Geldschöpfung ist Beschiss

Gestern habe ich eine erstaunliche Dokumentation auf Phönix gesehen. Das nannte sich „Die große Geldflut“ und ist ein sehr empfehlenswerter Film.

Siehe auch: https://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/die_grosse_geldflut/2443093?datum=2017-08-21, abgerufen am 22.08.2017

Es wurde tatsächlich vernünftig über Geld berichtet. Was fehlte war – wie immer – Schulden als Guthaben der anderen zu benennen, weil die Schulden des einen eben immer das Guthaben von einem anderen sind.

Was es aber gab: Geldmenge in richtiger Größe, Darstellung Weltwirtschaft in annehmbarer Größe, Menge von Schulden/Guthaben insgesamt und in Relation zu den anderen Größen, Derivate in Relation. UND: Giralgeldschöpfung. Und: Schweizer Vollgeldinitiative OHNE Aluhut.

Sie wissen es also doch. Und sie können es. Dafür zahle ich doch Rundfunkbeitrag. Aber sowas muss nicht Montags kurz vor Mitternacht auf Phönix sondern nach der Tagesschau im 1. gezeigt werden.

Und für alle, die es nicht wissen oder wissen wollen: der Buchungssatz lautet Forderung an Verbindlichkeit auf das gleiche Konto.

So stellt eine Sparkasse oder Bank Geld her. Oma Ernas Sparbucheinlagen sind nicht die Gelder für einen Kredit, sondern eine Sichteinlage. Und eine Sichteinlage ist nichts anderes als ein Auszahlungsanspruch eines Kunden, daher sind auch nicht genutzte aber eingeräumte Dispokredite Sichteinlagen.

Um 100 Euro Kredit herzustellen benötigte eine Bank zwischen 1 und 3 Euro Sichteinlage.

So macht man Geld und das ist Beschiss. Das ist mit nichts besichert und derzeit völlig ausser Kontrolle.

Was nervig war waren Onkel Hans-Helmut und Tante Gerda (Name egal) die dann die übliche Beschwerde über die niedrigen Zinsen illustriert haben. Enteignung der Sparer und so. Ist es nicht. Niemand hat einen Anspruch auf Zinsen, das sich sein Geld automatisch vermehrt.

 

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Bento entdeckt: wahre Liebe

Schreiben die natürlich nicht so. Bei denen ist das gleich wieder Abweichung und schimpft sich „Demisexualität“.

Siehe auch: http://www.bento.de/gefuehle/was-wir-von-demisexuellen-lernen-koennen-1604723/#refsponi, abgerufen am 21.08.2017

Nach deren Definition ist jemand, der sich erst verlieben möchte, bevor er das Bett mit jemand anderem teilt, demisexuell und das sei eine asexuelle Neigung.

Ich betrachte das eher als normal. Liebe und Sex, das sind zwei Seiten der selben Medallie. Eine körperliche Erfahrung hinterlässt immer auch seelische Spuren und natürlich umgekehrt. Mir kann doch keiner erzählen, das herumvöglen mit jemand x-beliebiges die gleiche Erfüllung bringen kann wie ein Intimsein mit einem geliebten Menschen als Ausdruck dieser Liebe. Und was soll das mit Asexualität zu tun haben, also der Abwesenheit von sexuellem Verlangen?

Man könne von demisexuellen Menschen lernen, schreiben sie weiter. Stimmt. So unnützer Kram wie Treue, das Nichtherumhuren, Vertrauen, Nähe, Intimität – quasi die Basis von Ehe und Familie, denn hapert es daran scheitert die Ehe und zerbricht die Familie.

Frag doch mal jemaden, wie war deine Kindheit? Dann sagt der gut oder schlecht und dann frag, wie war die Ehe deiner Eltern – meistens ist die Antwort die gleiche. Das geht nicht immer auf, aber in ca. 90 %.

Der Artikel geht dann noch ein wenig auf Dating Apps ein, und wie man da Mr. oder Mrs. Right treffen könne. Kann man aber nicht. Was soll an einem Typen richtig sein, der jede Nacht in einem anderen Bett liegt? Für sowas hatte man früher den Ausdruck Casanova oder Schürzenjäger, die waren noch nie gut angesehen. Für die Damen hatte man deutlich unfreundlichere Worte, wenn sie einen solchen Lebenswandel führten. Was man sich bei solchen Datings allerdings holen kann sind Geschlechtskrankheiten aller Art, ungewollte Kinder und eine leere Seele.

Alles in allem ein nutzloser und fragwürdiger Artikel der ein ebensolches Licht auf die Autorin Alex Berber wirft.

 

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Heute Stream bei von Osterhal

Erstmal muss man sagen, Chapeau, der Junge macht was.

Leider wurde der Stream getrollt und es hat recht lange gedauert, bevor die Trollin aus dem Stream verbannt wurde. Mich hat das ziemlich viel Kraft gekostet, weil die Dame immer wieder im Thema gesprungen ist und das mal so gar nicht einsehen wollte. Ausserdem hatte sie eine Behinderung und glaubte, das berechtigte sie, den Mittelpunkt zu spielen und danach ausfallend werden zu können und grenzte dann in einer Beleidigung, man woll sei nicht dabei haben, weil sie ja behindert sei.

Ich wollte sie nicht mehr dabei haben, nicht wegen Behinderung, sondern weil sie zum Thema nichts beitragen wollte. Ich habs quittiert mit „ja, wir wollen dich nicht mehr dabei haben, wir haben uns jetzt eine Stunde Zeit genommen, Dir zuzuhören weil wir solche Arschlöcher sind, und nu is mal gut“ nicht wörtlich, sondern sinngemäß. Die hat aber auch einen Stuß gelabert – liebe Eltern, besonders Vater und Mutter.

Ich bin nunmehr der Meinung, wir sollten einen eigenen Stream machen. Thema das aktuelle auf der Agenda, das Ganze regelmäßig einmal im Monat, weiß ich, jeden ersten Dienstag im Monat, ab 20.00 Uhr. Sowas sollte stemmbar sein. Dienstags weil Weltraumaffen streamen Sonntags, DVA haut Videos raus Sonntags und Donnertags, der Reaktionär macht unabhängig, genau wie Hagen Grell – kommt man also mit den wichtigsten Verbündeten der Gegenöffentlichkeit nicht ins Gehege.

Ich bin auch der Meinung, der Moderator sollte da was vorbereiten und einblenden über das die Diskutanten dann eben reden.

Wer auf sowas Lust hat melde sich bei mir, falls sich jemand meldet wäre der Termin 05.09.2017, 20.00 Uhr.

Jo, das wärs.

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In eigener Sache

Einer meiner Artikel war diese Woche Thema im PaD, Paukenschlag am Donnerstag.

Ich habe keine Ahnung wie ich zu dieser Ehre gekommen bin. In der Sache sollte ich gelegentlich eine Erwiderung schreiben, weil da wohl ein Ding falsch verstanden wurde aber, es ist der PaD.

Egon W. Kreutzer (http://www.egon-w-kreutzer.de/), den ich seit Jahren bewundere, hat meinen Artikel diskutiert. Meine Gedanken haben ihn erreicht und zum Nachdenken angeregt.

Ich flippe aus. Einer der reflektiertesten Menschen, Blogger unter den Bloggern aus meiner Bloggosphäre liest meinen Blog. Das ist so unglaublich. Ich freue mich so sehr 🙂

Das hat zu einem Ansturm auf den Artikel geführt, der ist mehr als 600 mal aufgerufen worden. Nun muss man wissen, dass mein Blog 10 Follower hat und im Schnitt 5 mal am Tag aufgerufen wird – das hier ist ein Dorfblog.

Ich schreibe über das, was mich bewegt, ich fliege mal kurz drüber um die übelsten Rechtschreibfehler zu finden und dann hau ich die weg. Manchmal nehme ich mir mehr Zeit, wenn da was ich was man tiefer recherchieren muss, dann schreib ich mein Zeug in ein Worddokument und kopier das später in den Blog. Aber der PaD Artikel entstand wie die meisten – ich erlebe irgendwas, sortiere das in meinen Gadanken ein, versuche zu ergründen, um welches Phänomen es sich handelt, während ich darüber grübel, und schreibe in der Grübel-Phase den Artikel, lese den nochmal durch, befinde den Gedanken für gut und schließe das Thema damit als „erkannt und drüber nachgedacht“ ab.

Das Blog ist mein persönlicher öffentlicher Seelenmülleimer, weil mir das schreiben hilft, die Gedanken zu ordnen. Ich freue mich immer, wenn ich Kommentatre bekomme. Besonders, wenn die NICHT zustimmen sondern irgendwas benennen, was ich nicht bedacht hab. Das hilft mir, nochmal eine neue Sicht auf ein Phänomen zu legen.

Und trotzem: ehh, Egon W. Kreutzer hat MEINEN Artikel besprochen, sich mit meinen Gedanken beschäftigt. Ach schön 🙂

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Defend Europe, die Jugend von heute, Zivilisation und Kultur

Morgen, 20.08.2017 soll ab ca. 18.30 Uhr ein Live-Stream auf Youtube stattfinden, der Kanal ist der von Friedrich von Osterhal, Thema „Defend Europe“. Ich bin eingeladen.

Ich verlasse meine Bloggosphäre, verlasse das persönliche Gespräch, die private Diskussionsrunde „phröliche Filosofen“, Podiumsdiskussionen und betrete neues, unbekantes Terrain. Ich hab schon mal vorgewarnt, ich kenn mich mit Googles Hangout nicht aus und habe vorab um Nachsicht gebeten.

Warum mache ich das? Youtuber, das sind meist junge Leute – der Stimme nach ist der gute Friedrich auch recht jung. Weil ich es wichtig finde mit den jungen zu reden. Und weil die nicht zu mir kommen, meinen Blog nicht lesen, nicht nach Pleisweiler zum Albrecht Müller fahren, darum gehe ich zu den jungen in den Hangout.

Vor ein paar Jahren haben mich Albrecht Müller und Willy Wimmer gefragt, wer die Revolution machen soll – aber meine Generation bestimmt nicht. Revolution macht man nicht auf Krücken und mit Kukident, das wird nicht passieren. Wenn man da was reißen will, müssen das die jungen tun. Und es ist an uns – die Generation der Eltern und Großeltern zu begleiten, zu unterstützen und zu helfen, wo es geht. Das ist die Aufgabe.

Ich bin gegen die Masseneinwanderung, weil hier ein Bevölkerungsaustausch stattfindet, weil man per PC das Reden darüber unterdrückt. Und dann muss man mal die Fakten nennen, die Einwanderer bringen ihre großartige Kultur mit, das ist aber schädlich für unsere Zivilisation. Ich will keine muslimische Kultur, ich bin ein zivilisierter Mensch. Mein Mann fällt nicht sofort über irgendwelche Frauen her, wenn er ihre Haut oder Haare sieht, die anderen Männer, die ich kenne auch nicht. Integration bedeutet sich zu zivilisieren, unserer Zivilisation beizutreten als aktiver Akt und am Ende ist man in der Zivilisation angekommen, dann ist man assimiliert. Man hat gelernt, seine Triebe zu kontrollieren, seine Mitmenschen zu achten – und zwar alle gleich. Wer so nicht leben will hat hier nichts zu suchen.

Die Identitären sprechen die Probleme an. Sie versuchen mit guten und legalen Aktionen die Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken. An Defend Europe finde ich gut, dass sie wenigstens versuchen das Schleppertum aufzuhalten. Der alte Mann schreibt seit Jahren gegen das Schleppen an, die Migranten wurden immer mehr statt weniger und die NGOs auch. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was die Identitären sagen usw. aber diese Aktion ist so gut, das hat die Begeisterung der Lybischen Küstenwache geweckt, und die Lybier haben neuen Mut gefunden.

Eins muss man ja auch sagen, die Leute fehlen ja zu Hause. Menschen aus der ehemaligen DDR erinnern sich noch wie das war, kurz vor der Wende. Die gut ausgebildeten Leute verließen zu hunderttausenden das Land DDR stand dann für „der dumme Rest“ und in den Fabriken konnte nicht mehr gearbeitet werden – weil die Leute weg waren und die anderen das nicht mehr auffangen konnten. Und wenn die ganzen Bauern und Handwerker jetzt hier sind, wer arbeitet denn zu Hause?

 

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Die Talk-O-Kratie oder wie man Demokratie simuliert

Hier mal eine Liste:

Anne Will mit Anne Will (Das Erste)
Positionen mit Ken Jebsen (KenFM)
Hart aber fair mit Frank Plasberg (Das Erste / WDR)
Maischberger (vormals Menschen bei Maischberger) mit Sandra Maischberger (Das Erste)
Presseclub mit Monika Piel, Volker Herres oder Jörg Schönenborn (Das Erste / WDR)
Maybrit Illner mit Maybrit Illner (ZDF)
Markus Lanz mit Markus Lanz (ZDF)
Münchner Runde mit Ursula Heller oder Sigmund Gottlieb (Bayerisches Fernsehen)
Sonntags-Stammtisch mit Helmut Markwort (Bayerisches Fernsehen)
Tagesgespräch (BR-alpha)
Riverboat (MDR)
Unter uns – Geschichten aus dem Leben (MDR) mit Griseldis Wenner und Axel Bulthaupt
NDR Talk Show (NDR)
Bettina und Bommes mit Bettina Tietjen und Alexander Bommes (NDR)
3 nach 9 mit Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers (Radio Bremen)
Thadeusz und die Beobachter mit Jörg Thadeusz (RBB)
Nachtcafé (SWR)
2+Leif mit Thomas Leif (SWR)
Kölner Treff (WDR)
Phoenix Runde mit Anke Plättner /Alexander Kähler (Phoenix)
Unter den Linden mit Michaela Kolster und Michael Hirz (Phoenix)
Bei Brender! mit Nikolaus Brender (n-tv)
Das Duell bei n-tv mit Heiner Bremer (n-tv)
Studio Friedman mit Michel Friedman (N24)

Jeden Tag, den Gott werden lässt, kann man sich eine Talkshow ansehen. Und nicht etwa den primitiven Daily Talk der privaten, nein, politisch und anspruchsvoll soll es sein. Mehr als 10 frische politische Talksendungen jede Woche. Es werden so um 400 im Jahr sein, denn im Sommer wird nicht gesendet und zu Weihnachten auch nicht.

Weil es aber so viele sind, werden die Gäste rar bzw. es sind immer dieselben Pappnasen nebst Quoten-Menschen, der was „authentisches“ zum Thema sagen soll.
Ursula von der Leyen und Wolfgang Kubicki waren in 2012 jeweils 9 mal zu Gast, dann folgen Sarah Wagenknecht und Wolfgang Bosbach, die jeweils 8 mal zu Gast waren. Mit Jakob Augstein, der zwischenzeitlich seine eigene Talk Sendung hatte, kommt der 1. Journalist und Nicht-Politiker, er war 7 mal in den genannten Sendungen zu Gast. Jeweils 5 Auftritte hatten Patrick Döring und Werner Hansch. Letzterer ist Sportreporter und daher selbstverständlich kompetenter Gesprächspartner zu Themen wie „Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat“ oder „Demenz“.

Was also auffällt, ist das die Regierungskoalition allein 31 Auftritte der am häufigsten gebuchten Talkgäste stellt. Die Themenliste geht von „Unten schuften, oben kassieren – sieht so unser Jobwunder aus?“ bei Anne Will bis „Hitler als Witzfigur – worüber darf Deutschland lachen?“ beim Plasberg.

Welche Folgen hat das? Wir erleben eine Absonderung von Sprechblasen, die ihres gleichen sucht.

Nehmen wir als Beispiel „Hart aber fair“. Hier gibt es einen Call-In, d.h. die Zuschauer dürfen anrufen, von der Redaktion ausgewählte Fragen oder Meinungen werden während der Sendung vorgetragen. Das klingt doch gut. Der Zuschauer bekommt so dass Gefühl, dass er sich beteiligen könne, dass er einen Beitrag leisten könne. Es findet aber durch die Redaktion eine starke Filterung (Zensur darf man ja nicht sagen) statt, das geht los bei Gästebucheintragungen im Internet, die plötzlich verschwinden und geht weiter über Vorauswahl der Beiträge, die durch die Co-Moderatorin vorgetragen werden. Im Klartext bedeutet das: die Redaktion bestimmt was es zu lesen, zu hören oder zu sehen gibt. Alles, was nicht auf Meinungslinie liegt, fliegt raus.

Themen, wie die Einführung der Todesstrafe durch den Lissabon-Vertrag, findet man allerdings nicht. Es bleibt an der Oberfläche. Man muss auch keine Angst haben, dass mal jemand zu hart angefasst wird. Falls mal einer mit der „richtigen“ Meinung zu sehr in die Ecke gedrängt wird, kommt garantiert der nächste Einspieler. Dafür haben die jeweiligen Meinungsführer Gelegenheit, ihre Eitelkeiten zu pflegen und sich darzustellen. Sein ist schließlich wahrgenommen zu werden, dass wusste schon der irische Philosoph und Bischof George Berkeley, und der ist 1753 gestorben.

Diese Talkshows sind der ideale Platz, um eine Meinung vorzugeben. Disput findet nicht statt.

Ein weiteres Phänomen ist zu finden: die Übertragungen „live aus dem Bundestag“, unseres Parlamentes, findet in ARD und ZDF nur noch selten statt. Das musste sogar Norbert Lammert, der Bundestagspräsident feststellen. Mit Glück kann man die Debatten auf Phönix sehen. Was man da allerdings zu sehen bekommt, ist auch nicht mehr mit früheren Debatten zu vergleichen. Dabei wurde das Haus extra und nur für diesen Zweck gebaut. Aber Reden werden heute zu Protokoll gegeben und nicht mehr gehalten.

Dabei können Debatten im Bundestag spannend sein, mein persönlicher Favorit und Lieblings-Redner aus früheren Tagen ist und bleibt Herbert Wehner, der größte Polemiker aller Zeiten. Gleich danach Franz-Josef Strauss. Ich liebe seine Berechnungen zum Thema Schulden, er hat für uns berechnet, wie viele Güterzüge man für die damaligen Schulden benötigen würde, so man sie in Scheinen als Bargeld mit der Deutschen Bahn transportieren wollte. Ich bin noch immer zutiefst beeindruckt.

Aber statt „Herrn Strauss und all seinen Mitsträussen“ hören wir heute die schon aus den Talkshows bekannten Totschlagargumente, also nix wesentliches. Herausragend ist allerdings Gregor Gysi, der zumindest die Grundtechniken der Rhetorik beherrscht.

Die politische Talkshow simuliert die parlamentarische Demokratie. Die wird dann hinterrücks abgeschafft und keiner hat’s gemerkt.

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Sind die Deutschen Untertanen?

Zu dieser Frage läuft auf den ScienceFiles derzeit eine Umfrage. Letzte Woche habe ich auf „ja“ geklickt.

Heute morgen, war noch nicht mal 7 Uhr, Lage geprüft. Danisch.de (gefühlte 10 Artikel), WDR.de (Wetterbericht, Verkehr), Spiegel (durchgescrollt), Diaro (auch gescrollt), Zeit (beim Scrollen hängen geblieben) – man will ja informiert sein.

Screenshot_zeit

Hier der Link: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/ezb-anleihenkaufprogramm-bundesverfassungsgericht-eugh, abgerufen am 17.08.2017

Ausnahmsweise zitiere ich die Wikipedia:
„Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.“ – Antwort von Gustav von Rochow vom 15. Januar 1838 auf eine Zustimmungsadresse von John Prince-Smith an Wilhelm Eduard Albrecht

Unser Bundesverfassungsgericht soll also nach Meinung der Zeit Demut vor der EZB haben. Die EZB steht demnach über unserer Verfassung, der Verfassungsgericht soll Untertan einer Bank sein.

Reicht. Das ist übel. Die können ihre Befragung abrechen. Die Antwort ist JA.

 

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LKW/Auto in Menschenmenge, der neue Volkssport

Grad neulich fuhr in den USA, genauer in Charlottesville ein Auto in die Menschenmenge von Demonstranten und Gegendemnonstranten, 1 Mensch tot, viele verletzt.

Die Demonstranten waren Nationalisten oder so, gelten als Nazis, die Gegendemo kam von der Antifa, das ist die Truppe, die so friedlich Hamburg beim G20 auseinander genommen hat.  Trump hat gesagt, Gewalt ist böse, egal wer sie ausübt – dafür hetzt man im Blätterwald, dass die Mistgabeln nur so drohen.

Ich hab da kein Verständnis für. Gewalt ist BÖSE, egal wer sie ausübt. Ich möchte weder, dass man Asylantenheime ansteckt wie in Rostock-Lichtenhagen, ich möchte nicht dass Frauen angegangen werden wie Syvester in Köln, und G20@Hamburg war auch schlimm.

Heute nun hat es Barcelona erwischt, Allah war mal wieder besonders groß, wenn das Foto vom Diario stimmt.

http://www.dn.pt/mundo/interior/identificado-um-atacante-de-barcelona-8711733.html

Das war mal wieder der friedliche Islam, der mit dem friedlichem Islam bekanntlich nichts zu tun hat. Und dann wird man wieder das inhaltslose Gebrabbel hören, beim wem man gerade im Herzen sei, und wie furchtbar das doch wäre.

Macht doch einfach mal zur Abwechslung was vernünftiges: die grauenhaften Koranschulen zu und jeder, der sich hier nicht benehmen kann oder will zurück nach Hause. Wenn die den nicht wollen: Abkommen mit Russland, Sibirien ist schließlich groß und dünn besiedelt. Wer das auch nicht will soll seine eigene Religionsbehörde gründen, dann darf nur noch gepredigt werden, was mit dem europäischen Grundsätzen vereinbar ist. Man kann das alles in den Griff kriegen – so man denn will.

Wann hört denn das endlich auf?

Wann hören denn all die Hetzer auf zu hetzen? In den Moscheen, wo sie verbreiten man müsse den Ungläubigen die Köpfe abschneiden? Im Fernsehn, wo sie uns erzählen, dass man Bomben werfen muss, unsere Regierungen aber Angst und Terror verbreiten, und mit Drohnen auf unschuldige Leute in muslemischen Ländern schießen? An den Unis und Schulen, wo sie unschuldigen Kindern einbläuen, dass jeder, der die aktuelle Politik auch nur hinterfragt auf jeden Fall ein übler Nazi ist, den man kalt stellen muss? Wo man für die Schneeflöcken SafeSpaces mit Welpen-Fotos einrichtet, damit die nicht mit anderen Meinungen konfrontiert werden?

Wann begreifen die Leute denn endlich, dass es unseren ReGIERigen nur darum geht, die kleinen Leute gepflegt aufeinander zu hetzen? Damit Deutsche wieder Asylanten klatschen. Damit die Antifa Nationalisten so provozieren, dass irgendwas passiert. Damit Moslems den Märchen von 72 Jungfrauen glauben, und ihre Gastgeber umbringen.

Und alle wählen sie dann wieder die gleichen Leute, die uns diese Katastrophe eingebracht haben.

 

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Der Bundestagswahlkampf ist da und unser Dorf ist plakatiert

Zumindest am wichtigsten Dorfeingang. Und es hängen zwei Gestalten.

Zum einen Hermann Gröhe. Ja genau jener Hermann Gröhe, dem unsere hochverherte Kanzlerin das Deutschland-Fähnchen beim klatschen weggenommen hat und der seither dauerhaft guckt wie Patrick der Seestern von Spongebob Schwammkopf.

Und irgendein Milchbubi von der SPD, ich konnte mir nicht mal den Namen merken.

Nochmal zum Vergleich.

Das da soll ich wählen:

So sieht Patrick aus:

 

Und dann ähh, der Milchbubi von der SPD: http://www.wz.de/lokales/rhein-kreis-neuss/neuss/spd-nominiert-daniel-rinkert-als-kandidaten-fuer-die-bundestagswahl-1.2327077

Was soll man davon wähen? Ja gar nix! Das ist nicht wählbar!

Weder einer, den man mit Patrik Star vergleichen kann noch der Vogel, dessen Namen man sich nicht merken kann. Vor allem, weil letzterer von der SPD kommt.

Gerade hier könnte doch das Zentrum mal einen guten Mann aufstellen, warum machen die das nicht?

Hermann-Patrick wer ich mit Sicherheit nicht wählen, und den „Ich rasier mich mit dem Eispinnchen von den beiden anderen, weil so schlimm is das mit dem Bart noch nich“ – Ääh nein.

Ich vermute, ich habe in den letzen Wochen ausreichend betont, das dieser letzen, halbwegs freien weil Netz-DG wirkt noch nicht Wahl, jedeBedeutung zukommt, die man ihr in ferner Zukunft zuschreiben mag. Ich habe ebenfalls versucht darzulegen, warum Links wählen aussichtslos ist – denn wenn man links wählt, gibt es im gesamten Kreis nicht eine gültige Stimme für links.

Also wähle ich jetzt AfD, denn schon neulich zeigte sich, dass offensichtlich so viele AfD wählen, dass man die nicht mehr unter den Tisch fallen lassen kann.

Und jetzt ist die Stunde, bei der wir wirkmächtig wählen müssen. Wer jetzt noch meint, ich wähle irgendeine Einhorn-Partei, der vergeudet seine Stimme, das können wir uns angesichts der Realität nun wirklich nicht mehr leisten.

Anfang des Jahres stand nichteinmal fest, dass diese Wahl überhaupt stattfinden kann – wegen Wahl in Niederlanden und Wahl in Frankreich.

Wir haben einen extrem kleinen Aufschub bekommen – nutzen wir den nicht, ist der weg und Deagle wird Realität.

So sieht’s aus.

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Der Mensch im Katastrophenmodus und Frau Merkel

Aus irgendwelchen Gründen werden die Deutschen schon wieder Merkel wählen.

Raberlababer – Deutschland geht es gut, Atomaustieg-Austieg-Austieg ist super, wir retten das Klima, Migranten sind nicht kriminell, die Infrastruktur ist erstklassig, die deutschen Schulabgänger alles lebenstüchtig und gut gebildet, an den Unis sitzen lauter Einsteins, alle sind gleich, Trump ist böse, Putin der neue Hitler, und wenn man erst den Assad weggebomt hat ist der Krieg gegen den Terror gewonnen, …

Wie? Stimmt alles nicht? Das ist richtig. Das wird von den Medien so kolportiert.

Man muss mal durch die Stadt gehen. Habe ich am Samstag gemacht, da war ich in Köln. Unglaublich, welche Menschen man da sieht. Und es war Samstag, das Wetter nicht mal so schlecht. Viele junge Leute unterwegs.

Aber alle gehetzt, viele sahen einfach verwirrt aus, ganz seltsame Menschen. Männer mit Vollbart und Minirock. Frauen mit bunten Haaren und noch bunteren Klamotten. Jemand spielte ein Instrument, eine Calypso-Trommel. Einer sammelte Flaschen und verkaufte die Obdachlosenzeitung. Nur keiner, der gelacht hat. Alle gestresst und angespannt.

Was wir derzeit haben ist ein Land voll Leuten im Katastrophenmodus.

Ein Großteil ist künstlich hergestellt, via Hatz IV, Leiharbeit, Zeitverträge, Rentenkürzung, Abeitslosengeld-Kürzung, Krankenkassenbeitrag. Diese Menschen erleben keinerlei Sicherheit, statt dessen ständig die Angst vor dem sozialem Absturz. Keiner will der Flaschensammler sein. Die sind immer im Stress und haben keine Chance sich zu entspannen, von daher sind die auch nicht glücklich. Und die Aussicht auf ein kurzes Rentner-Dasein auf Hartz IV Niveau kann man auch nicht als große Hoffnung bezeichnen.

Die anderen glauben, sie müssen ständig verfügbar und erreichbar sein, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, alles für den Job. Natürlich für keine Lohnerhöhung. Die könen ohne Smartphone nicht mal einen Kaffee trinken oder was essen. Das ist der gleiche Dauerstress aus ähnlichen Gründen, auch die entpannen nicht, ruhen nicht in sich, halten Ruhe gar nicht mehr aus.

Und selbst die, die man über diese Mechanismen nicht bekommt, die treibt man mit ständigen Facebook Nachrichten, Dauerbeschallung mit Musik, Nachrichten in Kindersprache, Katastrophenbildern und Kriegsdrohungen in diesen Panik-Modus. Für die Psyche des Beobachters ist es kein Unterschied, ob der LKW in den eigenen Weihnachtsmarkt fährt oder 800 km weiter. Man empfindet es immer als Bedrohlich für einen selber. Der eigene Weihnachtsmarkt bekommt danach ja auch eine Staffage mit MG bewährten Polizisten, der Kanevalsumzug auch. Vorbei mit Entspannung, vorbei mit dem Glück, her mit dem Burn-Out und der Depression.

Wer über diese Systeme erstmal in den Katastrophen-Modus gedrückt wurde, der kann das selber kaum noch erkennen und vor allem – der kommt da von allein nicht raus.

Der Katastrophen-Modus macht uns Daueraktiv. Da kann man nicht schlafen, hat verspannte Muskeln und man scheut jedes weitere Risiko. Ist ja alles schon so gefährlich. In einer solchen Situation kommt dann „Sie kennen mich“ gut an. Das ist was vertrautes. Das ist nett. Warum auch nicht.

Problem: der Katastrophen-Modus mit der Daueraktivität hält den Menschen ständig nur im hier und jetzt, er kann nur noch reagieren, retten, was zu retten ist. Eine distanzierte Betrachtung der Situation, ein rauszoomen, passiert dann nicht mehr. Eine Analyse findet nicht mehr statt.

Die brauchen wir aber. Wir müssen die Situation analysieren, wir müssen verstehen, was passiert, wir müssen Lösungen finden und im aller besten Fall eine positive Vision von der Zukunft entwickeln. Man kommt ganz schnell drauf, das die Politik dieser Frau Merkel und des Vorgängers Herrn Schröder Schuld an dieser furchtbaren Situation ist.

Und weil das so ist, das ein ganzes Land nicht mehr klar denken kann, wird die Kanzlerin wiedergewählt.

Nachtrag: diesem Artikel ist die größte von allen Ehren erteilt worden, er ist Gegenstand des Paukenschlags am Donnerstag von Egon W. Kreutzer.

Siehe auch: http://www.egon-w-kreutzer.de/004/pad262017.html, abgerufen am 17.08.2017

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