FDP 1949–1955 Mitglied des Deutschen Bundestages
Deist, Heinrich
(1902–1964)
ab 1938 SPD 1953–1964 Mitglied des Deutschen Bundestages
Diebäcker, Hermann
(1910–1982)
ab 1937 CDU 1957–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Diehl, Günter
(1916–1999)
ab 1938 Staatssekretär im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Botschafter in Neu-Delhi und Tokio
Doepner, Friedrich
(1893–1965)
1941–1945 GB/BHE 1954–1958 Mitglied des Schleswig-Holsteiner Landtags
Dorls, Fritz
(1910–1995)
1929–1945 CDU ab 1946, 1949 GuD / DKP-DRP, ab 1949 SRP Vorsitzender der SRP
Dreher, Eduard
(1907–1996)
1937–1945 Ministerialdirigent im Bundesjustizministerium
Dreyer, Hugo
(1910–1982)
ab 1935 GB/BHE, CDU 1955–1967 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
Dreyer, Nicolaus
(1921–2003)
ab 1939 FDP, CDU 1963–1970 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
1972–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Duckwitz, Georg
(1904–1973)
1932–1945 Botschafter, Staatssekretär
Duckwitz, Richard
(1886–1972)
1933–1945 DP, GDP Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
Dürr, Hermann
(1925–2003)
ab 1943 FDP, DVP, SPD 1957–1965 und 1969–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Eckhardt, Walter
(1906–1994)
ab 1933 CSU ab 1956 1957–1961, 1964–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Edert, Eduard
(1880–1967)
ab 1940 parteilos 1949–1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
Effertz, Josef
(1907–1984)
ab 1933 FDP 1961–1968 Mitglied des Deutschen Bundestages
Ehmke, Horst
(1927–2017)
1944–1945 SPD ab 1947 SPD Parteivorstand 1973–1991, Bundesminister der Justiz, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Bundesminister für Forschung und Technologie, Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen
Eisenmann, Otto
(1913–2002)
ab 1933 DP, FDP 1958–1970, CDU ab 1970 1957–1967 Mitglied des Deutschen Bundestages,
1967–1969 Minister für Arbeit, Soziales und Vertriebene in Schleswig-Holstein
Elsner, Martin
(1900–1971)
1939–1945 GB/BHE 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Enders, Christian
(1899–1984)
1937–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1962–1970
Engelbrecht-Greve, Ernst
(1916–1990)
ab 1935 CDU 1953–1962 Mitglied des Deutschen Bundestages,
1962–1975 Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Schleswig-Holstein,
1971–1975 Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein
Engell, Hans Egon
(1897–1974)
1931–1945, auch 1933–1945 SS GB/BHE ab 1950 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Enseling, Elisabeth
(1907–1998)
ab 1940 CDU 1966–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Entenmann, Alfred
(* 1927)
1944–1945 CDU 1964–1984 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
Eppler, Erhard
(* 1926)
1944–1945 Gesamtdeutsche Volkspartei ab 1952, seit 1956 SPD 1968–1974 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Erdmann, Gerhard
(1896–1974)
1933–1945 1949–1954 Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände,
Vorstandsvorsitzender der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und -arbeitslosenversicherung
Ernesti, Leo
(1925–1996)
ab 1943 CDU ab 1951 1967–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Ertl, Josef
(1925–2000)
ab 1943 FDP 1961–1987 Mitglied des Deutschen Bundestages,
1969–1983 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Etzdorf, Haso von
(1900–1989)
1933–1945 Deutscher Botschafter in Großbritannien
Farke, Ernst
(1895–1975)
ab 1937 DP 1949–1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
Fassbender, Heinrich
(1899–1971)
1931–1933 ab 1945 NDP, ab 1946 FDP, ab 1955 DP, ab 1962 DNVP, 1964–1969 NPD 1949–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Feuring, Adolf
(1902–1998)
ab 1937 SPD ab 1946 1967–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Fiedler, Eduard
(1890–1963)
bis 1945 GB/BHE, ab 1962 FDP 1953 Mitglied des Deutschen Bundestages
Filbig, Josef
(1891–1963)
vor 1931–1945, 1933–1945 Oberbürgermeister von Amberg DG 1952–1958 Oberbürgermeister von Amberg
Filbinger, Hans
(1913–2007)
1937–1945 CDU ab 1951 Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Fischer, August
(1901–1986)
1937–1945 parteilos Bürgermeister von Kempten (Allgäu)
Frank, Karl
(1900–1974)
ab 1937 FDP 1951–1960 Finanzminister in Baden-Württemberg,
1952–1964 Mitglied des Baden-Württembergischen Landtages
Franken, Paul
(1903–1984)
1933–1940 CDU erster Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung
Friedrich, Bruno
(1927–1987)
1944–1945 SPD ab 1954 1972–1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
Friedrich, Otto Andreas
(1902–1975)
1941–1945 1969–1973 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
Fuhrhop, Hans-Jürgen
(1915–2004)
ab 1937 CDU 1970–1982 Mitglied des niedersächsischen Landtags
Furler, Hans
(1905–1975)
1934–1945 CDU Präsident des Europaparlamentes
Gemein, Heinz
(1906–1958)
1930–1945 GB/BHE 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Genscher, Hans-Dietrich[3] (1927–2016) 1945 LDPD 1946–1952, ab 1952 FDP 1965–1998 Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesaußenminister (1974–1992)
Giesecke, Gustav
(1887–1958)
1925–1945 SRP 1949–1952 Mitglied des Niedersächsischen Landtages (1951–1952)
Gille, Alfred
(1901–1971)
1937–1945, auch SA ab 1933 GB/BHE ab 1950, ab 1961 GDP Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein, Mitglied des Deutschen Bundestages für die GDP
Glüsing, Hermann
(1908–1981)
1928–1933 (gleichzeitig SA-Mitglied) CDU 1949–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
Goppel, Alfons
(1905–1991)
1937 oder. 1939–1945, ab 1933 auch SA CSU bayerischer Innenminister (1958–1962), Ministerpräsident von Bayern (1962–1978)[4]
Grewe, Wilhelm
(1911–2000)
1933–1945 Völkerrechtler im Beraterstab Konrad Adenauers 1955 Leiter der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes
Güde, Max
(1902–1984)
1940–1945 CDU 1961–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Gutmann, Wilhelm
(1900–1976)
1931–1945 GP, NPD 1968–1972 Mitglied des Landtags in Baden-Württemberg
Halt, Karl Ritter von
(1891–1964)
1933–1945 Präsident des westdeutschen Olympischen Komitees
Hellwig, Karl
(1924–1993)
1944–1945 SPD Mitglied des hessischen Landtags 1970–1983
Hellwing, Günter
(1914–1996)
1938–1945; 1939 SS; 1940 SD; 1943–1944 Gestapo Marseille SPD 1957 MdL NRW; 1958 Bundesvorstand der SPD
Henckel von Donnersmarck, Georg, Graf
(1902–1973)
1937–1945 CSU 1953–1957, 1959–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Höcherl, Hermann
(1912–1989)
1931–1932 und 1935–1945 CSU ab 1949 1961–1965 Bundesminister des Innern, 1965–1969 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Hopf, Volkmar
(1906–1997)
1933–1945 CSU ab 1959 Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, ab 1964 Präsident des Bundesrechnungshofs
Hunke, Heinrich
(1902–2000)
1923–1945 BHE ab 1955 Mitglied des niedersächsischen Landtags, zuletzt Ministerialdirigent bis 1967
Hütter, Margarete
(1900–2003)
1943–1945 DVP/FDP 1949–1953, 1955–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Joel, Georg
(1898–1981)
1926–1945 DRP 1955 bis 1959 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
Jordan, Pascual
(1902–1980)
1933–1945, SA ab 1933 CDU 1957–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Kempfler, Friedrich
(1904–1985)
1932–1945 CSU ab 1949 1957–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages
Kiep, Walther Leisler
(1926–2016)
1944–1945 CDU 1965–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesschatzmeister der CDU (1971–1992)
Kiesinger, Kurt Georg
(1904–1988)
1933–1945 CDU ab 1946 1958–1966 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, 1966–1969 deutscher Bundeskanzler
Klausa, Udo
(1910–1998)
1933–1945, dito SA CDU 1951 bis 1954 stellvertretender, dann verantwortlicher Geschäftsführer des Landkreistags NRW; 1954 bis 1975 Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland
Klausner, Wolfgang
(1906–1958)
1940–1945 CSU 1953–1958 Mitglied des Deutschen Bundestages
Kley, Gisbert
(1904–2001)
1940–1945 CSU 1969–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
Köhler, Otto
(1897–1960)
1933–1945 FDP ab 1955 1957–1960 Mitglied des Deutschen Bundestages
Kohlhase, Hermann
(1906–2002)
1937–1945 FDP 1956 bis 1958 Wirtschaftsminister in NRW, 1966–1970 Minister für Landesplanung in NRW
Konrad, Franz
(1891–1957)
1933–1945 parteilos oder CDU 1954 bis 1956 Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd
Körner, Georg
(1907–2002)
1929–1945 GB/BHE, FDP, FVP, DP, GDP und NPD 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Kracht, Ernst
(1890–1983)
1933–1945 1950–1958 Leiter der Staatskanzlei der schleswig-holsteinischen Landesregierung
Kraft, Waldemar
(1898–1977)
1943–1945 1950–1955 GB/BHE, ab 1956 CDU 1950–1953 Finanzminister in Schleswig-Holstein, 1951–1953 geschäftsführender Justizminister in Schleswig-Holstein, 1953–1956 Bundesminister für besondere Aufgaben
Krapf, Franz
(1911–2004)
ab 1936, ab 1933 auch SS bis 1976 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland beim NATO-Rat in Brüssel
Krüger, Hans
(1902–1971)
1933–1945 CDU 1963–1964 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte
Kuntscher, Ernst
(1899–1971)
1938–1945 CDU 1949–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Kunz, Lothar
(1892–1972)
1938–1945 GB/BHE 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Lange, Heinz
(1914–1985)
SS Division Das Reich bis 1945 FDP MdL NRW 1954–1975, dort stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion 1966–1969 und Vorsitzender dieser Fraktion 1969–1970; später CDU
Langeheine, Richard
(1900–1995)
spätestens 1933 DP, GDP, CDU 1955–1974 Mitglied des niedersächsischen Landtags, 1955–1959 niedersächsischer Justiz- bzw. Kultusminister, 1959–1961 Vizepräsident des Landtages, 1965–1970 niedersächsischer Kultusminister und Stellvertretender Ministerpräsident
Lemke, Helmut
(1907–1990)
bis 1945 CDU, ab 1950 Ministerpräsident in Schleswig-Holstein
Leverkuehn, Paul
(1893–1960)
1937–1945 CDU 1953–1960 Mitglied des Deutschen Bundestages
Lindrath, Hermann
(1896–1960)
1937–1945 CDU 1953–1960 Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesminister für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes (1957–1960)
Maunz, Theodor
(1901–1993)
1933–1945 CSU 1957–1964 Bayerischer Kultusminister
Melchers, Wilhelm
(1900–1971)
Botschafter bis 1965
Meyer, Philipp
(1896–1962)
1932–1945 CSU 1953–1962 Mitglied des Deutschen Bundestages
Mikat, Paul
(1924–2011)
1943–1945 CDU 1962–1966 Kultusminister in Nordrhein-Westfalen
Mix, Erich
(1898–1971)
1932–1934 und 1939–1945, SS-Standartenführer FDP Mitglied und Vizepräsident des Landtages Hessen
Neinhaus, Carl
(1888–1965)
1933–1945 CDU 1952 Präsident der Verfassunggebenden Landesversammlung und bis 1960 Mitglied des Landtags Baden-Württemberg,
1952–1958 Oberbürgermeister in Heidelberg
Neumann, Erich Peter
(1912–1973)
bis 1941 CDU 1961–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
Nüßlein, Franz
(1909–2003)
Generalkonsul in Barcelona
Oberländer, Theodor
(1905–1998)
1933–1945 FDP, ab 1950 GB/BHE, ab 1955 CDU 1953–1960 Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen, 1953–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Petersen, Helmut
(1903–1982)
bis 1945 GB/BHE bzw. GDP ab 1950 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Pohle, Wolfgang
(1903–1971)
1933–1945 CDU, später CSU 1953–1957, 1965–1971 Mitglied des Deutschen Bundestages
Redeker, Martin
(1900–1970)
1933–1945 CDU Mitglied des Landtags Schleswig-Holstein
Reichmann, Martin
(1907–2000)
ab 1. August 1932 FDP 1961–1969 Mitglied des Deutschen Bundestages
Reinefarth, Heinz
(1903–1979)
ab 1932, auch SS GB/BHE Mitglied des Schleswig-Holsteiner Landtags
Rieger, Alfred
(1907–1990)
ab 1. Oktober 1931 FDP 1956 Hauptgeschäftsführer des FDP-LV Nordrhein-Westfalen, 1961–1970 MdL NRW
Ringelmann, Richard
(1889–1965)
CSU-nah 1950–1954 Staatssekretär im Finanzministerium
Röder, Franz-Josef
(1909–1979)
1933–1945 CDU Ministerpräsident des Saarlandes (1959–1979), 1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Rößler, Fritz (Dr. Franz Richter)
(1912–1987)
1930–1945 DKP-DRP, 1950 DRP und SRP 1949–1952 Mitglied des Deutschen Bundestages
Saam, Hermann
(1910–2005)
1933–1945 FDP/DVP 1952–1955 und 1960–1964 Mitglied des Baden-Württembergischen Landtages,
1965–1969 Mitglied des Deutschen Bundestags,
1966–1968 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP
Samwer, Adolf Franz
(1895–1958)
1936–1945 GB/BHE, CDU 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestags
Schachtschabel, Hans Georg
(1914–1993)
1937–1945, ab 1933, SS ab 1935 SPD ab 1946 1969–1983 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1974–1975 Mitglied des Europäischen Parlaments
Schallwig, Friedrich-Wilhelm
(1902–1977)
1932–1945 BHE Mitglied des Landtags Baden-Württemberg
Scheel, Walter
(1919-2016)
1941–1945 FDP ab 1946 1974–1979 deutscher Bundespräsident
Schepmann, Wilhelm
(1894–1970)
1923–1945 BHE Kreistags- und Stadtratsabgeordneter in Gifhorn, stellvertretender Bürgermeister in Gifhorn
Scheringer, Richard
(1904–1986)
1923–1931 ab 1931 KPD/DKP 1972–1982 Gemeinderat in Kösching
Schiess, Karl
(1914–1999)
bis 1945 CDU 1964–1980 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
1972–1978 Innenminister von Baden-Württemberg
Schild, Heinrich
(1895–1978)
1932–1945 DP/CDU 1953–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Schiller, Karl
(1911–1994)
1937–1941/45 SPD 1966–1972 Bundeswirtschaftsminister
1971/72 auch Bundesfinanzminister
Schleyer, Hanns Martin
(1915–1977)
1937–1945, SS ab 1933 (zuletzt Untersturmführer der Waffen-SS) CDU ab 1970 1973–1977 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
Schlitter, Oskar
(1904–1970)
ab 1934 Botschafter
Schmidt-Wittmack, Karlfranz
(1914–1987)
1938–1945 CDU 1953–1955 Mitglied des Deutschen Bundestages
Schneider, Heinrich
(1907–1974)
1930–1937 DPS bzw. FDP ab 1950 Stellvertretender Ministerpräsident des Saarlandes
Schneider, Ludwig
(1893–1977)
1933–1945 DVP, später FDP 1954–1966 Landtagsabgeordneter in Hessen
Schönhuber, Franz
(1923–2005)
1941–1945 Die Republikaner 1983–1995 1989–1994 Mitglied des Europäischen Parlaments
Schranz, Helmuth
(1897–1968)
1925–1945 DP/GDP 1953–1961 Mitglied des Deutschen Bundestages
Schröder, Gerhard
(1910–1989)
1933–1941 (Austritt) CDU ab 1950 1953–1961 Bundesminister des Innern
1961–1966 Bundesminister des Auswärtigen
1966–1969 Bundesminister der Verteidigung
Schütz, Hans
(1901–1982)
1938–1945 CSU 1949–1963 Mitglied des Deutschen Bundestages
Schwann, Hermann
(1899–1977)
1933–1945 FDP, ab 1961 VDNV, ab 1965 AUD 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Seiboth, Frank
(1912–1994)
1939–1945 GB/BHE ab 1952, ab 1961 GDP, ab 1967 SPD 1953–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
1958–1966 Mitglied des hessischen Landtages
Seidl, Alfred
(1911–1993)
1937–1940 CSU 1958–1986 Mitglied des bayrischen Landtages, 1970–1972 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1972–1974 Fraktionsvorsitzender
1974–1978 Staatssekretär im Justizministerium Bayern
1977–1978 Bayrischer Innenminister
Siemer, J. Hermann
(1902–1996)
1933–1945 CDU 1947–1951 Mitglied des Niedersächsischen Landtages
1953–1972 Mitglied des Deutschen Bundestages
Sievers, Wilhelm
(1896–1966)
1925–1945 CDU 1955–1959 Stadtpräsident von Kiel
Stegner, Artur
(1907–1986)
1931–1945 FDP ab 1945, ab 1957 GB/BHE 1949–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
1951 Landtagsabgeordneter in Niedersachsen, Landesvorsitzender der FDP in Niedersachsen
Strathmann, Hermann
(1882–1966)
ab 1940 CSU 1946–1950 Mitglied des Bayerischen Landtags
Stücklen, Richard
(1916–2002)
1939–1945 CSU 1949–1990 Mitglied des Deutschen Bundestages; Bundestagspräsident (1979–1983)
Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen (1957–1969)
1949–1990 Mitglied des Deutschen Bundestages
Stürtz, Gustav
(* 1915)
1934–1945 NPD 1966–1970 Landtagsabgeordneter in Hessen
Taubert, Eberhard
(1907–1976)
1931–1945 ab 1950 Volksbund für Frieden und Freiheit
Troßmann, Hans
(1906–1993)
1935–1945 CSU ab 1949 erster Direktor beim Deutschen Bundestag
Vogel, Werner
(1907–1992)
1938–1945 DIE GRÜNEN 1983 gewählter Bundestagsabgeordneter (vor Konstituierung des Bundestages Mandat niedergelegt)
Weirauch, Lothar
(1908–1983)
1934–1945 FDP 1950 bis 1954 FDP-Bundesgeschäftsführer; danach Ministerialbeamter und Agent des Stasi der DDR in Bonn
Weyer, Willi
(1917–1987)
1937–1945 FDP ab 1950 Landtag von Nordrhein-Westfalen
1953–1954 Mitglied des Deutschen Bundestages
1954–1958 und 1962–1975 Minister in NRW, zeitweise stellvertretender Ministerpräsident
1957–1987 Präsident des Landessportbundes NRW; 1974–1986 Präsident des Deutschen Sportbundes
Willeke, Friedrich Wilhelm
(1893–1965)
1933–1945 CDU 1953–1965 Mitglied des Deutschen Bundestages
Wittenburg, Otto
(1891–1976)
1937–1945 DP 1949–1957 Mitglied des Deutschen Bundestages
Woitschell, Gerhard
(1910–1969)
1928–1945 NPD 1966–1969 Landtagsabgeordneter in Hessen
Wurz, Camill
(1905–1986)
1937–1945 CDU 1956–1976 Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg
Ziegler, Wilhelm
(1891–1962)
1933–1945 GB/BHE 1950–1954 Mitglied des Hessischen Landtages
Zimmermann, Friedrich
(1925–2012)
1943–1945 CSU 1957–1990 Mitglied des Deutschen Bundestages
Bundesinnenminister 1982–1989
Bundesverkehrsminister 1989–1991
Zoglmann, Siegfried
(1913–2007)
ab 1934 FDP bis 1970, ab 1974 CSU 1963–1968 Mitglied des Landtages NRW
1957–1976 Mitglied des Deutschen Bundestages
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Regen in Portugal und andere Überraschungen

Chuva in Portugal, Hallelujah! Der Regen hat die Brände gelöscht, landauf landab.

Gestern waren wir zu Gast bei einer Freundin, die hatte noch andere Freundinnen eingeladen, weil wir als Deutsche wohl exotisch sind. Mein Mann spricht fließend Portugiesisch und wir gehören nicht zu den „hier haste Geld nu mach was ich will“-Touristen. Wir sind normale Leute und die anderen auch, und das ist wohl das Ding.

Jedenfalls beim Essen: Diskussion über den Präsidenten, Marcelo Rebelo de Sousa. Der Präsident ist sehr beliebt, der braucht keinen Leibwächter. Die Leute fallen dem in die Arme und knuddeln den durch, sie weinen und lachen mit ihm. Im TV konnte man Bilder sehen, wie er in Oliviera do Hospital war, die Feuer hatten über 100 Todesopfer gekostet. Der Mann war sichtlich angefasst und erklärte dann, dass das Parlament nochmal darüber nachdenken soll, ob die Regierung noch die richtige sei. Die Innenministerin und der Premier hatten verkündet, es sei wie es sei, man müsse damit leben – das hat die meisten Portugiesen tief getroffen und sie waren entsetzt.

Und dann kommt dieser Präsident und sagt, er sei der Verteidiger der über 100 Opfer und wenn die Regierung und das Parlament nicht reagierten, er täte es ganz bestimmt.

Dann passierte das in Deutschland undenkbare, die Regierung konnte das nicht mehr wegquatschen. Die Innenministerin ist zurück getreten. Die Portugiesen sind stolz, Portugiesen zu sein und so einen Präsienten zu haben.

So einen Präsidenten will ich auch haben. Einer, der dann nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt geht und der Regierung erklärt, dass es so nicht geht. Einer, der den Opfern bei steht. Einer, der den Finger in die Wunde legt und Frau Merkel daran erinnert, dass die Typen mit den MGs jetzt nicht an der Grenze stehen, sondern den Karnevalsumzug bewachen müssen, blos weil irgendein Arschgesicht keine „unschönen Szenen“ an der Grenze haben will – die haben wir nämlich jetzt im Innern.

Dieser Präsident kann durch Portugal laufen, jeder nimmt den mit, jeder läd ihn zum Kaffee ein, jeder mag den, und er mag die Leute.

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